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Tyretehre.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Tyrelehre, durch welche namentlich die Abnutzung des Tyres im Laufkreis und Spurkranz genau gemessen und nebstdem bestimmt werden kann : 1. die im Laufkreis abzudrehende Spanstärke, um das Normalprofil zu erhalten, 2. die im Laufkreis jeweilig bestehende Tyrestärke des abgenutzten Reifens, 3. die Spurkranzstärke, welche der abgenutzte Tyre, 10 mu über dem Laufkreis gemessen, noch hat und 4. die Tyrestärke im Laufkreis gemessen, welche der Reifen nach dem Abdrehen haben wird.
Der Erfindungsgegenstand, der auf der Zeichnung in den Fig. 1 und 3 in Ansichten und in Fig. 2 im Schnitt dargestellt ist, besteht aus einem knieförmigen Blechstück, dessen innerer Rand das normale Profil des Reifens besitzt. Der längere Schenkel 81 besitzt einen in den Leisten a geführten Messingschlitten A mit dem Korn v, das bei aufgesetzter Lehre auf den Radkranz mit seiner Spitze genau in die Laufkreisebene E-E fällt. Der Schlitten A ist mit dem Markierstrich i und die eine Führungsleiste a mit Millimeterskala z1 versehen. In dem Schlitten A ist quer ein verschiebbarer Zeiger (Schieber) B angebracht, der die Millimeterskala besitzt und sich mit dem Schlitten A mitbewegt.
Die Ablesung erfolgt an der Kante x, welche parallel zu y-y ist. was die genaue Messung der Spurkramstarke ermöglicht. Die gegen den Spurkranz zugeschärfte Spitez o
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des Zeigers B und des Schlittens A dienen Handgriffe h bzw. g. Sowohl der Schlitten A als auch der Z ( -iger B können in einer beliebigen Art festgestellt werden,
Der andere SChenkel S2 der I. ehre besitzt einen in den Leisten r geführten Schlitten C, der mittels einer Spindel r verschoben werden kann. Im Schlitten C ist der Schieb'' !' n gelagert, der teils als Zahnstange ausgebildet ist und vermittelst des auf der
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Spindel in dem Lager m geführt. Zum Verdehen der Spindel dient der Knopf n. Die Feder f besorgt das Festhalten der Spindel in der jeweiligen Lage.
Die eine Fuhrung-s- ! e : ste c ist mit einer Millimeterskala z3 ausgestattet, deren Nullpnnkt soviel über dem Laufkreise liegt, als der Abstand der Anschlagfläche des Schiebers D unter der Ablosekante des Schlittens C beträgt. Zwecks besseren Auflegens der Lehre ist der Schenkel 83 mit dem breiten Rand ausgestattet,
Die Lehre wird auf beliebiger zugänglicher Stelle auf das eingebundene Rad auf- gectzt, nachdem der Schieber D vorher in deu Schlitten C eingezogen worden ist. Dann
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Spurkranzat & rke des abgenutzten Tyres 32 mm minus an der Skala abgelesenen Milli- meter.
Die im Laofkreise gemessene Spanstärke, welche vom abgenutzten Reifen abgedreht
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Zeigerspitze o das Profil der Lehre in einem Punkte trifft. Wenn diese Spitze das Profil in einem Punkte berührt, ehe die Marke am Schlitten A den Nullpunkt der Skala überschritten, ist der Span gleich Null, d. h. im Laufkreis ist nichts abzudrehen, um das volle Profil zu erhalten. Die Stärke des nicht abgenutzten Tyres wird an der Skala-3 ab. gelesen ; von derselben ist die Ablesung an der unteren Skala xn subtrahieren, was die wirkliche Stärke des abgenutzten Tyres ergibt. Der gedrehte Tyre wird im Laufkreise E-E die in angeführter Weise bestimmte wirkliche Tyrestärke, vermindert um die Spanstärke, haben.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Tyrelehre, gekennzeichnet durch ein dem normalen Profil des adreifens angepasstes Kniestück, dessen einer Schenkel (S1) mit einem in den Laufkreis (E-E) einstellbaren Schlitten (A) und einem in letzterem quer gelagerten, verschiebbaren Zeiger (Schieber) (B) versehen ist, während der andere Schenkel (82) den Schlitten (C) mit quer zu seiner Bewegungsrichtung verschiebbarem Schieber (D) trägt, wobei der Zeiger (B)
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gestattet sind.