AT67179B - Verfahren zur Herstellung haltbarer Metallüberzüge auf biegsamen Stoffen organischen Ursprungs, wie Gespinstfasern, Geweben oder Federn. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung haltbarer Metallüberzüge auf biegsamen Stoffen organischen Ursprungs, wie Gespinstfasern, Geweben oder Federn.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung haltbarer Betaltüberzüge auf biegsamen Stoffen organischen Ursprungs, wie Gespinstfasern, Geweben oder Federn.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung haltbarer Überzüge auf Produkten von feinporigem oder faserigem Gefüge, wie z. B. Gewebestoffe, Garne, natürliche oder künstliche Fäden und Haare, Holz, Federn, Leder, Horn und dgl.
Die Erfindung besteht in der Anwendung der bekannten Zerstäubung von Metallelektroden durch hochgespannten Strom in einem Raum von hoher Gasverdünnuhg.
Der Hauptvorteil des Verfahrens besteht darin, dass auf Stoffen der erwähnten Bescliaffenheit, ohne jede Vorbehandlung, wie z. B. Leitendmachen und ohne Einbängung in Bäder Überzüge, insbesondere solche zu Verschöncrungszwecken hergestellt werden können, die seinerseits die Biegsamkeit und Weichheit des Materials nicht beeinträchtigt, andererseits durch Biegen oder Kräuseln nicht im geringsten leiden. Es ist anzunehmen, dass die einzelnen zerstäubten teilchen in die porige Oberfläche des Materials hineindrittgen und da einzeln haften.
Gegenüber denjenigen Verfahren, die durch rein thermische oder elektrochemische Verdampfung von Metallen und Verdichtung des Metalldampfes Überzüge auf Gegenständen erzielen, bietet das vorliegende Verfahren den Vorteil, dass die hier rein elektrische Zerstäubung kalt oder bei nur wenig erhöhter Temperatur \or sich gehen kann, so dass es für die bitzeempfindlichsten Stoffe verwendbar ist.
Wenn man nun statt der Induktionsrolle oder Leydenbatterie, wie sie bei den in der Literatur beschriebenen Versuchen meistens verwendet worden ist, einen für den Fall berechneten Wechselstromtransformator als Stromquelle benutzt, so ergibt sich eine so günstige Stromausbeute, dass, abgesehen von den oben erwähnten Vorteilen, das Ver- fahren auch auf anderen Gebieten des Metallisierens mit den bisherigen Methoden kon- kurrieren kann.
Um Gegenstände der genannten Art mit einem dem vorstehenden entsprechenden Metallüberzug zu versehen, hängt mau dieselben zwischen zwei Elektroden aus demjenigen
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ein Triebwerk zwischen den Elektroden hindurch. Es ist hiebei von Wichtigkeit. dass die Gegenstände durch Schirme aus Glas, Hartgummi oder dgl. so abgedeckt werden, dass nur der mittlere, intensivere Teil des elektrischen Feldes die nützliche Niederschlagsarbeit leistet, da in dem schwächeren, äusseren Feld der Niederschlag leicht matt und dunkel wird. Das auf Gefässwände und Schirme niedergeschlagene Metall kann, wenn erwünscht, wledergewonnen werden.
Bei einer Grösse der Elektroden von je 15 cm2 im Abstande von 15 cm voneinander
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50 Perioden, 1700 bis 2500 Volt und 0'025 Ampère, um in etwa zehn Minuten die dazwischenliegende Fläche beiderseitig mit Metall zu bedecken.
Die Metalle, die sich hiefUr besonders eignen, sind Gold, Silber, Kupfer, Legierungen dieser miteinander und mit kleineren Mengen von anderen Metallen, und zwar lassen sich hiebei Legierungen verwenden, die durch nasse Galvanostegie sich nicht niederschlagen lassen.
Besonders gut eignet sich das Verfahren für die Vergoldung von Seidenstoffen und sonstigen feineren Textilprodukten sowie von Spitzen und Federn.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung haltbarer Metallüberzüge auf biegsamen Stoffen organischen
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im Vakuum durch ein zwischen Metallelektroden erzeugtes Stromlinienfeld von solcher Intensität hindurchgeführt werden, dass das Metall einer oder beider Elektroden in bekannter Weise zerstäubt wird.
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Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass durch Anordnung von Schirmen nur der mittlere, intensivere Teil des elektrischen Feldes zur nützlichen Nieder- EMI1.4 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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