AT69683B - Schraubstift mit im hohlen Vorderteile untergebrachter Minenkammer. - Google Patents

Schraubstift mit im hohlen Vorderteile untergebrachter Minenkammer.

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   Schraubstifte mit im hohlen Vorderteile untergebrachter Minenkammer, deren Minenfassungshülse soweit   zurückgeschraubt   werden kann, dass die in der Minenkammer untergebrachten Bleiminen mit ihren Enden auf die längsgeschlitzte   Fassungshülse   rutschten, sind bekannt. Das Einführen des Minenendes in die Fassungshülse erfolgte dabei beim Vorschrauben der letzteren gegen das Stiftmundstück, wobei sich das Kopfende der Mine in dem Längskanale des an der Unterseite trichterförmig ausgehöilten   Stiftmundstückes   solange abstützte, bis das Minenende 
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 schiedene Nachteile.

   Besitzt nämlich die Mine einen etwas grösseren als den normalen Durchmesser, oder kommt sie nicht zentrisch auf die Fassungshülse zu sitzen, so wird die Einsteck- öffnung der Minenfassungshülse beim   Verschrauben   am oberen Rande leicht verdrückt und beschädigt. Das Einführen der Mine in die Fassungshülse ist weiterhin dann in Frage gestellt, wenn die Bohrung des   Stiftmundstückes   etwas zu weit oder zu eng ist. In dem ersteren Falle findet die Mine in der Bohrung keinen Widerstand und wird nicht in die Fassung eingeschoben. während sie in letzterem Falle, ganz abgesehen von einer nachteiligen Wirkung auf die Stifteinrichtung, leicht abbricht. 



   Um nun diese Nachteile zu beseitigen, ist gemäss vorliegender Erfindung die in der Stifthülse verschraub- bzw. längsverschiebbare Minenfassungshülse klemmfutterartig ausgebildet und von einem um sie gelegten und mit ihr, als auch gegen sie verstellbaren Schieber derart beeinflusst, dass sie in den beiden Endstellungen auseinanderspreizt. Hiedurch kann einerseits in der hinteren Endstellung die Mine leicht in die vergrösserte Öffnung der   Fassungshülse, von   welcher sie später erfasst und gehalten wird, einrutschen und andererseits in der vorderen Endstellung bequem herausgenommen werden. Das Einschieben der Mine unter Abstützen in der Mundstückbohrung erübrigt sich dadurch und es ist weiterhin die   Anwendung eines blonderen   Ausstossstiftes zum Hinausschieben des Minenrestes aus der Fassung überflüssig. 



   Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand vergrössert in drei   Ausführungsbeispielen.   



  Die erste Ausführungsform ist in den Fig. 1 bis 3 in   Längsschnitten   mit teilweiser Ansicht und im Querschnitt dargestellt. 



     1   ist die   Stifthülse,   deren vorderes Ende in an sich bekannter Weise als Minenkammer ausgebildet und durch den mit Längsdurchbohrung versehenen und an der Innenseite trichter- 
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 eingreift, die über das Führungsrohr 5 gesteckt ist. Die beiden Nasen greifen hintereinander liegend in die Gewindegänge ein, die sowohl am vorderen als auch am hinteren Hülsenende J 
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   schlossen.   



   Fig. 1 veranschaulicht die in   der Stifthülse zurückgeschraubtf'Minenfassungshülsc und   lässt auch gleichzeitig das Einfallen einer Bleimine erkennen, deren Einfalltiefe in dem Klemm- 
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   rohr 6. welchem der Wirkung der steileren Gewindegänge   unterliegt, eine raschere Bewegung als die   MinenfaKsungshülse   7 und schiebt sich, das Klemmfutterende 8 zusammenspannend, 
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   wiederum m die mit steilerer Steigung auslaufenden Gewindegänge und die Minenfassungshülse 7 schiebt sich mit ihrem Klemmfutterende 8, aus dem Schieberohr 6 tretend, rascher   

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 vor, wie diese selbst, wodurch die Öffnung des Klemmfutters eintritt und die gehaltene Mine freigegeben wird bzw. ausfallen kann (Fig. 2). 



   Die zweite Ausführungsform ist in den Fig. 4 bis 6 in Längsschnitten mit teilweiser Ansicht und im Querschnitt nach Linie 0-0 wiedergegeben. Dabei ist   1" die Stifthülse,   deren vorderes Ende die Minenkammer trägt, die nach   rückwärts   durch das fest eingesetzte   Querstück     10"   und am vorderen Ende durch den aufschraubbaren Stiftkopf 2"begrenzt ist.

   Das Querstück 10" ist gleichzeitig Halter für das mit Längsschlitz versehene   Führungsrohr 5".   In diesem lagert längsverschiebbar ein im Innern mit Anschlagbund 11" ausgestattetes Schieberohr 6", in welchem ein von rückwärts eingeführtes und unter Wirkung einer Druckfeder   9" stehendes Stängchen 7"   verschiebbar liegt, auf dessen oberem Ende das klemmfutterartig ausgebildete Rohrstück   8"   sitzt, welches als Minenhalter dient.

   Sowohl das Stängehen 7", welches das Klemmfutter   8"   trägt, als auch das   ächiebcteihr 6"ist   am Ende mit einer Nase besetzt, die durch den Längsschlitz des Führungsrohres   5"auswärts   springt und in an sich bekannter Weise in das Innengewinde einer mit dem Drehkopfe 3" des Stiftes fest verbundenen Drehhülse 4" eingreift, die über das   Führungsrohr 5"gesteckt   ist. Die beiden Nasen greifen hintereinanderliegend in die Gewindegänge ein, die sowohl am vorderen als auch am hinteren Hülsenende 4" nicht ganz durchlaufen, sondern soweit vorher aussetzen, dass die beiden gegeneinander gedrückten Nasen noch vor dem vordersten bzw. hintersten Gewindegange Platz finden.

   Dadurch gelangt das Schieberohr 6" gegenüber dem Klemmfutter 8" beim Vorschrauben und das Klemmfutter gegenüber dem
Schieberohr beim Zurückschrauben mit seiner Nase zuerst aus den Gewindegängen und wird von der Druckfeder 9"gegen einen Anschlag gedrückt und während des Weiterschraubens des anderen Teiles, dessen Nase noch in den Gewindegängen liegt und vorwärts bzw.   rückwärts   geführt wird, festgehalten, wodurch in beiden Fällen das Klemmfutter   8"aus   der   Schiebehülse   heraustritt und sich öffnet bzw.

     auffedert.   Dasjenige der beiden verschiebbaren Teile, welches sich gegen den jeweils festgestellten Teil zuletzt hinbewegt, wird bei entgegengesetzter Drehung   des Kopfstückes 3"zuerst   in die Gewindegänge eintreten und von diesem mitgeführt werden, wodurch sich das Klemmfutter in das Schieberohr einzieht und schliesst. Beim Weiterschrauben des Stiftkopfes wird dann auch die Nase des anderen Stiftteiles in die Gewindegänge eingeführt und die beiden Nasen laufen parallel hintereinander. Dadurch bleibt das Klemmfutter solange geschlossen, als die Nasen in den Gewindegängen liegen und wird erst dann   geöffnet,   wenn die eine der beiden Nasen festgestellt ist, so dass sich die andere mit dem zugehörigen Stiftteil allein weiter schiebt.

   Fig. 4 zeigt das in der Stifthülse zurückgeschraubte Minenklemmfutter 8", über welches sich das Schieberohr   6"unter Überwindung   der Feder 9" herabgeschoben hat. Fig. 2 
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 ein   Schiebe) ohr 6'und   in diesem wiederum längsverschiebbar das Minenfassungsrohr 7', dessen   @oberes Ende 8' klemmfutterartig ausgebildet   ist und   auseinanderfedert.   Das   Minenfassungsrohr   7' trägt am unteren Ende eine Nase und steckt selbstklemmend in dem mit   Längsschlitz 12   aus- 
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 liegt, die nach auswärts springt und innerhalb des kurzen   Schlitze--, 12'verschiebbar ist,   welcher   @ die grösste Verschiebung des Minenfassungsrohres   in dem Schieberohre festlegt.

   Die Nase des
Minenfassungsrohres 7' tritt auch durch den Längsschlitz des Führungsrohres 5'nach   auswärts   und greift in an sich bekannter Weise in das Innengewinde   einer mit dem Drehkopfe J'des Stifte     festverbundenen Drehhülse 4' ein, die auf dem Führungsrohre 5' steckt. Die gewindegänge   
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   @ Drehkopf 3' des Stiftes besitzt eine zentrische Bohrung, durch welche   das   nach rückwärts ver-   längerte Ende des Schieberohres 6' durchtreten kann. Da die am Kopfe   'klemmfuttorartig   
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  Steht in der ersteren Stellung die Nase der   Minenfassungshülse   mit dem untersten Gewindegang der Schraubhülse 4'in Eingriff, so ist, wie Fig. 7 ausweist, die   Elemmfutterhülsc   in ihrer tiefsten Stellung und die Bleiminen können von der Kammer aus einfallen. 



   Das aus dem Drehkopfe 3'ragende Ende des Schieberohres 6'wird hierauf gemäss Fig. 8   einwärtsgedrückt, worauf sich   die Hülse, gegenüber dem von den Gewindegängen festgehaltenen Minenrohre, vorschiebt und dadurch das Klemmfutter schliesst, so dass die Mine feststeckt. Das Aufwärtsschrauben der Mine gegen und durch den Stiftkopf kann nunmehr erfolgen. Dabei wird dann gleichzeitig das Schieberohr 6'soweit mit hochgeführt, bis es, wie es Fig. 9 erkennen lässt, mit seiner   Brücke ? 7 gegen   den feststehenden Anschlag 13 stösst, welcher in dem   Rohrlängsschlitz   
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 der   Rohrhülse 4'bzw.   des Drehkopfes 3'die von den Gewindegängen fortbewegte Minenfassungshülse allein hochgleiten.

   Dieselbe verschiebt sich dadurch innerhalb des Schieberohres 6', wodurch der Klemmfutterkopf 8' frei wird, nach oben hinaustritt und auseinander federt. Die Mine bzw. der Minenrest wird dadurch freigegeben. Wird das Minenfassungsrohr nunmehr wieder zurückgedreht, so nimmt dasselbe das Schieberohr mit zurück und   führt   es in die Stellung gemäss Fig. 7, in welcher wieder eine neue Mine in das geöffnet   zurückgeführte   Minenfassungsrohr einfallen kann, die dann durch   Einwärtsdrücken   des aus dem Drehkopfe 3'herausgetretenen Schieberohres 6'festgeklemmt wird. 



   Es ist natürlich selbstverständlich, dass man bei den Ausführungsformen gemäss Fig. 1 bis 3 und 4 bis 6, bei welchen sich die Klemmfutterhülse beim Zurückschrauben schliesst und geschlossen zurückgeführt wird, auch   Minenstücke   von aussen in   das geöffnete Klemmfutter einsetzen kann.   die dann beim Zurückschrauben festgespannt und mit eingezogen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schraubstift mit im hohlen Vorderteile untergebrachter Minenkammer, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Stifthülse verschraub- bzw. längsverschiebbare Minenfassungshülse 
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 sie verstellbaren Schieber derart gesteuert   ist, dass sie einerseits   in den beiden Endstellungen auseinanderspreizt und andererseits mindestens beim Vorwärtsschrauben geschlossen bleibt.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Schraubstiftes nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die beiden an der Minenfassungshülse und an dem Schieber angeordneten Nasen in eine Gewinde- EMI3.4 in den beiden Endstellungen aus dem Schieber heraustritt und sich allmählich erweitert bzw. auseinanderspreizt.
    EMI3.5 die beiden an der Minenfassungshülse (8") und an dem Schieber (6") angeordneten Nasen von einer Gewindehülse (4") verstellt werden, deren Gewindegänge sowohl am vorderen als auch am hinteren Ende nicht ganz durchlaufen, sondern vorher aussetzen, so dass eine der beiden gegeneinander verschiebbaren Nb en zuerst in den gewindelosen Teil einrückt und durch einen EMI3.6 ) festgehalten wird und sich durch weiteres Vorschieben die Minenfassungshülse öffnet, während beim Zurückschrauben derselben der Schieber aus dem Stiftende heraustritt und dann ein- geschoben wird, wodurch sich die Miuenfassung wieder zuklemmt.
AT69683D 1914-03-30 1914-03-30 Schraubstift mit im hohlen Vorderteile untergebrachter Minenkammer. AT69683B (de)

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