DE367685C - Verfahren zur Herstellung von hohlen, im wesentlichen ringsum geschlossenen Bausteinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von hohlen, im wesentlichen ringsum geschlossenen Bausteinen

Info

Publication number
DE367685C
DE367685C DES51064D DES0051064D DE367685C DE 367685 C DE367685 C DE 367685C DE S51064 D DES51064 D DE S51064D DE S0051064 D DES0051064 D DE S0051064D DE 367685 C DE367685 C DE 367685C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
walls
around
core
stone
mold
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES51064D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB1763218A external-priority patent/GB126900A/en
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE367685C publication Critical patent/DE367685C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/34Moulds, cores, or mandrels of special material, e.g. destructible materials
    • B28B7/342Moulds, cores, or mandrels of special material, e.g. destructible materials which are at least partially destroyed, e.g. broken, molten, before demoulding; Moulding surfaces or spaces shaped by, or in, the ground, or sand or soil, whether bound or not; Cores consisting at least mainly of sand or soil, whether bound or not

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von hohlen, im wesentlichen ringsum geschlossenen Bausteinen. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom z. Juni igii die Priorität auf Grund der Anmeldung in England vom 29. Oktober i918 beansprucht. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von hohlen, im wesentlichen ringsum geschlossenen Bausteinen, welches darin besteht, daß die Steinseitenwände zwischen den Formwänden und einem, in die Form auf die zuvor eingebrachte Steinbodenschicht aufgesetzten Kernrahmen, die Steindecke über einem in den Kernrahmen eingeformten, später zu entfernenden Sandkern nach Entfernung des Rahmens und Öffnungen in den Steinwänden zur nachträglichen Entfernung des Sandkerns mit Hilfe geeigneter, von der Formwand nach dem Kernrahmen durchgehender lösbarer Kerne gebildet werden.
  • Es ist bekannt, an den Enden offene Hohlsteine in der Weise herzustellen, daß zur Begrenzung des Sandkerns ein Kern benutzt wird, welcher so in die Form eingesetzt wird, daß um seine vertikalen Seiten eire Raum, frei bleibt, in welchem die vertikalen Wände aus Zement geformt werden, während die Boden- und die Schlußlage vorher bzw. nachher in die Form eingebracht werden.
  • Für ringsum geschlossene Hohlsteine ist dieses Verfahren nicht ohne weiteres verwendbar. Es sind hierzu die besonderen eingangs angegebenen Mittel erforderlich, insbesondere auch jene, um den zunächst ringsum durch die Betonwände eingeschlossenen Sandkern entfernen zu können.
  • Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise einen gemäß der Erfindung hergestellten rechteckigen Baustein und eine Form zur Herstellung desselben.
  • Abb. z zeigt in schaubildlicher Ansicht den Stein, dessen innerer Hohlraum durch punktierte Linien veranschaulicht ist.
  • Abb., und 3 sind Quer- und Längsschnitte durch den Baustein nach Linien X-X und Y-)-der Abb. z.
  • Abb. q. zeigt in schaubildlicher Ansicht eine Form, die zur Herstellung des Bausteines dient und deren Deckplatte entfernt gedacht ist.
  • Abb.5 zeigt in schaubildlicher Ansicht den Kernrahmen oder das Kernfutter, und Abb. 6 zeigt einen Stift, der zur Herstellung der Sandentleerungslöcher in den Wandungen des Bausteines dient. Der in den Abb. r bis 3 veranschaulichte Baustein A besitzt auf allen Seiten volle Wandungen. Er ist hohl und die Dicke der Wandungen ist der Last, welche der Stein zu tragen hat, angepaßt. B, b' sind Sandentleerungslöcher in den gegenüberliegenden Wandungen des Bausteines. Natürlich können diese Löcher auch jede andere geeignete Lage in den Flächen des Bausteines einnehmen.
  • Die in Abb. 4 veranschaulichte Form besteht aus einer Bodenplatte C, Seitenwandungen D, D und Endwandungen E, E, wobei die zusammengestellten Wandungen in üblicher Weise durch Bolzen J, J fest zusammengehalten werden. Die Wandungen D, D sind bei F, F durchlocht, um Stifte G (Abb. 6) aufzunehmen. H ist der Rahmen oder das Futter für den Sandkern, welches beispielsweise aus dünnem Metallblech hergestellt sein kann, vier Seitenwandungen besitzt und oben und unten offen ist. Die Größe dieses Rahmens H entspricht der Größe des Hohlraumes, welcher innerhalb des Bausteines entstehen soll.
  • Bei der Herstellung des Bausteines verfährt man in folgender Weise Zunächst werden die Platten C, E, E und D, D zusammengestellt, so daß sie einen oben offenen Kasten bilden (Abb. d). Alsdann wird eine Lage einer Zementmischung von beliebiger Dicke auf den Boden des Kastens aufgebracht und hierauf der Kernrahmen H so eingesetzt, daß er auf der Zementlage aufruht und eine Lage einnimmt, in welcher er allseitig gleich weit von den Seiten- und Endwandungen des Kastens entfernt ist. Nunmehr werden die Stifte G, G durch die Löcher F, F hindurchgesteckt, bis ihre inneren Enden den Kernrahmen H berühren. Darauf wird der gesamte Zwischenraum zwischen dem Kernrahmen H und den Innenwandungen des Kastens mit Zement ausgefüllt, wodurch die vier Seitenwandungen des Bausteines gebildet werden. Das Innere des Kernrahmens H wird mit losem Sand angefüllt, der dicht zusammengepreßt wird, um einen festen Kein zu bilden. Nachdem sodann der Kernrahmen herausgenommen ist, wird eine weitere Lage Zement aufgebracht und dann die in der Zeichnung nicht veranschaulichte Deckplatte auf den Kasten aufgelegt, so daß auch die obere Fläche des Bausteines fertiggestellt ist. Natürlich kann auch während der Herstellung des Bausteines in seine Wandungen irgendwelches Metall oder anderes zur Verstärkung des Steines dienendes Material eingebracht werden. Hat sich der Zement gesetzt, so werden die Stifte G, G entfernt und der Baustein wird aus der Form herausgenommen. Der Sandkern wird dann durch die Löcher F, F hindurch entfernt. Vorteilhaft entfernt man den Sandkern unter Benutzung eines Luftstromes. Gewünschtenfalls können die Löcher F, F nach Entfernen des Sandes verstopft werden. Anstatt eines Kernrahmens gemäß Abb.5 können auch Futter aus Pappdeckel oder Papiersäcke, die erforderlichenfalls durch Wellen oder Rippen verstärkt sein können, zur Aufnahme des Sandkernes Verwendung finden. Auch hier kann der Sand in der gleichen Weise wie oben beschrieben, aus dem fertigen Baustein entfernt werden. Zwecks Entfernung des Sandes können die genannten Futter mit Löchern versehen werden. Abb.4 der Zeichnung zeigt, daß die Löcher F, F einander gegenüberliegend angebracht sind, doch ist diese Anordnung natürlich unwesentlich.
  • Gewünschtenfalls könnten zwei oder mehr unabhängige Kerne Verwendung finden, so daß zwei oder mehr Hohlräume in dem Baustein erzeugt werden, was wünschenswert sein kann, wenn die Bausteine sehr stark sein oder sehr große Abmessungen erhalten sollen.
  • Der in Abb. z veranschaulichte Baustein hat glatte Flächen, doch kann natürlich auch, da die Form auseinandergenommen werden kann, jede beliebige Einpressung in die Wandungen des Bausteines vorgenommen werden, indem man die Wandungen der Form entsprechend gestaltet. So können beispielsweise Einlagen in der Form mit geeigneten Ansätzen versehen werden, wodurch Nuten oder Rillen auf den Seiten- oder Endwandungen des Bausteines gebildet werden, auch können in ähnlicher Weise die Kanten des Bausteines mit Abschrägungen versehen werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH Verfahren zur Herstellung von hohlen. im, wesentlichen ringsum geschlossenen Bausteinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Steinseitenwände zwischen den Formwänden und einem in die Form auf die zuvor ein gebrachte Steinbodenschicht aufgesetzten, ringsum geschlossenen, oben und unten offenen Kernrahmen, die Steindecke über einem in den Kernrahmen eingeformten, später zu entfernenden Sandkern nach Entfernung des Rahmens, und Öffnungen in den Steinwänden zur nachträglichen Entfernung des Sandkerns mit Hilfe geeigneter von der Formwand nach dem Kernrahmen durchgehender lösbarer Kerne gebildet werden.
DES51064D 1918-10-29 1919-09-13 Verfahren zur Herstellung von hohlen, im wesentlichen ringsum geschlossenen Bausteinen Expired DE367685C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1763218A GB126900A (en) 1918-10-29 1918-10-29 An Improved Concrete or like Building Block and Method of Making the same.
GB367685X 1918-10-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE367685C true DE367685C (de) 1923-01-26

Family

ID=34635454

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES51064D Expired DE367685C (de) 1918-10-29 1919-09-13 Verfahren zur Herstellung von hohlen, im wesentlichen ringsum geschlossenen Bausteinen

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE367685C (de)
FR (1) FR500250A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3159129A1 (de) * 2015-10-22 2017-04-26 Evonik Röhm GmbH Herstellung von komplexen schaum-/ oder sandwichholstrukturen mittels eines formkerns

Also Published As

Publication number Publication date
FR500250A (fr) 1920-03-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2407753A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von bauelementen sowie damit hergestellte elemente
CH676943A5 (de)
DE69624226T2 (de) Formwerkzeug für vorgefertigte betonplatten
DE367685C (de) Verfahren zur Herstellung von hohlen, im wesentlichen ringsum geschlossenen Bausteinen
DE2644316C2 (de) Raumzelle, Fertiggarage o.dgl. aus Stahlbeton
EP0148363B1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Gebäudetreppe oder eines Treppenelementes, Schalung zur Durchführung des Verfahrens
DE2400790C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Raumzellen aus Stahlbeton, z.B. Fertiggaragen
AT93335B (de) Verfahren zur Herstellung von Baublöcken aus Beton od. dgl.
DE3737957C2 (de) Formkasten
DE2329661A1 (de) Grossflaechiges bauelement und verfahren zu seiner herstellung
DE903374C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Fensteroeffnungen in Mauerwerk aus Beton od. dgl.
DE3114122C2 (de) Bausatz, bestehend aus einem Betonrahmen für die Aufnahme eines Kellerfensters, einem mit diesem zu verbindenden Lichtschachtunterteil und Verbindungsmitteln sowie Vorrichtung zur Herstellung eines Betonrahmens für einen solchen Bausatz
AT13633U1 (de) Verfahren zum Herstellen einer gedämmten Bodenplatte aus Beton sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE3236646A1 (de) Verfahren zur herstellung einer feuerfesten auskleidungsschicht
DE3204990C1 (de) Verfahren zur Herstelung einer hochtemperaturbeanspruchbaren Auskleidung
DE2252087C3 (de) Schalung zur horizontalen Fertigung von Stahlbetonraumzellen, insbesondere von Fertiggaragen, welche einen Boden und eine offene Stirnseite aufweisen, und Verfahren zum Einbringen von Beton in die Schalung
DE958639C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von dampfgehaerteten Baukoerpern aus Leichtbeton od. dgl., bei dem die Masse in Formen zu groesseren Einheiten geformt und nachAnsteifen aufgeteilt wird
DE2954318C2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Leichtbauplatte für eine Gebäudewand
DE346427C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von plattenartigen Koerpern
DE2329243A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von fertigteilen aus beton
DE428362C (de) Verfahren zur Herstellung von Betonplatten mit sich kreuzenden Lochungen
DE2137744A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines vorgefertigten Bauwerkteiles und Baugruppe, die aus einer Anzahl von vorgefertigten Bauwerkteilen besteht
DE2417805A1 (de) Schalungskern zur herstellung von stahlbetonraumzellen
DE1583634C (de) Verfahren und Formkörper zum Auskleiden des Kopfes einer Blockform, eines Geißaufsatzes, Steigers od.dgl
DE3435081C2 (de)