DE1223958B - Wickelbank mit einer Vorrichtung zum Wickeln von Gittern unterschiedlicher Steigung - Google Patents

Wickelbank mit einer Vorrichtung zum Wickeln von Gittern unterschiedlicher Steigung

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DE1223958B
DE1223958B DEP29500A DEP0029500A DE1223958B DE 1223958 B DE1223958 B DE 1223958B DE P29500 A DEP29500 A DE P29500A DE P0029500 A DEP0029500 A DE P0029500A DE 1223958 B DE1223958 B DE 1223958B
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control device
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Ernst Guenter Elvers
Kurt Hirsch
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Philips Intellectual Property and Standards GmbH
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Philips Patentverwaltung GmbH
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    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
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  • Control Of Ac Motors In General (AREA)
  • Coil Winding Methods And Apparatuses (AREA)

Description

  • Wickelbank mit einer Vorrichtung zum Wickeln von Gittern unterschiedlicher Steigung Die Erfindung bezieht sich auf eine Wickelbank mit einer Vorrichtung zum Wickeln von Gittern unterschiedlicher Steigung für elektrische Entladungsröhren mit einer durch einen Synchronmotor antreibbaren Wickelspindel und einer durch einen anderen Synchronmotor antreibbaren, eine Führung des Gitterdrahtes tragenden Vorschubspindel, deren Vorschub bei übergang des Wickelns von einer bestimmten Steigung des Gitters zum Wickeln einer anderen Steigung ruckfrei erfolgt und bei der die beiden Synchronmotoren abhängig voneinander angetrieben werden können.
  • Die in der Röhrenfertigung üblichen Gitterwickelbänke besitzen eine umlaufende Wickelspindel, an der ein Gitterrahmen eingespannt ist, und eine umlaufende Steigungsspindel zur Führung des Gitterdrahtes. Der von einer Vorratsrolle abgewickelte Gitterdraht wird über eine einem Gewindegang ähnliche Rille auf der Steigungsspindel zu dem Gitterrahmen geleitet. Die Steigung der Rille und die Umlaufgeschwindigkeit der Steigungsspindel bestimmen, indem sie den Gitterdraht mit einer bestimmten Geschwindigkeit längs der Spindel über diese hinwegfähren, die Steigung der sich auf das Gitter aufwickelnden Gitterwindungen.
  • Es ist bekannt, die Wickelspindel und die Steigungsspindel mit verschiedenen Geschwindigkeiten anzutreiben, beispielsweise indem die Steigungsspindel mit der Wickelspindel über ein übersetzungsgetriebe gekuppelt wird. Um auf einen Gitterrahmen Gitterwindungen mit verschiedenen Steigungen aufwickeln zu können, ist es bekannt, auf der Steigungsspindel eine Führungsbuchse anzuordnen, die mit Rillenabschnitten verschiedenen Steigungsmaßes versehen ist. Damit lassen sich bei gleichbleibender Umlaufgeschwindigkeit der Steigungsspindel auf einen Gitterrahmen Gitterbereiche mit unterschiedlichem Steigungsmaß aufwickeln. Die Führungsbuchsen sind jedoch schwer herstellbar. Die Umstellung der Wikkelbank von einem Wickelprogramm auf ein anderes ist damit umständlich.
  • Es ist weiterhin bekannt, die Steigungsspindel durch eine Drahtführung zu ersetzen. Die Wickelspindel läuft dabei mit einer konstanten Geschwindigkeit um, während die Drahtführung ruckweise parallel zur Wickelspindel fortbewegt wird. Die ruckweise Bewegung der Drahtführung wird durch Impulse gesteuert, die einem Lochstreifen oder Tonband entnommen werden. Auch mit dieser Vorrichtung sind Gitter mit unterschiedlichem Steigungsmaß wickelbar; die ruckweise Verstellung der Drahtführung beeinträchtigt jedoch die Genauigkeit der Wicklung. Auch kann mit der Vorrichtung nur mit geringen Wickelgeschwindigkeiten gearbeitet werden.
  • Es ist weiterhin eine Vorrichtung zum Wickeln von Spanngittern bekannt, die es erlaubt, Gitter mit variablen Steigungen zu wickeln. Der bisherige Nachteil, daß bei Steigungsänderungen verhältnismäßig zeitraubende Einbauten und Umbauten notwendig wurden und für jedes Wickelprogramm neue Kurvenscheiben hergestellt werden mußten, wird bei dieser Vorrichtung dadurch vermieden, daß eine unabhängige Steuerung des Wickeldrahtes und der Wickelachse erfolgt und der Vorschub des Wickeldrahtes immer bei einer vorbestimmten Stellung der Wickelachse eingeschaltet wird. Nach einem bestimmten zurückgelegten Weg des Vorschubes wird ausgeschaltet. Dadurch entsteht der Nachteil, den Motor für den Vorschub häufig anzulassen und stillzusetzen. Soll dieser Nachteil vermieden werden, so kann bei der bekannten Anordnung das Vorschubgetriebe über eine elektromechanische Kupplung intermittierend an- und abgekuppelt werden.
  • Bei einer Weiterentwicklung dieser Einrichtung wird ebenfalls der Vorschub bei einer vorbestimmten Stellung der Wickelachse eingeschaltet und nach einem bestimmten zurückgelegten Weg ausgeschaltet. Die verbesserte Anordnung zeigt die Möglichkeit der Verwendung von zwei Synchronmotoren, und zwar einen zum Antrieb der Wickelachse und einen anderen zum Antrieb der Vorschubachse. Der Synehronmotor der Vorschubachse wird dabei aber von einer Anordnung gesteuert, die ebenfalls auf der Wickelachse befestigt ist, z. B. durch eine Steuertrommel mit einem auf ihrem Umfang befindlichen Steuerprogramm. Die Steuerung des Vorschubes erfolgt daher immer in Abhängigkeit von einer Umdrehung der Wickelachse. Infolgedessen sind bei diesen bekannten Anordnungen immer Regelkreise vorhanden, wobei zunächst die Wickelachse angetrieben wird und das von der Wickelachse von einer Anordnung abgetastete Signal zur Steuerung des Motors für die Vorschubachse benutzt wird. Der Vorschub der Vorschubspindel mit der Führung des Gitterdrahtes läuft also immer in Abhängigkeit von der Umdrehung der Wickelspindel.
  • Aufgabe der Erfindung war es nun für die eingangs genannte Einrichtung, also für eine Einrichtung zum Wickeln von Gittern verschiedener Steigung, von dieser genannten Abhängigkeit freizukommen. Außerdem hatten die bekannten Anordnungen immer noch den Nachteil, daß nur ein sich wiederholendes festes Programm gefahren werden konnte, das nicht ohne große Umbaumaßnahmen geändert werden konnte. So war in einer der bekannten Anordnungen der übergang von dem einen zu dem anderen Gitterwickelprogramm zum Wickeln der Gitter mit jeweils unterschiedlichen Steigungen ein Auswechseln der Steuertrommel notwendig.
  • Diese erheblichen Nachteile und Mängel werden bei der im ersten Absatz beschriebenen Wickelbank durch die Erfindung nun dadurch behoben, daß zur Einstellung eines beliebigen Wickelprogramms die Synchronmotoren auch unabhängig voneinander mit aus einer gemeinsamen elektrischen Steuervorrichtung entnommenen Steuerströmen gesteuert werden. Es ist also nunmehr möglich, aus einer einzigen Einrichtung, nämlich der Steuervorrichtung, die Ströme für die beiden Motoren unabhängig voneinander und beliebig einstellbar zu entnehmen, so daß z. B. nacheinander Gitter mit unterschiedlicher Steigung gewickelt werden können, wobei aber die Steigungen in sich auch wieder unterschiedlich sein können, ohne daß große Umbauten notwendig werden, denn es ist lediglich eine andere Frequenz einzustellen.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können daher die Synchronmotoren mit Steuerströmen verschiedener Frequenz gesteuert werden. Auch können die Steuerströme einer in der gemeinsamen elektrischen Steuervorrichtung enthaltenen Tonbandeinrichtung entnommen werden.
  • Weiterhin kann die gemeinsame Steuervorrichtung einen Generator mit einer umlaufenden Scheibe, die mehrere Kreise unterschiedlicher Bohrungen aufweist, enthalten, durch die das Licht von Lampen auf Fotozellen fällt.
  • . Weiterhin können auch die in den einzelnen Fotozellen erzeugten Steuerströme sowohl auf den Synchronmotor der Wickelspindel als auch auf den Synchronmotor der Vorschubspindel schaltbar sein.
  • Für das Umschalten des Steuerstromes der einen Frequenz auf einen Steuerstrom einer anderen Frequenz kann an der Wickelspindel ein Impulsgeber angeordnet sein.
  • Auch kann nach der Erfindung weiterhin der Impulsgeber ein Zähl- und Steuergerät steuern, das seinerseits ein Relais erregt, dessen Kontakt einen Schaltmagneten eines Diehwählers betätigt, dessen Schaltarm über verschiedene Wählerkontakte und mit diesen verbundene Stecker, die auf ein Steckbrett einsteckbar sind, die Steuerströme umschaltet.
  • Die gemeinsame Steuervorrichtung kann einen Generator enthalten, der aus mindestens einer umlaufenden Scheibe besteht, die auf mindestens einer ihrer Stimflächen auf Stiftkreisen Eisenstifte trägt, die in Höhe von Eisenstiften auf einer feststehenden Scheibe angeordnet sind und die Eisenstifte eine Spule tragen, deren Anschlüsse an das Steckbrett geführt sind. Auch kann die Scheibe aus einer axial magnetisierten dauermagnetischen Scheibe bestehen, die auf ihren Stirnflächen ferromagnetische Scheiben mit den eingesetzten Eisenstiften trägt.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 eine Wickelbank nach der Erfindung mit durch die gemeinsame Steuervorrichtung antreibbarer Wickel- und Vorschubspindele F i g. 2 die Steuervorrichtung mit Verstärkern und Synchronmotoren für den Antrieb der Wickel- und der Vorschubspindel, F i 3 die Abnahme der Steuerströme von einem Tonband, F i g. 4 die Erzeugung der Steuerströme, durch einen Generator mit einer durchbohrten Scheibe, F i g. 5 die Erzeugung der Steuerströme durch einen Generator mit Scheiben, die Eisenstifte tragen. Eine in F i g. 1 schematisch dargestellte Steuervorrichtung 1 treibt eine Wickelspindel 3 und Vorschubspindel 5 einer Gitterwickelbank an. An der Wickelspindel 3 ist ein Spanngitterrahmen 7 befestigt. Der mit der Wickelspindel 3 umlaufende Gitterrahmen 7 wickelt von einer Vorratsrolle 9 einen Gitterdraht 11 ab. Zwischen der Vorratsrolle 9 und dem Gitterrahmen 7 läuft der Gitterdraht 11 über eine auf der Vorschubspindel 5 an-geordnete Führungsbuchse 13. Der Außenmantel dieser Buchse 13 ist mit einer gewindegangartigen einheitlichen Rille versehen, die sich über die gesamte Buchsenlänge erstreckt. Da die Vorschubspindel 5 sich während der gesamten Wicklungszeit dreht, wandert der über sie hinweggeführte Gitterdraht 11 entlang der Rille von dem einen Buchsenende zu manderen. Bleibt die Umlaufgeschwindigkeit der Vorschubspindel 5 während der gesamten Wickelzeit gleich, dann wickelt sich auf den Gitterrahmen 7 ein Gitter gleichbleibender Steigung auf.
  • Nach der Erfindung ist an der Steuervorrichtung 1 jedoch ein bestimmtes Wickelprogramm einstellbar, wodurch die Vorschubspindel 5 auf verschiedene Umlaufgeschwindigkeiten während der Wickelzeit eingestellt werden kann. Der Gitterdraht 11 wird dann entsprechend der veränderten Umlaufgeschwindigkeit der Vorschubspindel 5 schneller oder langsamer auf der Buchse 13 entlanggeführt. Auf den Gitterrahmen 7 wickeln sich dadurch entsprechende Gitterwindungsabschnitte unterschiedlicher Steigung auf.
  • F i g. 2 zeigt eine Steuervorrichtung 41, durch die die Wickelspindel 3 und die Vorschubspindel 5 von Synchronmotoren 37 und 37' angetrieben werden, die ihre Steuerströme über Verstärker 39 und 39' von der elektrischen Steuervorrichtung 41 erhalten. Während die Steuervorrichtung 41 den Synchronmotor 37. der Wickelspindel 3 mit einem Steuerstrom gleichbleibender Frequenz speist, erhält der Synchromnotor 37' der Vdrschubspindel 5 Steuerströme unterschiedlicher Frequenz. Die Steuerströme werden den Synehronmotoren 37 und 37" über Verstärker 39 und 39' zugeführt. Diese Steuerströme können einem in F i g. 3 angedeuteten Tonband 43 entnommen werden. Während auf der Spur 45 dieses Tonbandes 43 eine gleichbleibende Frequenz aufgezeichnet ist, sind auf der anderen Spur 47 nach Maßgabe des Wickelprogrammes unterschiedliche Frequenzen aufgezeichnet. Die Spuren 45 und 47 werden von getrennten Tonköpfen49 abgetastet, die die induzierten Steuerströme über die Verstärker 39 und 39' den Synchronmotoren 37 und 37' zuleiten.
  • In den F i g. 4 und 5 sind nach unterschiedlichen Prinzipien arbeitende Generatoren nach der Erfindung dargestellt, die ständig eine größere.Anzahl von Steuerströmen mit verschiedenen Frequenzen erzeugen. Nach einem bestimmten wahlweisen Programm können diese Ströme unterschiedlicher Frequenz dem Synchronmotor 37 der Wickelspindel 3 und dem Synchronmotor 37' der Vorschubspindel 5 zugeführt werden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 erfolgt die Erzeugung der Steuerströme auf lichtelektrischem Wege. An einer von einem Synchronmotor 98 angetriebenen Welle 51 ist eine Scheibe 53 befestigt. Entlang zentraler Kreise 55 mit verschiedenen Durchmessem ist die Scheibe 53 durchbohrt. Die Zahl der Bohrungen 57 pro Kreis nimmt dabei vom Scheibenrand zur Scheibenmitte hin ab. Die in der Zeichnung dargestellte Scheibe 53 ist z. B. mit sechs Kreisen 55 versehen. In einer in Betrieb befindlichen Ausführung besitzt die Scheibe 53 eine Anzahl von 40 bis 60 Kreisen 55 mit je 20 bis 80 Bohrungen.
  • Gegenüber der einen Stimfläche der Scheibe 53 sind mehrere Lampen 59 angeordnet. Jede der Lampen 59 befindet sich in Höhe eines Kreises 55. Gegenüber der anderen Stirnfläche der Scheibe 53 befinden sich in Höhe der Lampen 59 Fotozellen 61. Wenn die Scheibe 53 umläuft, werden von den Bohrungen 57 pro Scheibenumdrehung entsprechend der Anzahl der Bohrungen auf den einzelnen Kreisen 55 durch die Scheibe 53 Lichtimpulse hindurchgelassen. Die Lichtimpulse lösen in den Fotozellen 61 Stromimpulse aus, die einen durch die Anzahl der Bohrungen und die Umfangsgeschwindigkeit des betreffenden Kreises 55 bestimmten Wechselstrom entsprechender Frequenz ergeben.
  • Ein Anschluß jeder Fotozelle 61 ist mit den Eingängen der beiden Verstärker 39 und 39' verbunden. Der andere Anschluß führt zu einem Steckbrett 63. In dieses Steckbrett sind beispielsweise zehn mit Wählerkontakten 65 eines Drehwählers 67 verbundene Stecker 69 einsteckbar. Der Schaltann 71 des Drehwählers 67 kann nacheinander die einzelnen Wählerkontakte 65 belegen. Damit sind dem Verstärker 39' und dem Synchromnotor 37' der Steigungsspindel 5 nacheinander Steuerströme unterschiedlicher Frequenz zuführbar. Die Frequenzen werden an dem Steckbrett 63 ausgewählt.
  • Zum Weiterschalten des Drehwählers 67 auf den nächsten Wählerkontakt 65 kann ein Impulsgeber 73 dienen, der beispielsweise auf der Wickelspindel 3 angeordnet ist. Zur Impulsgabe dient dabei beispielsweise ein auf der Wickelspindel 3 angeordneter, nicht dargestellter Nocken. Der Impulsgeber 73 führt die in ihm pro Umdrehung der Wickelspindel 3 erzeugten Impulse zu einem Zähl- und Steuergerät 75. An diesem Zähl- und Steuergerät 75 ist einstellbar, nach wieviel Umdrehungen der Wickelspindel 3 der Schaltarm 71 des Drehwählers 67 auf den nächsten Wählerkontakt 65 weitergeschaltet werden soll. Ist diese Anzahl der Umdrehungen erreicht, dann gibt das Zähl- und Steuergerät 75 einen Steuerimpuls ab, durch den das Relais R anzieht. Der Relaiskontakt r schließt sich. Der Schaltmagnet 77 des Drehwählers 67 der im Stromkreis des Relaiskontaktes r liegt, legt den Schaltann 71 auf den nächstfolgenden Wählerkontakt 65.
  • In der gleichen Weise werden durch den Impulsgeber 73 sowie durch das Zähl- und Steuergerät 75 vom Drehwähler 67 nacheinander die im Wick#elprogramm vorgesehenen Steuerströme der ausgewählten Frequenzen auf den Synchronmotor 37' der Steigungsspindel 5 geschaltet. Um das Wickelprogramm zu ändern, brauchen nur die Stecker 69 auf die neue Frequenz gesteckt und das Zähl- und Steuergerät auf die neuen Windungszahlen eingestellt zu werden.
  • Bei dem in F i g. 5 dargestellten Generator ist lediglich das Scheibensystem abgewandelt. Im übrigen erfolgt die Programmwahl mit denselben Mitteln wie bei der Steuervorrichtung nach F i g. 4. An die Stell' zz der Scheibe 53 treten bei F i #g. 5 drei massive Scheiben 79, 79' und 81. Die Scheiben 79 und 79' sind an einem Rahmen 83 befestigt. Durch die Scheibenmitten ist die von dem Motor 98 nach F i g. 4 angetriebene Welle 51 hindurchgeführt. Zwischen den Scheiben 79 und 79' befindet sich die auf der Welle 51 befestigte Scheibe 81. Sowohl an den Scheiben 79 und 79' als auch an der Scheibe 81 sind auf mehreren konzentrischen Kreisen Eisenstifte 86 und 87 angeordnet. Auf jeweils zwei gleichen Kreisen von gegenüberliegenden Scheibenstirnflächen 84 und 84' sowie 85 und 85' ist eine gleiche Anzahl von aufeinander weisenden Eisenstiften 86 und 87 befestigt. Da auch mit dem Generator nach F i g. 5 etwa 40 bis 60 Steuerströme unterschiedlicher Frequenz erzeugt werden sollen, sind auf den feststehenden Scheiben 79 und 79' sowie auf beiden Stirnflächen der umlaufenden Scheibe 81 etwa 20 bis 30 Stiftkreise 88 vorgesehen. Die Anzahl der Stifte 86 und 87 pro Stiftkreis 88 nimmt dabei von den Scheibenrändern in Richtung auf die Scheibenmitten ebenso wie bei den Kreisen 55 nach F i g. 4 ab. Um die übersichtlichkeit zu erhalten, sind nur wenige Stiftkreise 88 dargestellt. Alle Eisenstifte 86 der einzelnen Stiftkreise 88 der feststehenden Scheiben 79 und 79' tragen Spulen 89, die innerhalb der Stiftkreise 88 hintereinandergeschaltet sind. Von jeweils dem ersten und letzten Stift 85 jedes Stiftkreises 88 werden die Drahtanfänge bzw. Enden aus dem Generator herausgeführt.
  • Während die Scheiben 79 und 79' aus einem ferromagnetischen Material, beispielsweise Eisenblech, bestehen, ist die Scheibe 81 aus einer axial magnetisierten Dauermagnetscheibe und zwei auf deren Stimflächen aufgesetzten Blechscheiben zusammengesetzt. Wenn die Scheibe 81 mit der Welle 51 umläuft, dann werden von den Eisenstiften 87, die an den mit dem Draht 89 bewickelten Eisenstiften 86 vorbeigeführt werden, in den um die Eisenstifte 86 geschlungenen Drahtwindungen Ströme induziert. Die Frequenz der von den Kreisen ableitbaren Steuerströme pro Scheibenumdrehung entspricht dabei der Stiftzahl der einzelnen Stiftkreise 88. Die gleichpoligen Schaltdrahtanfänge 91 der verschiedenen Stiftkreise 88 sind unmittelbar miteinander verbunden. Der Knotenpunkt der Drahtanfänge liegt an einer geerdeten Drossel 93. Die Drahtenden 95 sind an geerdete Widerstände 97 angeschlossen. Von den Verbindungsstellen zwischen den Drahtenden 95 und den Widerständen 97 werden die Steuerstromleitungen ebenso wie in F i g. 4 zu der Schaltleiste 63 geführt. Das Zuschalten der Drossel 93 in den Steuerstromkreis bewirkt lediglich, daß der den Verstärkern 39 und 39' zugeführte Steuerstrom begrenzt ist. In F i g. 5 sind die Scheiben 79, 79' und 81 sehr weit auseinandergezogen dargestellt. Diese Darstellung wurde nur der Übersichtlichkeit wegen gewählt. Bei dem tatsächlich verwendeten Generator werden die vorderen Stirnflächen der Stifte 86 und 87 dicht aneinander vorbeigeführt.

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Wickelbank mit einer Vorrichtung zum Wickeln von Gittern unterschiedlicher Steigung für elektrische Entladungsröhren mit einer durch einen Synchrorunotor antreibbaren Wickelspindel und einer durch einen anderen Synchromnotor antreibbaren, eine Führung des Gitterdrahtes tragenden Vorschubspindel, deren Vorschub bei Übergang des Wickelns von einer bestimmten Steigung des Gitters zum Wickeln einer an(f#ren' Steigung ruckfrei erfolgt und bei der die beiden Synchromnotoren abhängig voneinander angetrieben werden können, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß zur Einstellung eines beliebigen Wickelprogramms die Synchronmotoren (37,37', Fig. 2 und 4) auch unabhängig voneinander mit aus einer gemeinsamen elektrischen Steuervorrichtung (1, 41, F i g. 1 und 2) entnommenen Steuerströmen gesteuert werden.
  2. 2. Wickelbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronmotoren (37,37) mit Steuerströmen verschiedener Frequenz gesteuert werden. 3. Wickelbank nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn eichnet, daß die Steuerströme einer in der gemeinsamen elektrischen Steuervorrichtung (1, 41) enthaltenen Tonbandeinrichtung (43,45,47,49) entnommen werden. 4. Wickelbank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Steuervorrichtung (1, 41) einen Generator mit einer umlaufenden Scheibe (53), die mehrere Kreise (55) unterschiedlicher Bohrungen (57) aufweist, enthält, durch die das Licht von Lampen (59) auf Fotozellen (61) fällt (F i g. 4). 5. Wickelbank nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in den einzelnen Fotozellen (61) erzeugten Steuerströme sowohl auf den Synchronmotor (37) der Wickelspindel (3) als auch auf den Synchronmotor (37') der Vorschubspindel (5) schaltbar sind. 6. Wickelbank nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß für das Umschalten des Steuerstromes der einen Frequenz auf einen Steuerstrom einer anderen Frequenz an der Wickelspindel (3) ein Impulsgeber (73) angeordnet ist. 7. Wickelbank nach Ansprach 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgeber (73) ein Zähl-und Steuergerät (75) steuert, das seinerseits ein Relais (R) erregt, dessen Kontakt (r) einen Schaltmagneten (77) eines Drehwählers (67) betätigt, dessen Schaltarm (71) über verschiedene Wählerkontakte (65) und mit diesen verbundene Stecker (69), die auf ein Steckbrett (63) einsteckbar sind, die Steuerströme umschaltet. 8. Wickelbank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Steuervorrichtung (1, 41) einen Generator enthält, der aus mindestens einer umlaufenden Scheibe (81) besteht, die auf mindestens einer ihrer Stimflächen (84', 85') auf Stiftkreisen (88) Eisenstifte (87) trägt, die in Höhe von Eisenstiften (86) auf einer feststehenden Scheibe (79, 79') angeordnet sind, und die Eisenstifte (86) eine Spule (89) tragen, deren Anschlüsse an das Steckbrett (63) geführt sind (F i g. 5). 9. Wickelbank nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (81) aus einer axial magnetisierten dauermagnetischen Scheibe besteht, die auf ihren Stirnflächen ferromagnetische Scheiben mit den ein-gesetzten Eisenstiften (87) trägt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1018 165, 1034781.
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