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SendereinrichtungfürdrahtloseTelegraphie.
Die Sender für ungedämpfte Schwingungen in der drahtlosen Telegraphie, wie z. B. der Poulsen-Lichtbogengenerator erzeugen bekanntlich in der Antenne kontinuierliche Schwingungen, welche bei der Empfangsstelle von einem besonderen Empfänger (Tikker, Schleifdetektor u :. d dgl.) aufgenommen serden müssen, während sie durch die bei den übrigen Systemen gewöhnlich verwendeten Empfangsindikatoren (beispielsweisc Kontaktdetektor) nicht kenntlich gemacht werden. Dies liegt daran, dass das durch den Kontaktdetektor in Tätigkeit gesetzte Telephon nur auf unterbrochene Stromstösse, aber nicht auf einen kontinuierlichen Strom reagiert. Soll
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Durch die deutsche Patentschrift Nr. 229219 ist nun eine Einrichtung bekannt geworden, hei welcher Wechselstrom dem die Schwingungen erzeugenden Gleichstrom übergelagert wird und wodurch eine Änderung der Speiseenergie des Hochfrequenzgenerators in der Periode des Wechselstromes entsteht und hiedurch natürlich auch eine Änderung der von der Antenne aus- gestrahlten Hoc hfrequenzenergie.
Diese Einrichtung hat folgende Mängel : Zunächst muss die Stromstärke des den Ho
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Manipulation. welche natürlich praktisch unausführbar ist. Verwendet man jedoch für den Wechselstrom eine geringere Stromst@rke wie für den Gleichstrom, so ist auch der Unterschied
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Schwingungskomplexe. es ist nun weiter vorteilhaft, jäh einsetzende Energieimpulse primär und damit auch jäh einsetzende und abfallende Schwingungskomplexe sekundär zu erhalten, da, wie die Erfahrung zeigt, die Empfindlichkeit eines Telephones bei Empfängern für drahtlose Tetegraphie auf derart jube Komptexc eine vie ! grössere ist wie auf Komplexe mit wellenförmiger Charakteristik.
Durch die Einrichtung der Überlagerung eines kontinuierlichen Gleichstromes mit unterbrochenem Gleichstrom nach vorliegender Erfindung wird oben angegebene Anforderung erreicht, während diesf bei der Einrichtung nach dem D. R. P. Nr. 229219 nicht erreicht werden kann ; der dort zur Verwendung gelangende Wechselstrom kann nur in Verbindung mit dem kontinuierlich fliessenden Gleichstrom eine langsam ansteigende und langsam abfallende Gesamtenergie, deren Gesamtcharakteristik wellenförmig ist, zur Folge haben, eine Anordnung, welche, wie oben bereits erwähnt, für die drahtlose Telegraphie nicht zweckmässig ist.
Die Figur zeigt eine Schaltung zur Verwirklichung des vorliegenden Erfindungsgedankens.
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Mit dem einen Pol des Lichtbogengenerators ist über einen Blockkondensator die Antenne, mit dem anderen Pol des Lichtbogengenerators, gleichfalls über einen Blockkondensator, die Erde oder das Gegengewicht verbunden.
Man muss nun bei dieser Anordnung dafür sorgen, dass sich die den kontinuierlichen Gleichstrom erzeugende Dynamomaschine nicht über die Maschine für unterbrochenen Gleichstrom entladet, was eintreten würde, wenn die Bürsten bei geringerer Spannung als die der Gleichstromdynamo an der Maschine für unterbrochenen Gleichstrom kommutieren würden. Um dies zu vermeiden, ordnet man die Bürsten der Maschine für unterbrochenen Gleichstrom derart an, dass sie an derjenigen Stelle des Kollektors kommutieren, an welcher eine Verringerung der Spannung noch nicht eingetreten ist, so dass also die Spannung der Maschine für unterbrochenen Gleichstrom dieselbe ist wie die der Dynamomaschine für den kontinuierlichen Gleichstrom.
Da jedoch die Bürsten der Maschine für unterbrochenen Gleichstrom das betreffende Kollektorsegment verlassen würden, ohne dass eine Verminderung der Spannung vorher eingetreten wäre, so würde am Kollektor eine starke Funkenbildung auftreten. Um dies zu vermeiden, wird eine an sich bekannte Einrichtulg getroffen, welche darin besteht, dass die Bürsten in dem Momente, in welchem sie kommutieren, Hufssegmente berühren und dadurch einen induktionsfreien Widerstand oder entsprechend gewählte, eventuell geerdete Kapazitäten einschalten, durch welche Anordnungen der durch das Ausschalten des Anker-entstehende Extrastrom verzehrt wird.
Es ist ferner bei einer derartigen Einrichtung zu beachten, dass für eine ute Wirkung im
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komplexes, sondern auch die Anzahl der pro Sekunde ankommenden Schwingungskomplexe massgebend ist, weil unter anderem das menschliche Ohr auf höhere Töne besser reagiert wie auf niedere. Man erreicht daher von diesem Standpunkte aus eine beträchtliche höhere Leistuns,
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derTiefeentsprechendgrossmachen.