AT67945B - Verfahren zur Herstellung eines säurefesten Filter- oder Diaphragmenmaterials. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines säurefesten Filter- oder Diaphragmenmaterials.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Gewebe erwies sich dann als vollkommen biegsam von gleichförmig dunkelbrauner bis pechschwarzer Färbung. Während der Behandlung verloren die Tuchproben 68 bis 76% ihres ursprünglichen Gewichtes, während sie eine Zugfestigkeit von 30 bis 35 kg pro m ergaben.

   Beim Kochen mit   verschicdengrädiger Schwefelsäure   hielten sie ohne merkliche Verschlechterung und ohne auf die Säure abzufärben stand, wobei der Gehalt der Säure von 50 bis   64O/ schwankte.   Aber selbst bei noch höherer Konzentration der Säure war die Einwirkung auf das Gewebe nur 
 EMI2.2 
 ausgesetzten Gewebes in einer Glasröhre stark erhitzt, so wurden grosse Mengen Holzessigsäure ausgeschieden, woraus zu ersehen ist, dass die Zersetzung der Zellulose nicht bis zur völligen
Karbonisierung getrieben zu werden braucht, um eine genügende Widerstandsfähigkeit gegen
Säure zu erzielen. 



   Die oben erwähnte besondere Temperatur und Dauer der Erhitzung gelten bloss beispiels- weise ; denn in der Praxis können sie sehr schwanken, je nach der Art der Pflanzenfaser und je nach den besonderen Bedingungen, unter denen das Endprodukt angewendet werden soll. 



     1m     allgemeinen   kann gesagt werden, dass, je höher die Temperatur getrieben wird, desto kürzere Zeitdauer der Behandlung zur Erzielung eines besonderen Zustandes ist erforderlich. 



   Es wurde z. B. gefunden, dass es möglich ist. ganz   leistungsfähiges   Material herzustellen bei nur wenige Minute währender Erhitzung bei   Temperaturen,   die zwischen 300 und   3500 schwanken,   während andererseits durch   Verlängerung   der Hitzebehandlung bis zur Dauer einer Woche ähnliche Resultate erhalten wurden mit Temperaturen zwischen 200 und 250 . 



     Statt Pflanzenfasergewebe kann   man auch Gewebe aus   tierischer oder künstlicher   Faser, 
 EMI2.3 
 werfen und erhält dann entsprechende Produkte. 



   Ein auf die oben beschriebene Art   erhaltenes Gewebe kann natürlich zum   Filtrieren unter verschiedenen mechanischen Bedingungen dienen.   Vorzugsweise   wird das Gewebe in Form von Säcken oder Röhren, ähnlich wie in den bekannten   Filtersackkammern,   benutzt. Es ist vorteilhaft 
 EMI2.4 
 



   Ausser für Gasfilter ist das   neue. Material auch für   die Filtration   chemisch wirksamer     Flüssigkeiten und besonders auch   als Diaphragmenmaterial für elektrolytische Zwecke und dgl. verwendbar. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Filter- und Diaphragmenmaterial aus Gewebe von pflanzlichen und anderen verkohl- 
 EMI2.5 


Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung eines Filter- und Diaphragmenmaterials nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gewicht aus verkohlbarer Faser, insbesondere auch Pflanzenfaser. während einer genügenden Zeit dauer einer genügend hohen Temperatur ausgesetzt wird, EMI2.6
AT67945D 1913-04-01 1913-04-01 Verfahren zur Herstellung eines säurefesten Filter- oder Diaphragmenmaterials. AT67945B (de)

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