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schutzvorrichtungen und besteht hauptsächlich darin, dass die Abschlussorgane einer oberhalb und einer unterhalb des Projektionsapparates gelegenen Durchgangsöffnung für das Bildband mittels eines leicht entzündlichen Fadens in der Offenstellung gehalten werden, so dass beim Durchbrennen dieses Fadens die erwähnten Abschlussorgane freigegeben werden, die zugehörigen Durchgangsöffnungen selbsttätig verschliessen und so den brennenden Teil des Bildbandes von
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der grösste Teil des Bildbandes sowie der Apparat selbst vor der Beschädigung bzw. Vernichtung durch das Feuer bewahrt bleibt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erhndungsgegensta. ndes, und zwar
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Auf der Decke eines Projektionsapparates 1 ist eine lotrechte Gestellwand 2 befestigt, die eine rechteckige Durchgangsöffnung 3 für das zwischen den Rollen 4a. von oben (von der nicht @ dargestellten A bwickeltrommel) zugeführte Bildband 4 aufweist. Aus der Wand 2 springt auf ihrer. der Projektionsöffnung Ja des Apparates 1 abgewendeten Seite eine wagerechte Platte 2a vor, deren obere Fläche mit dem Unterrande der oeffnung 3 in derselben Ebene liegt und die Auflage bzw. Führung für das von den Führungsrollen 4a kommende Bildband 4 bildet.
Oberhalb der Platte 2a ist an der Wand 2 ein Kasten 5 befestigt, dessen Boden und Decke übereinanderliegende Führungssehlitze 5a für den Durchgang einer in lotrechter Richtung verschiebbaren Platte 6 aufweisen. Eine im Kasten 5 angeordnete Schraubenfeder 7, weiche sich einerseits gegen die Kastendecke und andererseits gegen einen wagerechten Vorsprung 6a der Platte 6 stützt, ist be- strebt, die letztere niederzubewegen, so dass der Schlieber 6 die Öffnung 3 abschiesst und eine
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Löcherpaare 16 und die andere Öse 15 gezogenen und dadurch längs der Schenkel des Bügels 10 sowie quer zu denselben in einem geschlossenen Fadenzug geführten Seidenfadens 17 kreuzweise
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eingehängt,
welcher an einem auf der Vorderfläche der Wand 2 schwingbar gelagerten Hebel 19 angelenkt ist und die Wand 2 mit Spiel durchsetzt. Der Hebel 19 weist eine Nase auf, welche durch eine Öffnung 20 in der Wand 2 hindurch in ein Loch 20a des Schiebers 6 eingreift und diesen festhält, wenn der Schieber 6 sich in seiner lIöchstlage befindet, also die Öffnung 3 freigibt. Eine Blattfeder 21 ist bestrebt, den Sperrhebel 19 im Sinne des Pfeiles 21a zu verdrehen und dessen Sperrnase 19a aus den Löchern 20, 20a herauszuziehen, wodurch der Schieber 6 entsperrt wird.
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zugeführte (auf die nicht dargestellte Aufwickelt rommel aufzurollende) Bildband 4 dicht verschliesst.
Der an dem Winkel hebel 9 angelenkte Bügel 11 weist zwei kurze gelochte Schenkel 11a auf, denen die gelochten Schenkel eines ähnlichen Bügels 28 gegenüberstehen, welcher an dem einen Arm eines um den wagerechten Bolzen 29 schwingbaren Winkelhebels 30 angelenkt ist.
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bzw. 37 schwingbar gelagert, die für gewöhnlich unter Federwirkung an die feststehenden Kontakte 36a bzw. 17a der Stromleitung des Motorantriebes bzw. des Projektionslichtes angedrückt werden. Beim Senken der Türe 33 in die Tiefstlage verschwenken jedoch die Anschläge 3, 5 die Kontakthebel 36, 37 entgegen der Wirkung der zugehörigen Federn nach abwärts, wodurch die Stromleitungen des Motorantriebes und des Projektionslichtes unterbrochen werden.
Dadurch aber, dass die tieferliegenden fixen Kontakte 36b der Lichtleitung für den Zuschauerraum durch den abwärts verschwenkten Kontakthebel 36 verbunden werden, wird das Licht im Saal eingeschaltet.
In dem beschriebenen Zustande, der auch durch die Zeichnung veranschaulicht wird, ist die Sicherheitseinrichtung gebrauchsfertig. Gerät das Bildband in Brand, so brennt der Seidenfaden 17 durch und gestattet nun dem Hebel 19 sowie der Klappe 24, sich unter der Wirkung
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infolge Herausziehens der Sperrnase 1 ! Ja aus dem Loch 20a der Schieber 6 entsperrt und unter Einwirkung der gespannten Druckfeder 7 in die Tiefst tage verschoben, so dass die obere Film- durchgangsöffnung 3 dicht abgeschlossen wird. Andererseits wird die Klappe 24 zum dichten Abschluss der unteren Filmdurchgangsöffnung 27 veranlasst.
Es wird demnach der Brandherd eingedämmt und ein Übergreifen des Brandes auf den abgelaufenen und den noch nicht auf-
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Bügels 10, andererseits jedoch durch das grössere Gewicht der Tür J. 3 belastet ist, wird der Hebel 9 durch das Übergewicht der Tür derart verschwenkt, dass der die Schiene 34 an der Tür 33 unter-
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