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hindert. Bei dieser Rückbewegung des Schiebers 10 wird das auf den Boden des Behälters gefallene Päckchen im Kanal 5 nach links ausgeschoben, bises bei der Entnahmeöffnung erscheint.
Die Feder 26, 28 wird durch den Hebel 26 nach rechts verschwenkt, sobald derselbe nicht mehr durch die obere Kante des Fortsatzes 23 angehoben wird. Dadurch wird das nunmehr unterste Päckchen 7 freigegeben und kann samt den ganzen Stapel wieder bis zur Decke 6 des Ausgabekanals herabsinken.
Ein den Münzkanal absperrender Hebel 30 wird durch sein Belastungsgewicht 31 gewöhnlich in solcher Stellung gehalten, dass eine Münze beim Schlitz 32 des Deckels eingeführt werden kann.
Das unterste Ende dieses Hebels ragt in einen Ausschnitt des Münzkanals, so dass es durch die eingeworfene und zum Kopf des Schiebers 10 gelangte Münze so verschwenkt wird, dass das obere Ende des Hebels während der Betätigung des Schiebers 10 das Einwerfen einer weiteren Münze nicht zulässt. Ausserdem hebt der Kopf des Schiebers 10 bei der Bewegung nach rechts noch einen Hebel 33 an, der den Hebel 30 in seiner Sperrlage erhält, bis der Schieber wieder in seine Anfangsstellung zurückgekehrt ist.
Ein sich über die Warenpäckchen legender Fühlhebel 34 wird, solange sich ein Päckchen über der Decke 6 befindet, durch dieses in der gezeichneten Lage erhalten, in welcher sein oberer Arm nicht auf den Hebel 30 wirken kann. Ist das letzte Päckchen des Stapels vom Schieber 10 mitgenommen worden, so verliert die Zunge 35 des Fühlhebels ihre Stütze und fällt infolge der Lagerung und Gewichtsverteilung des Hebels gegen die Rückwand des Gehäuses, wobei der obere Arm des Hebels 34 nach vorne schwingt und, am Hebel 30 angreifend, diesen in die dargestellte Sperrstellung bringt, in welcher keine Münze eingeworfen werden kann.
Die beschriebene Anordnung zeichnet sich durch einen, mit Rücksicht auf die sichere Wirkung besonders einfachen Bau aus. Sie verhindert insbesondere die bei derartigen Apparaten auf mannigfachste Weise versuchte und häufig erzielte Entnahme von Waren ohne Einwurf der richtigen Münze und macht mutwillige Störungen, z. B. durch Einführen geleerter Pakete oder durch Einstopfen von Papierballen oder anderen Fremdkörpern bei der Ausgabeöffnung unmöglich, da der Warenstapel von aussen ganz unzugänglich ist und für das Herabfallen des auszugebenden Päckchens erst nach Münzeinwurf durch die Schieberbewegung Raum geschafien wird.
PATENT ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Ausgabe von Warenpäckchen und dgl. mittels eines durch Münzeinwurf auszulösenden Schiebers. dadurch gekennzeichnet. dass der Schieber (10) neben dem Stapel der M'arenpäckehen (7) derart angeordnet ist, dass er den Ausgabekanal (5) nach innen zu abschliesst, wobei an dem Schieber ein hinter das hinterste Warenpäckchen greifender Fortsatz (23) vorgesehen ist, der dasselbe bei der nach dem Mlünzeinwurf erfolgenden Bewegung des Schiebers
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den Schieber freigegebenen Raum des Ausgabekanals abfallen lasst, so dass es bei der Rück- bewegung des Schiebers zur Austrittsöffnung gelangt.