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Zeitmesseinrichtung.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Uhrwerke und insbesondere auf Instrumente zur genauen Bestummnng ausserordentlich Meiner Zeitteile.
Zweck der Erfindung ist, ein Messinstrument oder Chronometer zu schafen, bei dem sämtliche stärkeren und feinen Federn, Uhrwerke, Hemmungen, Steigräder und dgl. weggelassen sind, so dass das Instrument ausserordentlich einfach wird, dabei aber sehr genau zeigt und Ablesungen von einer Hundertatelsekunde und selbst weniger zulässt.
Die Zeichnungen veranschaulichen in Fig. 1 eine Draufsicht auf das Instrument bei teilweise weggebrochener Deckplatine. Fig. 2 ist eine Vorderansicht und Fig. 3 eine zum Teil im Schnitt gezeichnete Seitenansicht.
Von der Bodenplatte oder unteren Platine 10 ragen die vertikalen Ständer 11-von den vier Ecken der Platine empor und tragen die Deckplatine 12, auf der eine entsprechend ein geteilte Kreisskala 13 eingraviert ist, über welcher der Zeiger 14 spielt. Dieser Zeiger kann eine vollstängige Umdrehung in einer vorausbestimmten Zeiteinheit, in dem dargestellten Beispiel eine Minute, machen, so dass ein ausserordentlich kleiner Teil einer Sekunde abgelesen werden kann. Der Zeiger 14 sitzt auf einer Welle 15 und zwischen dieser und dem Zeiger können natürlich verschiedene allbekannte Vorrichtungen eingeschaltet werden. um nach Belieben das Ingang setzen oder Anhalten herbeizuführen.
Die Drehung der Welle 15 und dadurch des Zeigers 14 wird duch ein Gyroskop 16 bewirkt, das z. B. wie in der Zeichnung in einer vertikalen Ebene sich dreht. Es wird auf geeignete Weise angetrieben, z. B. durch einen Elektromotor 17, der in einem Rahmen 18 d : eh bar gelagert ist.
Letzterer kann sich durch Vermittlung eines konischen Zapfens 19. der an seinem Unterteil vorragt und in einem von der Bodenplatine 10 getragenen Edelsteinlager : ? läuft, frei drehen.
Seitliche Stützlager 21 nehmen den Druck auf, der infolge des Kippens-des Rahmens bei nicht rotierendem Gyroskop auftritt und entlasten dadurch die Achse 15.
Der zum Betriebe des Motors 17 notwendige Strom wird von einer geeigneten. nicht dar-
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ein Gegengewicht 28 verstellbar: werters ist am Motor auf derselben Seite, wo das Gegengewicht sich befindet, ein Behälter 30 zur Aufnahme kleiner Kugeln oder dgl. befestigt, um das auf einer
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erwähnten Gegengewichtes möglich wäre, herbeizufuhred.
Die Grösse dieses Übergewichtes bestimmt die Präzessionsgeschwindigkeit des Gyroskops 77. d. h seine Drehung in der Horizontalebene ist für die genannte Geschwindigkeit proportional der Schwerkraftwirkung auf das nicht ausbalancierte Gyroskop. Wahrend des Ganges rotiert
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Zeitabschnittes nötige Bewegung durch die entsprechend geregelte Präzession eines Gyroskops erzeugt wird, das unter dem Einflusse einer regelbaren einseitigen Belastung als konstanter Kraft steht.
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