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Vorrichtung zum Hinterschleifen von Werkzeugen, insbesondere Spiralbohrern.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Hinterschleifen von Werkzeugen, insbesondere Spiralbohrern. In Betrieben aller Art besteht ein grosses Bedürfnis nach einer Vorrichtung zum Hinterschleifen insbesondere von Spiralbohrern, die einfach zu handhaben ist und mit welcher Spiralbohrer rasch und sicher hinterschliffen werden können, ohne dass man befürchten müsste, dass durch Ft : hlschlifí der Bohrer unbrauchbar wird. Da in vielen Betrieben das Hinterschleifen überhaupt nicht oder nur mit grossem Zeitverlust ausgeführt werden kann, ist man gezwungen, Spiralbohrer in grösserer Anzahl in Vorrat zu halten, trotzdem der Preis eines Bohres verhältnismässig gross ist. Alle diese Übeistände werden durch die vorliegende Erfindung vermieden.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt. und zwar
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gegenüber der Achse des Bolzens 7 und somit die Exzentrizität geändert. die Büchse 10 ist mit einem Hebel 25 fest verbunden, und trägt an ihrer einen Strinflächer
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durchmesser der für verschiedene Spiralbohrergrössen bestimmten Hülsen 6 entspricht. Die Hülse 6 und die Büchse 10 werden dann in das Lager 12 eingeschoben und durch die Schraube 11 miteinander verbunden und gleichzeitig achsial gegenüber dem Lager 12 gesichert. Hierauf wird der Spiralbohrer in die Hülse 6 hineingeschoben.
Der Spiralbohrer nimmt infolge des Stiftes 9 der Schleifscheibe gegenüber eine bestimmte Lage ein und seine Windungen gelangen infolge der durch den Stift 9 verursachten Drehung des Bohrers beim Herausziehen desselben aus der Hülse 6 stets in dieselbe relative Lage vor die Schleifscheibe 16. Ist der Bohrer in die Hülse 6 eingesetzt, dann wird der Stander 72 durch Verdrehung des Exzenters mittels des Handgriffes 19 der Schleifscheibe soweit genähert, dass dieselbe den Bohrer berührt. Die weitere Verstellung des Ständers 12 geschieht durch Drehen der Schraube 22, mittels welcher die Tiefe des Schliffes mit grosser Genauigkeit eingestellt werden kann.
Zur Regelung der Breite des Hinterschliffes wird mittels des Hebels 25 die Hülse 6 und der in derselben liegende, in den Stift 9 eingreifende Bohrer der Schleifscheibe gegenüber verstellt bzw. verdreht und nach erfolgter Einstellung wird die Schraube 14 angezogen, so dass die Hülse 6 in ihrer Lage gesichert wird und demzufolge die Breite des Hinterschliffes für sämtliche Gänge eines Spiralbohrers oder Fräsers dieselbe bleibt.
Das Hinterschleifen geht in der Weise vor sich, dass der Bohrer, nachdem die Schraube 22 und der Hebel 25 eingestellt sind, bei von der Schleifscheibe entferntem Ständer tief in die Hülse geschoben, dann mit der linken Hand der Griff 19 in der Uhrzeigerbewegung entsprechenden Richtung gedreht (Fig. 3), somit der Ständer 12 an die Schleifscheibe herangeschobell, und mit der rechten Hand der Bohrer langsam aus der Hülse herausgezogen wird. Diese Arbeit kann für dieselbe Windung oder für die verschiedenen Gänge des Bohrers wiederholt werden ; man erhält hiebei, solange die Schraube 22 und der Hebel 2'5 nicht verstellt werden, stets einen Hinterschliff von derselben Breite und Tiefe.
Die auf der Zeichnung dargestellte Ausführung kann an beliebigen Schleifmaschinen an deren Ständer angebracht werden, so dass jede Schleifmaschine hiedurch zum Hinterschleifen geeignet gemacht wird ; wesentlich ist nur für die Befestigung der Vorrichtung an einer vorhandenen
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Schleifscheibe. Die Vorrichtung kann natürlich auch in entsprechender konstruktiver Ausführung in eine Schleifmaschine eingebaut werden.
Für Spiralbohrer mit konischem Ansatz muss die Hülse 6 in ihrem hinteren Teile einen grösseren Durchmesser erhalten als gegenüber der Schleifscheibe, damit man den Bohrer genügend tief einführen kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Hinterschleifen von Werkzeugen. insbesondere Spiralbohrern, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme des Werkzeuges an einem senkrecht zur Schleiffläche be-
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ist, derart, dass beim Verschieden des Werkzeuges in der Hülse (6) in Achsenrichtung der Führungsstift (9) in eine Windung des Werkzeuges eingreift und eine gleichzeitige Drehung des Werkzeuges herbeiführt, so dass die Windungen des Werkzeuges stet in derselben relativen Lage vor die Schleifscheibe gelangen.