AT67611B - Gleichlaufantrieb eines Phonographen und eines Kinematographen. - Google Patents

Gleichlaufantrieb eines Phonographen und eines Kinematographen.

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AT67611B
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phonograph
cinematograph
solenoid
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Isidor Kitsee
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Isidor Kitsee
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Description


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  Gleichlaufantrieb eines Phonographen und eines   Klnematographen.   



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Gleichlaufantrieb eines   Phonographen   und eines Kinematographen. Sie besteht darin, dass die Antriebsvorrichtung für den Film von einer Solenoidmaschine getrieben wird, deren in geeigneter Anzahl angeordnete Spulen nacheinander von der Welle des Phonographen erregt werden. 



   Auf der Zeichnung ist der   Erfindungsgegenptand   dargestellt, und zwar zeigt :
Fig. 1 eine Seitenansicht des Kinematographen mit Antriebsvorrichtung,
Fig. 2 eine Vorderansicht desselben,
Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht der   Bewegungsv (lrrichtullg.   



   Fig. 4 eine Seitenansicht eines Teiles der Treibvorrichtung,
Fig. 5 eine Endansicht des in Fig. 4 gezeigten Teiles,
Fig. 6 eine schematische Darstellung der   Sch al tlli1gen,  
Fig. 7 eine Seitenansicht des Kommutators mit einer schematischen Darstellung der von ihm geregelten Ströme in verbesserter   Ausfiihrungsform,  
Fig. 8 eine Endansicht der Kommutatorglieder nach Fig. 7 und deren gegenseitige Stellung auf der Achse. 



   Der Kinematograph und die Antriebsvorrichtungen sind auf die Grundplatte 1 aufgesetzt, die von Beinen 2, die auf einer geeigneten   Unterstützungsfläche wie   dem Boden oder einer Plattform ruhen, unterstützt wird. Der hier gezeigte Kinematograph ist eine Maschine, die bewegliche Bilder reproduziert, jedoch lässt sich in gleicher Weise auch die Erfindung auf eine bewegliche   Bilderkamera-oder Aufnahmemaschine anwenden.   Die zum Reproduzieren erforderliche Lichtquelle, wie z. B. Bogenlampe, ist im Gehäuse 3 enthalten, das zur Grundplatte 1 sowohl in deren 
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 wird durch Blendrohr 5 durch das Gehäuse 6 geworfen. das den Filmführungs- und -regelungsapparat sowie die zugehörigen Teile enthält, die in beliebiger geeigneter Weise ausgebildet sein können.

   Der Antrieb des Filmes erfolgt von der Welle 22 aus durch geeignete   Ubeitragunns-   mittel. 
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 Kreuzkopf ist in dem   Führungsrohr   14 verschieblich, das mit seinem einen Ende am   Kopf J   des Solenoides befestigt ist, und dessen anderes Ende im Arm 16 lagert. der mit der Maschinen- 
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   bolzen 21   der beiden Maschinen sind um einen Winkel von 90  zueinander versetzt. 



   Die Enden der Solenoide 7, 8. 9 und 10 sind mit den fünf Klemmschrauben 80 verbunden. die durch Isoliermaterial auf der Platte 1 befestigt sind. Von diesen Klemmen 80 läuft eine geeignete Anzahl von Leitungen, hier fünf.   zweckmässig in Form eines Kabels   zum Tonerzeuger oder Phono- 
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 der Bildfläche. auf die die beweglichen Bilder geworfen werden, angeordnet sein kann. 



   Aus Fig. 6   ist ersichthch, dass   die Solenoidwicldungell ein   gemeinsames   Ende   haben, da. s   
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 andere Klemme der Quelle 83 ist durch die Leitung   asz   mit einer Bürste 85 verbunden. die auf dem   umlaufenden   Kollektorring 86 lagert, der durch den Leiter 87 in beständiger elektrischer. 
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 unterbrochen und der Strom geht durch den Kontakt 90, Bürste 94 und Leitung 95 durch die Solenoidwicklung 8. Dies veranlasst eine weitere Vierteldrehung der Achse 22. Dann geht der Kontakt auf die Bürste 96 über, wodurch der Strom durch die Leitung 97 und die Solenoid- 

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 wicklung 7 geleitet wird, wodurch eine weitere Vierteldrehung der Achse 22 erreicht wird.

   Eine weitere Vierteldrehung der Achse 22 kommt dadurch zustande, dass   der Kontakt 88 die Bürste 98   angreift, worauf ein Strom durch die Leitung 99 und durch die Solenoidwicklung 10   fliess. dieter   Vorgang wiederholt sich. Das Resultat ist, dass die Achse 22 sich genau gleichzeitig oder in bestimmtem Verhältnis mit der Platte des Phonographen dreht. Wie in Fig. 6 gezeigt ist, werden die Solenoidwicklungen nacheinander in den Stromkreis der Quelle 83 gebracht. 



   Um die Funkenbildung an den Kollektor- und Bürstenkontakten zu verhindern und die Wirkungsweise der Solenoidmaschine im allgemeinen zu verbessern, kann auch die Anordnung nach Fig. 7 und 8 gebraucht werden. Hier ist die Spindel   100   die Achse des Phonographen oder eine Spindel, die in bestimmter Abhängigkeit oder bestimmter Verbindung zur Tonplatte getrieben wird. Auf der Achse 100 sind die vier Metallkollektorglieder 101, 102, 103 und 104 von derselben durch   Isoliermaterial 10. 5   isoliert angeordnet. In den Umfang eines jeden Kollektor- gliedes ist ein Segment von Isoliermaterial 106 eingesetzt, das sich, wie gezeigt, um ein wenig mehr als 90  auf dem Umfang eines jeden Gliedes erstreckt. Auf den Kollektoren lagern die
Bürsten 107 bis 111 einschliesslich.

   Bürsten 108, 109 und 110 lagern auf benachbarten Kollektor- (Kommutator-) gliedern. Die Bürsten sind durch das Kabel oder andere   Leiter 112   mit den Klemmen der vier Solenoidwicklungen 7, 8 9, 10 verbunden, die durch einen einschaltbaren   Widerstand 77J,   der jedoch vollständig ausgeschaltet werden kann, mit der Stromquelle 83 verbunden sind. 



   Durch diese Anordnung sind drei der Solenoidwicklungen immer kurzgeschlossen, während 
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 durch die Bürsten 107 und 108 die Solenoidwicklung 8 kurz. Die Bürsten 109 und 110 und   Scheibe 10, 3 schliessen   die Wicklung   10 kurz. Die Bürsten 110 und 111   und Scheibe 104   schliessen   die Wicklung 9 kurz. Bürsten   108'und 1 ? 9 sind   dagegen in Kontakt mit dem   IsoJiermaterial106   des Gliedes   102, und daher   wird die Wicklung 7 nicht kurzgeschlossen, sondern von der Quelle 8. 3 
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   schliessen   der Strom entzogen wird, und zwar mit dem Resultat, dass die Funkenbildung.   Yer-     schtossen   und Schadaftwerden der Kollektrorvorrichtung auf ein Minimum herabgesetzt sind.

   Hier bilden wieder die fünf Leitungen   112 die Kabelle@tungen zwischen dem Kinematograph   und dem Phonograph. 
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   Daraus folgt, dass die Achse 22 und daher auch der Film und der Regelungsmechanismus sich mcht schneller bewegen können, als dieses durch den Kommutator beim Phonographen bestimmt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Gieichlaufalltrieb eines Phonographen und eines Kinematographen, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrielhtung für den Film von einer Solenoidmaschine getrieben wird deren in geeigneter Anzahl angeordnete Spulen nacheinander von der Welle des Phonographen aus eingeschaltet werden.
AT67611D 1912-06-22 1912-06-22 Gleichlaufantrieb eines Phonographen und eines Kinematographen. AT67611B (de)

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AT67611T 1912-06-22

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AT67611B true AT67611B (de) 1915-01-25

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ID=3589481

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AT67611D AT67611B (de) 1912-06-22 1912-06-22 Gleichlaufantrieb eines Phonographen und eines Kinematographen.

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