AT67438B - Verfahren zur Herstellung von Hefe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hefe.

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  Verfahren zur   Herstellung von Hofe.   



   Bei der   Hefeherstellung   wird es als zweckmässig angesehen, die Nährlösungen mehr oder weniger stark zu durchlüften, weil der Lebensprozess der Hefe bei einer gewissen Zufuhr von Sauerstoff sein Optimum hat. 



   Diese Durchlüftung hat den Nachteil, dass durch sie mehr oder weniger Alkohol abgeblasen und so die Ausbeute an Spiritus, dem wichtigsten Nebenprodukt der Lufthefefabrikation, erheblich vermindert wird. Ausserdem sind zur Durchlüftung komplizierte Einrichtungen erforderlich. 



   Es hat sich nun ergeben, dass von   einer   solchen Durchlüftung abgesehen werden kann und dass es möglich ist, das erwähnte Optimum zu erreichen. wenn man die Gärung in Gegenwart radioaktiver Substanzen verlaufen lässt. Die Anwesenheit dieser Substanzen ruft eine Entwicklung von Sauerstoff und Ozon hervor, ohne dass die erwähnten Nachteile der Durchlüftung auftreten. 



  Ausserdem wird jede komplizierte Apparatur vermieden. 



   Es ist allerdings bekannt, dass durch radioaktive Emanation das Wachstum und die Funktion der Bierhefe während der Gärung der   Bierwürze lebhaft beeinflusst wird, hiebei handelt   es sich aber um ein Verfahren der Brauerei, bei welchem eine Lüftung nicht nur nicht verwendet wird, sondern sogar durchaus vermieden werden   muss.   Bei der Hefeherstellung dagegen wendet man die Lüftung trotz der durchaus anerkannten Nachteile. die ihr anhaften, allenthalben an, um die Ausbeute an Hefe zu steigern. Dass gerade diese Lüftung durch eine Behandlung mit radioaktiven Substanzen ersetzt werden könnte, liess sich demnach aus der erwähnten Tatsache nicht entnehmen.

   Diese Möglichkeit bietet aber den Vorteil, dass die mit der   Lüftung     verknüpften   Alkoholverluste und die Verschlechterung der Alkoholqualitat vermieden werden. Die Einwirkung der Lüftung beruht wohl nicht allein auf der Zuführung von Sauerstoff und der mechanischen Reizung der Hefezellen, sondern auch darauf, dass durch die durchgeblasene Luft schädliche Hefestoffwechselprodukte fortgeführt werden, wie z. B. höhere Alkohole. niedere und höhere Aldehyde und niedere Säuren, wobei andererseits aber auch erhebliche Mengen von Äthylalkohol verloren gehen.

   Da nun bei   Einführung radioaktiver Substanzen m den Gärbottich zwar eine   wallende Bewegung der Flüssigkeit eintritt,   ehe   aber nicht   $0   lebhaft ist, dass der Äthylalkohol ausgetrieben wird, so ist es auch   überraschend,   dass diese   Belegung genügt, um die garnngs-   
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 das wesentliche Moment für die Beförderung der   Hefeentwicklung,     wahrend   die Sauerstoffentwicklung durch die radioaktiven Substanzen ausserordentlich gering ist. 



   Vor allem hat aber das vorliegende Verfahren gegenüber der   Durchlüftung   den erheblichen Vorzug, dass keine Benachteiligung der Qualität der Hefe eintritt. Während nämlich geluftete Hefe schon bei makroskopischer Betrachtung durch ihr mageres Aussehen erkennbar ist und sehr viel längere Zeit zum Treiben des   Teiges braucht als ungelüftete Hefe. zeigt   das nach dem vorliegenden Verfahren erhältliche Produkt ein tadellos   weisses   und fettes Aussehen wie gute ungelüftete Hefe und bei mikroskopischer Untersuchung einen hohen   Glykogengehalt,   im Gegensatz zu der   glykogenarmen   Hefe, und ist für das Treiben des Teiges ungelüfteter Hefe mindestens ebenbürtig. 



   Die praktische Ausführung gestaltet sich derart, dass man unlösliche radioaktive Substanzen tu die   Gärgefässe   einführt oder die gasförmigen Zerfallsprodukte radioaktiver Substanzen in die Flüssigkeiten einleitet. 



   Beispiel. 
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Claims (1)

  1. Verfahren zur Herstellung von Hefe, insbesondere Presshefe, dadurch gekennzeichnet, dass die Maischen bzw. Würzen statt des bisherigen Lüftens mit radioaktiven Substanzen behandelt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT67438D 1912-05-29 1913-05-28 Verfahren zur Herstellung von Hefe. AT67438B (de)

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