AT66943B - Verfahren zum Abteufen von Schächten im schwimmenden Gebirge. - Google Patents
Verfahren zum Abteufen von Schächten im schwimmenden Gebirge.Info
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Landscapes
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 setzte Wasser ununterbrochen die Schachtwandung stützt, so dass ein Hereinbrechen der letzteren unbedingt ausgeschlossen wird. Das unterhalb des Bodens unter hohem Druck eingeschlossene Wasser kann dann zum Antrieb einer von unten her zu beaufschlagenden Turbine benutzt werden, welch letztere den Erdbohrer antreibt. Das somit oberhalb des Bodens aus der Turbine kommende Wasser kann dann durch geeignete Pumpen oder dgl. nach über Tage befördert werden, so dass der oberhalb des Bodens befindliche Teil des Schachtes jeweils wasserfrei bleibt. Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführung des neuen Verfahrens. In der zeichnerischen Darstellung bezeichnet a das Gebirge, b die Schachtverkleidung und c einen Boden, welcher in der Nähe des unteren Endes des geteuften Schachtes angebracht ist und durch geeignete) Ii, ttel, beispielsweise hydraulische Pressen d vorgetrieben wird. Die Entfernung des Gebirges unterhalb des Bodens c kann durch geeignete Vorrichtungen, beispielsweise durch einen Ges1, ciJ\sbohrel' e vorgenommen werden. Gemäss des neuen Verfahrens wird nun der Boden derart verv-endet, dass er den unter ihm liegenden Schachtteil gegen den darüber befindlichen vollständig wasserdicht abschliesst, wobei, alsdann der unterhalb des Bodens c befindliche Teíl f des Hchachtes durch ein Rohr g von über Tage her mit Wasser angefüllt und EMI2.2 befindliche Schachtteil frei von Wasser bleibt. Gemäss des neuen Verfahrens befindet sich also nur der unterhalb des Bodens c befindliche, der Gefahr des Zusammenbrechens der Schachtwand ausgesetzte Teil f unter einem solchen Presswasserdruck, dass der von dem unter Druck stehenden Wasser aufgebrachte, vom Schachtinnern nach aussen gerichtete Druck grösser ist als der der Schachtteufe entsprechende, von aussen gegen das Schachtinnere gerichtete Druck der C-rebirgswäster und des Gebirges. Damit ist dem Hereinbrechen der Schachtwand in denkbar vorteilhaftester Weise entgegengewirkt, während andererseits der Vorteil geschaffen ist, dass die Arbeitsvorrichtungen, welche zum Antrieb der das Gestein entfernenden Arbeitsmittel dienen. unmittelbar auf dem Boden aufgestellt bzw. nur wenig oberhalb des Bodens c angeordnet werden können, weil eben der oberhalb des Bodens c befindliche Schachtteil von Wasser frei bleibt. Der Antrieb des Gesteinsbohrers e kann nun durch eine Turbine h bewirkt werden, welch letztere mit dem unterhalb des Bodens c unter hohem Druck eingeschossenen Wasser beaufschlagt EMI2.3 Turbine h gelangen kann. Das aus der Turbine kommende Wasser kann dann durch ein Rohr t mittels einer Pumpe k nach uber Tage gefördert werden.
Claims (1)
- PATENT. ANSPRUCH : EMI2.4 gebrachte und auf das unterhalb des Bodens (c) befindliche Wasser wirkende Druck sich auf die 8chacht\\lmd fortpflanzt und somit ein Hereinbrechen der Schachtwand während der Entfernung des unterhalb des Bodens befindlichen Gebirges verhutet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT66943T | 1913-03-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT66943B true AT66943B (de) | 1914-11-10 |
Family
ID=3588860
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT66943D AT66943B (de) | 1913-03-26 | 1913-03-26 | Verfahren zum Abteufen von Schächten im schwimmenden Gebirge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT66943B (de) |
-
1913
- 1913-03-26 AT AT66943D patent/AT66943B/de active
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