AT69812B - Kantvorrichtung für Walzstäbe beliebigen Profiles auf ortsfesten oder fahrbaren Rollgängen. - Google Patents

Kantvorrichtung für Walzstäbe beliebigen Profiles auf ortsfesten oder fahrbaren Rollgängen.

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AT69812B
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Witkowitzer Bergb Gewerkschaft
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 verlassen, gleichzeitig aber wird das   Lagergehäuse   c durch einen Anschlag   n   an der Weiterbewegung gehindert, wodurch die Gabel b sich in ihren Zapfen   d   nunmehr frei drehen kann. Die Drehbewegung der Gabel erfolgt   selbstverständlich   durch die ungel inderte Vorwärtsbewegung des
Gleitstückes h, welches in dem   Lagergehäuse   c geführt ist. 



   Durch das Drehen der Gabel b wird der im   Maul der Gabel liegende Walzstab mitgenommen   und gelangt so in die gewünschte   Hochkantstellung   al nach Fig. 3, welche die Endstellung zeigt, in der sich sowohl die Gabel als auch das Gleitstück   h   befinden. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, liegt der Walzstab auf den Rollen selbst auf und wird von der Gabel b solange in der gewünschten
Stellung gehalten, bis er in das Kaliber eingeführt ist und die Gabel verlassen hat. Danach wird die ganze Vorrichtung wieder in die Anfangsstellung nach Fig. 1 zurückgebracht. Dies geschieht dadurch, dass die Zahnstange in der Pfeilrichtung nach Fig. 3 in entgegengesetzte Bewegung ge- bracht wird und infolge dessen auch das Führungsstück   h   mitnimmt.

   Die Gabel b ist vorerst genötigt, sich solange   zurückzudrehen,   bis sie an den Anschlag o, welcher an dem Lagergehäuse c angebracht ist, kommt (Fig. 4), worauf einerseits dieses der Rückbewegung Folge leisten, anderer- seits die Drehbewegung der Gabel b unterbrochen und diese wieder in ihre Endstellung (Fig. 1) zurückgeschoben wird. 



   Um ein Verschmutzen der zwischen den Rollen liegenden Teile der Vorrichtung hint- anzuhalten, ist an das Lagergehäuse c eine für gewöhnlich als Belag dienende Platte P angeschraubt, welche beim Kanten mit hin und her geschoben wird. Erfordert die Walzung eines Profiles das
Kanten in mehreren aufeinanderfolgenden Kalibern, so kann das Maul der Gabel so ausgebildet werden, dass es, wie z. B. für Knüppel, für zwei bis drei verschiedene Kaliberformen benutzt werden kann. Sollte dies nicht ausreichen, so werden, je nach Bedarf, zwei oder mehrere Gabeln zwischen den Rollen im Rollgang hintereinander angeordnet, welche dann einen gemeinsamen
Antrieb erhalten, und die jeweils benötigte Gabel wird dann zum Kanten eingekuppelt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Kantvorrichtung für Walzstäbe beliebigen Profiles auf ortsfesten oder fahrbaren Rollgängen, dadurch gekennzeichnet, dass die ausserhalb des Rol1ganges stehende, an eine Schubstange angelenkte Kantgabel (b) während des Anschiebens an den Walzstab mit den Stirnenden ring- förmiger Gleitflächen (I) auf ebenen Gleitbahnen (k) geführt wird, nach Erfassen des Walz- stabes bei weiterem Vorschub mit diesen Gleitflächen in zylindrische Ausnehmungen (m) der I Gleitbahnen (k) gelangt und um einen in einem senkrechten Schlitz der Schubstange (h) ver- schiebbaren Gelenkbolzen (g) gedreht wird, worauf nach Durchgang des gekanteten Walzstabes die Gabel bei Rückbewegung der Schubstange so weit zurückgedreht und gegen einen Anschlag (o)
    gelegt wird, bis die Gleitflächen (I) aus den Ausnehmungen (m) heraus und auf die Gleitbahnen (k) ? wecks Rückführens der Gabel in ihre Anfangsstellung gelangen.
AT69812D 1913-05-23 1913-05-23 Kantvorrichtung für Walzstäbe beliebigen Profiles auf ortsfesten oder fahrbaren Rollgängen. AT69812B (de)

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AT69812T 1913-05-23

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AT69812B true AT69812B (de) 1915-09-10

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ID=3591623

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