AT71047B - Kühlvorrichtung für Elektroden von Vakuumröhren, insbesondere Röntgenröhren. - Google Patents

Kühlvorrichtung für Elektroden von Vakuumröhren, insbesondere Röntgenröhren.

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Ehrich & Graetz Fa
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  Kühlvorrichtung für Elektroden von Vakuumröhren, insbesondere Röntgenröhren. 



   , Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Elektrode für Vakuumröhren, insbesondere Röntgenröhren, und zwar für die Verwendung sowohl als Anode, wie auch als Kathode. 



   Es ist bekannt, dass die Elektroden in Vakuumröhren infolge des elektrischen Betriebes stark erwärmt werden, und dass durch die   Erwärmung die Arbeitsweise   nachteilig beeinflusst wird. Es sind verschiedene Einrichtungen bekannt, welche diesen Mangel zu beseitigen streben. Man benutzt als Kühlmittel Wasser und andere Flüssigkeiten, oder man versieht die Elektroden mit einem Metallklotz (sogenannte metallreiche Röhren). welcher eine möglichst grosse Wärmemenge in sich aufspeichert. Es sind auch Einrichtungen bekannt, bei denen diese beiden Massnahmen miteinander vereinigt sind und der Metallklotz zur Aufnahme von flüssiger Luft oder ähnlicher Kühlmittel geeignet ausgestaltet ist.

   Die Verwendung besonderer Kühlmittel erschwert aber die freie Handhabung der Röhren, während die Verwendung von   Metalikiötzen   das Evakuieren von Röhren erschwert und nachteilig auf die Konstanz des Vakuums einwirkt, da grosse Metallmassen erfahrungsgemäss durch die Temperaturanderungen Gase an das Vakuum abgeben und sie beim Erkalten wieder in sich aufsaugen. 
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 bleibt. Oberhalb des   Platinrinl   B befinden sich, und dies bildet den Gegenstand der Erfindung, in dem Metallrohr Öffnungen D, welche eine freie Bewegung zwischen der äusseren und der inneren Luft ermöglichen. Sobald die Elektrode durch den Betrieb er- 
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 eine dauernde Kühlung. 



   Ausser dieser Kühlung wirkt aber auch das Metallrohr selbst in bekannter Weise wärmeableitend Bei dauernder Beanspruchung wandert auch Wärme von dem geschlossenen 
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   Bei der Herstellung der   Röntgenröhren   ist es erforderlich, die Elektroden beim Evakuieren bis zum Glühen zu erwärmen. Die praktischen Versuche haben gezeigt, dass die   Ktihlwirkung   der   erfindungsgemäss   eingerichteten Elektrode eine so grosse ist, dass es nur durch Anwendung äusserer Hilfsmittel möglich ist, die Elektrode zum Glühen zu bringen. 



   Die grosse Kühlwirkung der Elektrode macht sich bereits bemerkbar beim Einschmelzen des   E ! ektrodenrohres in   das Glasrohr. Es hat sich als   zweckmässig   erwiesen, das 

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 Metaltrohr zweiteilig auszuführen, so dass das geschlossene Ende zunächst mit dem Glasrohr verschmolzen werden kann und dann das offene Ende des Metallrohres in dem anderen befestigt wird. Dies geschieht in geeigneter   Wl-se   beispielsweise durch Verschrauben. 



   Die   erfindungsgemässe Einrichtung findet   ihre Verwendung bei Röntgenröhren, welche entweder für Schnellaufnahmen und Zeitaufnahmen oder auch insbesondere für Therapie bestimmt sind. Bei der Röntgenaufnahme können eine grosse Anzahl Aufnahmen in unmittelbarer Reihenfolge gemacht werden, ohne dass das Vakuum der Röhre geändert wird. Bei Therapie ermöglicht die Elektrode eine langdauernde Benutzung der Röhre ohne Pausen, wie solches z. B. bei der Tiefenbestrahlung erforderlich ist. 



   Das Metall des Elektrodenrohres und des Elektrodenkopfes sowie dessen Gestaltung ist dem jeweiligen Verwendungszwecke entsprechend zu wählen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Kühlvorrichtung für Elektroden von Vakuumröhren, insbesondere Röntgenröhren, bei welcher ein Metallrohr von der freien Aussenluft bis in das Vakuum geführt ist, wobei das geschlossene Ende rad des Metallrohres aussenseitig das Vakuum und innenseitig die atmosphärische Luft berührt, dadurch gekennzeichnet, dass das offene, in an sich bekannter EMI2.1 Öffnungen (D) versehen ist, zum Zweck, eine freie Bewegung zwischen der kälteren Aussenluft und der wärmeren Innenluft zu ermöglichen.
AT71047D 1913-10-14 1914-03-28 Kühlvorrichtung für Elektroden von Vakuumröhren, insbesondere Röntgenröhren. AT71047B (de)

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