AT71700B - Verfahren und Vorrichtung zur Vorbehandlung von gerösteten Erzen mit Flüssigkeiten zwecks Erleichterung ihrer nachfolgenden Extraktion. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Vorbehandlung von gerösteten Erzen mit Flüssigkeiten zwecks Erleichterung ihrer nachfolgenden Extraktion.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 geführten Erzschicht geregelt werden kann, was auch durch Regelung der Geschwindigkeit des Tisches erreichbar ist. Vor dem Trichter (im Drehsinne der Scheibe gerechnet) liegt ein Rohr c mit mehreren feinen Löchern, durch welche Wasser oder eine andere Flüssigkeit über das auf die Scheibe in Form einer gleichförmig dicken Schicht geleitete, heisse Gut ausgelassen wird, welch letzteres hiebei von der Flüssigkeit gleichförmig behandelt, gekühlt und in eine leicht auslaugbare Form umgesetzt wird. d ist eine um die Vorrichtung zweckmässig anzubringende (mit strichpunktierten Linien angedeutet) Haube, die das Entweichen der entwickelten Dämpfe und des Staubes verhindert. Diese Haube ist mit einem Kondensator f durch ein Rohr e verbunden. Die von den Dämpfen mitgerissenen Erzteilchen werden auf dem Boden dieses Kondensators angesammelt. Das in dem Kondensator durch Einspritzen von Flüssigkeit verdichtete Wasser (oder die sonst benutzte Flüssigkeit) wird bei @ abgeführt, um beispielsweise zur Auslagung von Erz beim Extrahieren benutzt zu werden, wodurch die dem Erze bei der oben erwähnten Kühlung entzogene Wärme ausgenutzt wird. Die nicht veidichteten Case werden bei h weggeführt. Das auf der Scheibe oder dem Tischs liegende Erz wird bei der Drehung des Tisches gegen eine Abstreichvorrichtung i geführt und hiebei von dem Tische entfernt. Bei der durch Fig. 3 veranschaulichten Ausführungsform wird statt der Scheibe eine endlose Bahn b'benutzt. Statt dieser kann aber auch irgend eine andere zweckmässige Unterlage verwendet werden, auf die das Erz oder das zu behandelnde Gut in dünner Schicht befördert werden kann, z. B. eine grosse Walze, eine Schüttelrinne oder dgl. Wenn das Erz nicht in heissem Zustande behandelt wird. entstehen keine Dämpfe, weshalb auch die Haube weggelassen werden kann. Die Behandlung von auf einem beweglichen Filterbett angebrachten SToffen mit Flüssigkeit zwecks Auslagugung oder Waschens ist bekannt. Bei Ausführung des vorliegenden \'erfahren wird ebenfalls ein bewegliches Bett benutzt, jedoch ist dasselbe kein Fiiterbett. und das Erz wird mit der Flüssigkeit nicht zwecks Auslaugung oder Waschens, sondern zwecks Herbei- EMI2.2 gleichförmig behandelt und in Ihren chemischen und physikalischen Eigenschaften gleichförmig verändert werden, wodurch ein besseres Ergebnis der darauffolgenden Auslaugung erreicht werden soll. EMI2.3 Ferner ist es in dieser Weise möglich, Erze mit grossem Erfolg zu behandeln, die Stofle enthalten, welche durch chlorrerende oder andere Röstung in eine in gewissen Lösungsmitteln lösliche Form übergeführt werden können oder schon von Anfang an in einer solchen Form in dem Erze vor- EMI2.4 in Chlorsilber umgewandelt worden ist, mit einer Lösung von Chlornatrium oder Hyposulfit öfter, wenn Hold vorhanden ist, mit Chlorwasser begossen werden, wobei es möglich ist, alle Tauchen mit gleichgrossen Mengen von Lösungsmittel zu behandeln. so dass das Lösungsmittel nicht m Überschuss zugesetzt werden braucht. In der beschriebene Weise ist es leichter als bisher möglich, beispielsweise die beim EMI2.5 <Desc/Clms Page number 3> nur sehr kleine Mengen von Eisen auf, die deshalb sehr leicht entfernt werden können, was mit den grossen Eisenmengen, die nach dem Niederschlagen von Kupfer mittels Eisens aus zinkhaitiger Kupferlauge gemäss dem üblichen Verfahren in den Laugen vorhanden sind, natürlich nicht möglich ist. Es ist einleuchtend, dass ähnliche Vorteile bei Ausnutzung von anderen Zinklaugen erhalten werden, auch wenn zum Niederschlagen des Kupfers ein anderes Mittel als Eisen benutzt, worden ist. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Vorbehandlung von gerösteten Erzen mit Flüssigkeiten zwecks Erleichterung ihrer nachfolgenden Extraktion, dadurch gekennzeichnet, dass das gegebenenfalls heisse Röst- EMI3.1 behandelt werden.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Flüssigkeit, die aus einer von den bei der Extraktion erhaltenen Laugen besteht.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Vorbehandlung EMI3.2 aufgefangen werden.4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine, Flüssigkeit nicht durchlassende bewegliche Bahn, einen oberhalb derselben mündenden Trichter und ein vor diesen Trichter oberhalb der Bahn angeordnetes Rohr zum Zuführen und Verteilen der Flüssigkeit.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Trichter der Bahn gegenüber verstellbar ist, zum Zwecke, eine Regelung der Dicke der Gutchicht auf der Bahn zu ermöglichen.6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit der Bahn regelbar ist.
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