AT70313B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Baumaterialformlingen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Baumaterialformlingen.

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AT70313B
AT70313B AT70313DA AT70313B AT 70313 B AT70313 B AT 70313B AT 70313D A AT70313D A AT 70313DA AT 70313 B AT70313 B AT 70313B
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Saechsische Dielen Ind G M B H
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Description


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 Formling während der Behandlung umgewendet werden kann, was zur gleichmässigen Abbindung bzw. Trocknung erforderlich ist und bei mit    hervort. retendem   Falz versehenen Platten das leichte Ausheben der Platte   ohne Beschädigung   des glatten Falzes oder der   aufgerissenen zurücktretenden   Kanten zu ermöglichen, wird der Rahmen vorteilhaft wie in der Zeichnung dargestellt ausgebildet. 



   Auf der Zeichnung ist der Formrahmen in Fig. 1 in teilweise geöffnetem Zustande schematisch dargestellt : Fig. 2 zeigt eine Ecke des Rahmens zwecks Verdeutlichung der Verbindung der darin zusammenstossenden Seiten. Fig. 3 zeigt die Enden der einen Seite des Rahmens gemäss der Ausführungsform nach Fig.   l.   Fig. 4 verdeutlicht schematisch in der Oberansicht eine Ecke eines   Baumater-ialformlings     y,   bei welchem die unregelmässig gezackten Vertiefungen an der Wandung eines nach innen   zurück-tretenden.   mit einem nach aussen hervortretenden, niedrigeren Flansch versehenen Teiles angebracht sind. Fig. 5 verdeutlicht eine beispielsweise Ausführungsform der Zacken am Rahmen.

   Fig. 6 zeigt eine beispielsweise   Ausführungsform   der erzeugten Kantenflächen der fertigen   Bauformlinge,   die beispielsweise als Tafeln oder Platten ausgebildet sein können. Fig. 7 verdeutlicht schematisch eine besondere Anordnung des Formrahmens und den hiebei angewendeten Arbeitsvorgang. Fig. 8 zeigt die Anordnung der erzeugten Zacken an der Kantenfläche einer beispielsweise ähnlich der Darstellung in Fig. 4 unterschnittenen Baumaterialtafel. 



   Zwei gegenüberliegende Seiten a, b des Formrahmens sind mit der einen Seitenleiste d des Rahmens durch Schlitzführungen verbunden, während sie an den anderen Enden mit der
Leiste c drehbar verbunden sind. Die Stacheln, welche hier nicht dargestellt sind, befinden sich an den Innenseiten des Rahmens. Um bei relativ geringem Ausschwingen bzw.

   Spreizen der   Seiten a und b die Leiste d möglichst rasch und weit nach aussen zu bewegen und sie dabei gegebenenfalls parallel zu sich selbst zu verschieben, sind die leiten a. b nahe den Verbindungs-   stellen mit der Leiste   d   gegeneinander gebogen und die Verbindung mit der Leiste d dadurch bewirkt, dass in der Leiste   d   an deren Enden entsprechend   gestaltete schräge Schlitze   p   (Fig. l und 3)   angebracht sind, in welchen Zapfen oder Stifte r. r'der Leisten a und b geführt sind.   Fig. 2 ver-   deutlicht die Anordnung der   zusammenstossenden   Enden in Seitenansicht. Es können sich die 
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 führen.

   Die Handhaben s dienen zum gleichzeitigen, seitlichen Auseinanderziehen der Seitenleisten a, b, wobei sich die Leiste   d   parallel zu sich selbst nach   aussen verschiebt. Auch   die Seite c kann durch Parallelverschiebung vom   Bauformling < y   entfernt werden. Vorteilhaft wird nach Entfernen der drei   Formrahmenseiten fl, b. d   der   ganze Rahmen um   die vierte Leiste, hier die Seite c, gewendet, wobei der Formling   endgiltig   vom Rahmen befreit und gleichzeitig die eine Formlingseite durch die Zacken oder Stacheln an dieser Leiste aufgerissen wird. ohne dass die 
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 weiser   Abbindung des.

   Materiales   die andere Formtischhälfte e darauf geklappt und das Ganze nunmehr zunächst in die Stellung 11 der Fig. 7   hochgeachwenkt und   dann in der Richtung des   Pfeiles in die Stellung III umgelegt. Nun klappt man die Formtischlälfte f auf. Der Formrahmen q   
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 des Rahmens die   Formtischhälften   wieder schliessen und die jetzt fertige   Baumateialtafel   in dem zusammengeklappten Formtisch zur Trockenstelle fördern, so dass auf diese Weise die Baumaterialtafel umgedreht und auf der Rückseite freigelegt abbinden und trocknen kann, ohne dass sie vorher angefasst wurde oder irgend welche Erschütterung erfahren hat.

   
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 leichterung der Entfernung der Zacken deren Aussenflächen bei   M'abgeschrägt sein, was einfach   durch Herausschneiden des Materiales des Formrahmens bei der Bildung der Spitzen bewirkt werden kann. Durch solche Zacken entstehen die in der Fig. 6 dargestellten, durch tiefe Kanäle getrennten,   buckelförmigen     Erhöhungen 11, i   in den bearbeiteten Flächen des Formlings. Die zu x versetzten Spitzen y können beispielsweise ungefähr der Mitte der Zacken oder Spitzen x gegenüber angebracht sein. 



   Statt an der äusseren Begrenzung des Formlings können die bearbeiteten Flächen auch an den   zurücktretenden   Kanten angeordnet sein (Fig. 8), was im allgemeinen sich überall da empfiehlt, wo eine Neigung zur Rissebildung vorhanden ist. Hiebei wird das Bindemittel in üblicher Weise in die von den Falzen gebildete Vertiefung, gegebenenfalls unter Anwendung eines in die Vertiefung eingelegten Bandagestreifens, beispielsweise von Shedleinwand, eingebracht. Die so hergestellten Formlinge lassen sich, da das Bindemittel gewissermassen in das Innere des Baumateriales eindringen kann, vollkommen rissefrei miteinander verbinden. Die Erfindung eignet sich beispielsweise besonders gut zur Herstellung von Platten aus Gips oder anderem schnell bindendem Material. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Verfahren zur Herstellung von   Baumaterialformlingen nüt durch Stacheln   erhaltenen Vertiefungen. insbesondere Gipsplatten und gel., dadurch gekennzeichnet, dass die Stacheln in den Rändern des Formlings so eingebettet werden, dass sie beim Herausziehen bzw. Herausreissen Teile des Materiales des Formlings mitnehmen.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Formling eingebetteten Stacheln in zu diesen schräger Richtung aus den betreffenden Rändern des Formlings entfernt werden, was durch Drehung der sie tragenden Leiste oder dgl. um ihre Längsachse bewirkt werden kann.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Stacheln derart tief in der Formmasse eingebettet werden, dass sie auch bei senkrechtem Abheben der Formleisten Formmasse mitreissen, wobei die Stacheln gegebenenfalls schwach krallen- fünnig gebogen sein können. EMI3.2 Scharnier angelenkt ist.
    5. Eine Ausführungsform einer Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennziechnet, dass die parallele Verschiebung der dem charnier gegenüberliegenden Formleiste (d) dadurch hervorgebracht wird, dass die an dieser Leiste angelenkten Enden der benachbarten Leisten (a, b) durch Schlitze oder dgl. mit der Formleiste (d) verbunden sind.
AT70313D 1912-09-12 1913-09-12 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Baumaterialformlingen. AT70313B (de)

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AT70313B true AT70313B (de) 1915-10-25

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