AT68548B - Lenkbarer Rodelschlitten. - Google Patents

Lenkbarer Rodelschlitten.

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AT68548B
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Jaroslav Charfreitag
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Jaroslav Charfreitag
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  Lenkbarer Rodelschlitten. 



    Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine weitere Verbesserung des lenkbaren Schlittens lach dem Patente Nr. 62324. Der verbereite Schlitten ist in der Zeichnung in Fig. 1 und 2 im Längsschnitt und in Vorderansicht veranschaulicht ; Fig. 3 zeigt einen Vertikalschnitt durch die Schlittenkufen. 



  Der lenkbare Se. litten ist vorne mit einer bombierten Lenkscheibe 1 wie beim Stammpatente versehen ; au ihrem Umfange jedoch ist der Erfindung gemäss ein Gummireifen 2 von vierkantigem Querschnitt aufgesetzt. Mit diesem Gummireif wird ein feineres Lenken des Schlittens erzielt, die Scheibe dröhnt nicht beim Fahren, die Stösse werden gedämpft, die Hand wird nicht erschüttert und das Rad gleitet nicht einmal am Eise. Die Gabel der Lenkscheibe ist statt nach rückwärts nach vorwärts abgebogen, damit das seitliche Ausweichen nicht gar zu empfindlich sei. 



  Ferner sind der Erfindung gemäss unter dem Handrad 3 die Handgriffe. 4 der Bremsen angeordnet, und zwar in der Weise, dass diese Handgriffe die Form eines Kreisbogens mit dem Halbmesser des Handrades haben ; die Handgriffe sitzen auf einem gemeinsamen Bolzen 5, der auf   
 EMI1.1 
 dass durch schwaches Andrücken   des handgriffes   an das Handrad die Räder 12 gegen den Erd-   budell   gedrückt werden ; sie verhindern auch bei harter Fahrbahn das Schleudern des Schlitten-   hinterteiles beim Befahren von Wegkrummen   und beim Bergabfahren, ohne jedoch eine grosse Reibung zu bewirken oder den   Schlitten   am am raschen Fahren zu hindern. Erst bei   stärkerem   Niederdrücken des Handgriffes wirken die Bremsen 11. 



   Die Bremsarme   11 sind mit'H ; indgriSen 1, !   versehen, die dazu dienen,   dass   im Falle der Gefahr auch der   @ückwär@ge Fahrer bremsen   könne. Die Räder mit den Gummireifen können 
 EMI1.2 
 ist, federnd gegen den   Erdboden gedrückt und   bei mässig glatter Fahrbahn und ausser der Fahrt vom Berg herab mittels eines Hebels abgehoben werden. 



   Jede   Schlittenkufe   ist an beiden unteren Kanten mit Längsreifen 14 von   halbkreisförmigem   Profil (Fig. 3)   aus Kupfer, Messing   oder einer Komposition ausgestattet, au welchen Metallen der Schnee nicht haftet, die nicht rosten und deren gleitende Reibung kleiner ist als jene des Eisens oder des Stahles. Diese Reifen werden gegen vorne zu niedriger und gehen vorne in die   Berührungsebene   der Schlittenkufen über. Ein derart ausgestatteter Schlitten eignet sich für eine harte Fahrbahn und für   t.     iefen   Schnee ; die Tätigkeit der Räder 12 wird unterstützt.

   Durch diese Reifen wird ein leichtes Lenken und Einhalten der Richtung erzielt ; bei harter Fahrbahn berühren die Kufen die Fahrbahn bloss ein wenig am vorderen Teile, und zwar deshalb, weil die Kufen rückwärts mehr belastet sind, wo sie bereits auf den Reifen   aufruhen. sauf   diese Weise wird ein   leichtes Lenkt-n   des   Schlittenvorderteiles   erzielt, ohne dass   der rückwärtige Teil   des Schlittens 
 EMI1.3 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Lenkbarer Rodelsehlitten nach Patent, Nr. 62324, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkscheibe (1) am Umfange einen Gummistreifen (2) von vierkantigem Profil trägt.
    2. Lenkbarer Schlitten nach Patente. 62324, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Handrade auf einem Querbolzen seiner Welle BremsgriNe drehbar gelagert sind, die die Form eines Kreisbogens von einem Halbmesser des Handrades haben, so dass sie sich gleichzeitig mit ihm beherrschen lassen.
    3. Lenkbarer Schlitten nach Patent Nr. 62324, dadurch gekennzeichnet, dass in den Bremsarmen (11) mit Gummireifen versehene Räder (12) drehbar eingesetzt sind, derart, dass beim EMI2.1 das Gleiten des rückwärtigen Teiles des Schlittens bei Wendungen oder beim Fahren vom Berge herab zu verhindern, und erst beim stärkeren Drücken der Handgriffe die Bremsen in Tätigkeit treten.
    4. Lenkbarer Schlitten nach Patent Nr. 62324, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsarme (11) mit Handgriffen (13) versehen sind, zum Zwecke, damit die Bremsen auch vom rückwärts sitzenden Fahrer beherrscht werden können.
    5. Ausführungsform des Bremsmechanismus nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet. dass die Räder (12) federnd gegen den Erdboden gedrückt werden und sich mit Hilfe eines Hebels ausser der Bergabfahrt und bei weniger glatter Fahrbahn heben lassen.
    6. Lenkbarer Schlitten, dadurch gekennzeichnet, dass die auf jeder Schlittenkufe an ihren beiden unteren Kanten angeordneten Längsreifen (14) von halbkreisförmigem Profil sind und von rückwärts nach vorne niedriger werden, bis sie vorne in die untere Ebene der Schlittenkufen übergehen, und dass sie aus Kupfer, Messing oder ähnlichen Metallen hergestellt sind, an denen der Schnee nicht anhaftet, die nicht rosten und die eine geringe Schleppreibung aufweisen.
AT68548D 1912-01-15 1913-01-27 Lenkbarer Rodelschlitten. AT68548B (de)

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