AT66451B - Maschine zur Herstellung von Schachtelkörpern. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Schachtelkörpern.

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AT66451B
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Description


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  MaschinezurHerstellungvonSchachtelkörpern. 



   Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Schachtelkörpern. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Maschine gemäss der Erfindung. 



   In Fig. 1, 2, 3 und 4 sind Aufrisse bzw. Seitenrisse der   Ma & chine   dargestellt ; Fig. 5 zeigt eine Einzelheit, Fig. 6 eine Ansicht von oben. Fig. 7 bis 10 stellen Einzelheiten der Maschine   dar ;   die Fig. 11, 12, 13,14 geben Teilschnitte der Maschine wieder ; die Fig. 15 bis 60 zeigen Einzelheiten der Maschine ; Fig. 61 bis 73 geben die einzelnen Vorgänge bei der Herstellung eines Kastens wieder ; Fig. 74 ist ein Aufriss von vorne der Kerb-, Abschräg- und Schneidvorrichtung ; Fig. 75 stellt einen teilweisen Aufriss derselben Vorrichtung von hinten dar.

   Fig. 76 zeigt einen Einzelteil der Maschine ; Fig. 77 ist ein   Seitenaufriss   und Fig. 78 ein vergrösserter Einzelteil der Fig. 77 ; Fig. 79 stellt ebenfalls einen Einzelteil der Maschine dar ; Fig. 80 gibt einen Aufriss des Rückteiles der Maschine von der rechten Seite her. wieder und Fig. 81 einen senkrechten Schnitt. 



  Die Fig. 82 bis 88 schliesslich zeigen   wiederum Einzelteile der Maschine.   



   Der durch die Maschine hergestellte Kasten besteht aus einem flachen Boden oder Körper 1. 
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 der Boden und Flansch miteinander verbindet, wie die Fig.   71   und   72   erkennen lassen. 



   Der Boden wird vorzugsweise rechteckig ausgeführt und hat eine Vorderkante 4, eine Hinterkante 5 und Seitenkanten 6, 6. Der Flansch besteht aus einem Streifen mit einem Mittelteil 7, zwei Zwischenteilen 8, 8 und zwei endteilen 9,9. An seiner Innenseite ist der Flansch mit Querkerben oder Einschnitten 10, 10 versehen für die Vorderseite sowie mit Querkerben 11, 11 
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 am einen Ende nach oben. heim anderen Ende nach unten   angebracht, also einander gegenüber.   



  Der Boden des Kastens legt sich nun mit seiner Vonlerkante gegen den mittleren Flanschteil. mit. seinen Seitenkanten gegen die Zwischenteile des Flansches und mit seiner Hinterkante gegen die Endteile des Flansches, so dass auf diese Weise die Vorder-.   Soteu-und Hinterwaude des   Kastens gebildet werden. Die Länge der Mittel-, Zwischen-und vereinigten Endteile des Flanschen ist dieselbe, wie die Länge der Vorder-, Seiten-und Hinterkanten des Bodens, so dass, wenn 
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 durch den Binder nicht bedeckt (Fig. 67   bis 71). In der vollständig hergestellten   Form sind Kerben auf der Innenseite des Flansches an seinen Ecken angebracht und die Seiten jeder Kerbe werden gegeneinander zum Biegen der Flanschteile zwecks Bildung einer Ecke gefaltet, so dass die Aussenseite der Ecke scharf und rechtwinkelig wird.

   Beim Biegen der Flanschteile zwecks Bildung der Ecken werden diese Teile der gefalteten Oberkante des Binders auf der Innenseite des Flansches in die Kerben hineingedrückt, wenn der Flansch und Binder um den boden herungebogen werden. 
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 Kastens gebildet, wie insbesondere aus Fig. 71 und 73 ersichtlich ist. 



   Die Teile des Kastens werden auf folgende Weise hergestellt und miteinander vereinigt :
Der Flansch wird absatzweise und in der Querrichtung von dem Vorderende eines endlosen Bandes oder Streifens   l,   aus dem beabsichtigten Stone abgeschnitten, der auf einer Seite Kerben 10, 11 und Abschrägungen 12 aufweist. Der Binder wird ebenfalls absatzweise m Streifen von dem Vorderende eines Binderstreifens oder Bandes 16 aus emsprechendem Stoffe abgeschnitten, der an seiner inneren oder oberen Seite mit Leim versehen ist. Mit seinem Vorderende 
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 ist, wird das Vorderende des Binderstreifens ausfwärts, rückwärts und dann abwärts gefaltet und nun mit seiner mit Leim versehenen   Fläche   gegen die Innenseite des Flanschstreifens gedrückt, so dass diese Teile fest zusammenhaften. 



   Der vorderste Teil des Flanschstreifens wird nun in der Querrichtung abgetrennt, und zwar in einem gewissen Abstand von der Hinterkante der inneren Überlappung des Binderstreifens, etwa bei 17. So wird ein   Flallllchstreilen   gebildet und von dem Hauptstreifen getrennt. 



  Der so gebildete Streifen wird nun gemeinsam mit dem daran befestigten Binderstreifen vorwärtsbewegt, so dass ein Zwischenraum zwischen der Hinterkante des abgetrennten Flansches und der Vorderkante des Hauptflanschstreifens gebildet wird. Dieser Zwischenraum wird durch den Teil des binderstreifens überbrückt, der hinter dem vorrückenden Flansch   nachschleppt.   Während   dieser Vorwärtsbewegung   wird der   Hauptflanschstreifen   ebenfalls   vorwärtsbewegt,   aber nicht soviel, wie der Flanschteil mit dem Binderstreifen, so dass der Binderstreifen mit seiner geleimten Oberfläche in Berührung mit der Aussenseite des Hauptflanschstreifens bleibt und der Binderstreifen mit seiner mit Leim bedeckten Oberfläche hinter diesem Teil des Hauptflanschstreifens entlangläuft.

   Es bleibt somit die mit Leim bedeckte Oberfläche zwischen dem abgeschnittenen Flanschteil und dem Vorderende des Hauptflanschstreifens frei. Dann wird auch der diesen 
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 raumes abgetrennt und bildet somit einen besonderen Binderstreifen für sich. 



   Der Flanschenteil mit seinem Binder werden dann in dieser ausgestreckten Lage weiter zu den   Vorrichtungen geführt, welche   den Flansch und Binder mit dem Boden des Kastens verbinden. Dieser Boden, der senkrecht, also rechtwinkelig zu dem Flansch und Binder liegt, wird mit seiner vorderen bzw. unteren Kante gegen den Mittelteil des Flansches an dessen unterer Kante zugeführt. Dann werden die Zwischenteile des Flansches und die pntsprechenden Teile des Binders einwärts gefaltet gegen die entsprechenden Seitenkanten des Bodens. Schliesslich werden die Endteile des Flansches mit den. entsprechenden Teilen des Binders einwärts gefaltet gegen die Hinterkante des Bodens. und zur reichen Zeit werden die vorher mit Leim bestrichenen 
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 miteinander vereinigt werden.

   Die hinteren Endteile 19 der mit Leim bedeckten unteren Binderkante werden jetzt   einwärts   gefaltet und gegen die Unterseite des Bodens geklebt. Darauf werden he Seitenteil 20, 20 einwärts gefaltet und gegen die Unterseite des Bodens geklebt und schliesslich 
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 gestellt. wie Fig. 70 erkennen lässt. 



     Wemi   nun   der Flansch rins   um den Boden gefaltet wird, werden die Kerben zusammen-   . E'hracht und die entsprechenden Oherkantenteiie des Btuders   werden in die Kerben hinein-   gefaltet,   wie aus Fig. 71 und 73 ersichtlich ist, so dass die Ecken sowohl auf der Aussenseite als auch auf der Innenweite scharfe und rechtwinkehge Ecken biklen. 
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 die sich gegen die Oberseite des Armes   30   legt. 



   Die Speisewalzen werden gememsam durch die   Zahnräder-34, Ja   (Fig. 44) gedreht, dabei muss ihnen aber eine Vorwärtsbewegung mit unterbrechungen mitgeteilt werden, um den Flansch-   streifen schrittweise Yorznspeien. Zu diesem Zwecke dient   die aus Fig. 2, 6, 11, 13, 22 und 44   ersichtliche Vorrichtung. Diese besteht aus einem Zahnrad 36 (Fig. 44), auf der Welle der Walse 26,   mit dem ein Zahnrad   37     kämmt, das   ein   Sperrad 38 trägt.   In letzteres greift eine Klinke 40 auf dem Hebel 39, der konzentrisch mit dem Sperrad schwingt und an seinem freien Ende an einer 

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 das auf dieser sitzende Zahnrad   61   angetrieben, das mit dem Zahnrad 52 auf der Welle 50 kämmt. 



  Von dieser aus wird die Welle 45 durch die Kegelräder 53,   54   angetrieben, die auf ersterer bzw. letzterer sitzen. Vor der gekrümmten Führungsplatte 23 schwingen   segmentförmige   Führung- 
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 Welle 56 sitzt. Das untere Ende der Stange 58 (Fig. 36) ist mit dem Schwingarm 60 verbunden, der auf der unteren Welle 57 sitzt. Auf letzterer ist ferner ein   aufwärtsgerichteter Schwinghebet 61   befestigt, der sich gegen eine auf der Welle 50 sitzende und mit dieser drehende Steuerscheibe 62 legt,. Ferner sitzt auf der Welle 57 ein Arm 64, der durch eine Feder 63 mit dem Gestell verbunden ist. Die Stange weist einen Schlitz 580 auf. der den auf dem Arm 59 befestigten Stift 590 aufnimmt und dadurch eine nachgiebige und lose Verbindung herstellt.

   Während jeder Drehung der Steuerscheibe    62 wit-d   nun der hohe Teil derselben den Schwingarm 61 nach rechts bewegen und infolgedessen die Rückwärtsschwingung der Führungsmesser herbeiführen. Wenn nun der niedrige Teil der Steuerscheibe gegen den Hebel 61 wirkt, so wird die Feder 63 auf die verbindungsvorrichtung wirken und die Stange   58   abwärtsbewegen, so dass das untere Ende des   Schlitzes-580   
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 frei durch den Zug des Flanschstreifens vorwärts bewegt werden. Diese Vorrichtung ist so eingestellt, dass die Messer rückwärtsbewegt werden, während die Walzen   25, 26   ruhen. Dabei gleiten die Messer rückwärts in den Kerben des Flanschstreifens ; während der Speisebewegung der Walzen aber gehen die Messer gemeinsam mit diesen vorwärts durch den Zug des FIanschstreifens. 



  Um nun den Flanschstreifen in Eingriff mit. den konvexen Kanten 55 zu halten, sind senkrecht stchende Druckrollen 65 über der Oberkante der Führungsplatte 23 angeordnet. Jede dieser Rollen legt, sich gegen die nicht mit Kerben versehene Seite des Flanschstreifens, aber in Linie mit einer der Kerben und gegenüber einem Führungs- und Speisemesser. Jede Rolle wird nach giebig in Arbeitsstellung durch den senkrecht schwingende Arm 66 gehalten, der die Druck- 
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 ihren Enden einerseits mit dem   Arm 66 (F\s-8) und andererptts mit einem Stützring 69 auf   der Stange verbunden. 



   Ein Paar metallene Federklammern 70 (Fig. 7 und 10) mit vorderen   Greifkanteu snxi nut   der schwingenden   Schiene 77 verbunden,   die in dem Rahmen schwingbar gelagert ist und ihre Bewegung durch die Stangen 72, den Schwingarm   73,   den   Schwingarm   74   J und die 8teuer-   scheibe 75 auf der Welle   50   erhält. Durch diese Vorrichtung wird der Flanschstreifen fest gehalten, 
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   Am Ende jeder Vorwärtsbewegung des Flanschstreifens wird ein Streifen der Querrichtung nach von dessen Vorderende abgeschnitten, und zwar durch die aus den Fig.   1,   4, 7,11, 13, 14, 
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 an dem   Querstück 77   geführt wird und eine drehbare,   kreisförmige Schneidscheibe 78 trägt,   die mit dem Messer 24 zusammenarbeitet, um den Flanschstreifen abzutrennen. Der Wagen 76 wird durch den Schwinghebel 79 absatzweise hin und her bewegt, mit dem er durch die Stange 80 gelenkig verbunden ist. Der Hebel 79 wird durch die an ihm angelenkte Stange 83 von   der Kurbel 82   auf der Welle 81 angetrieben (Fig. 13).

   Letztere trägt ein Zahnrad   85,   das mit dem Zahnrad 84 
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 hat einander gegenüberliegende Sperrvorsprünge und weist an den diesen Vorsprüngen gegenüberliegenden Seiten   gezähnte   Segmente auf, die aufeinanderfolgend durch den gezähnten   Segment-   
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 den Weg des Flanschstreifens bewegt, um den Streifen, der einen Augenblick am Ende jedes Hubes stillsteht, abzutrennen. Die Schrauben 86 gestatten die Einstellung der Messer 24, 78 entsprechend der Stärke des Streifens und die Schraubeu 87 halten dann die Messer 24 in dieser Stellung fest. 



   Der Binderstreifen wird von der Rolle 88 gespeist, die auf der vom Gestell getragenen, drehbaren Walze 89 sitzt. Der Binder geht im Zickzack durch die Spannschienen 90, 901, 902, 903, 

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 bewegt werden und die Kante des Binderstreifens wagerecht gegen den oberen Teil des Flanschstreifens geklappt wird. Wenn aber nur die obere Schiene diese äusserste Stellung erreicht hat, so wird eine weitere Aufwärtsbewegung unabhängig von der unteren Druckschiene durch Anschläge verhütet, welche aus den einstellbaren Muttern 135 bestehen, die auf den Führungsstangen 133 sitzen und sich gegen die Unterseite von Anschlägen 136 legen, die am Gestell angebracht sind (Fig. 42 und 43).

   Nachdem nun die obere   Klaue 113 rückwärts   in die Stellung nach   Fig. 43   bewegt worden ist und gegen weitere Aufwärtsbewegung durch das Anliegen der Muttern   13a'gegen   die Anschläge 136 verhütet ist, wird nun die untere Druckschiene 115 unter der Einwirkung der Steuerscheibe 121 unabhängig von der oberen Schiene 113 angehoben (Fig. 43). Dadurch werden die zusammengelegten Vorderkanten des Flanschstreifens und des Binderstreifens gegeneinander gedrückt.

   Während dieser Bewegung der unteren Druckschiene werden die Federn 131   zusammengedrückt   und die   Führungssehrauben   129 gleiten aufwärts in den Schlitzen der Führungsplatte 114, welche die obere Schiene   trägt,   Während des ersten Teiles der nun folgenden Abwärtsbewegung der unteren Druckschiene bewegt sich diese unabhängig von der oberen Schiene, bis die   Führungsschraubes   129 mit den unteren Enden der   Schlitze 1. 10   in der Führungsplatte 11 in Eingriff kommen. Darauf werden nun die obere und untere Schiene gemeinsam unter der Einwirkung der Steuerscheibe 123 vorwärts bewegt, so dass die Vorderenden des zusammengefügten Flanschstreifens und Binderstreifens freigegeben werden.

   Darauf werden dann die obere und untere Schiene gemeinsam durch die Steuerscheibe 121 in die aus Fig. 39 ersichtliche Stellung abwärts bewegt, worauf dann der Lauf der Vorgänge wieder beginnen kann. 



   Nachdem nun das Vorderende des Binderstreifens über die Vorderkante des Flansch- 
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 vorrichtung erfasst, wie in Fig. 35 dargestellt ist. Letztere bleibt zunächst eine genügende Zt'it lang in der Ruhestellung, damit das Messer 78 quer über den Flanschstreifen hinter dem   1 Bmdpr-   streifen gehen kann, wie Fig. 39 zeigt, und einen   F1anschstreifen   von dem Hauptstreifen abtrennen kann. Die Transportvorrichtung bewegt nun diese Teile vorwärts, bis die Hinterkante des Flansch- 
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 zeitig   wird der Hauptflanschstreifen   durch seine Speisevorrichtung   vorwärtsbewegt, jedoch   in geringerem Masse als der Binderstreifen und der damit verbundene abgetrennte Flanschstreifen. 



  Die Vorwärtsbewegung des Hauptflanschstreifens erfolgt mit solcher Geschwindigkeit, dass sein Vorderende den mit Leim bestrichenen oberen wagerechten Teil des Binderstreifens hinter der oberen Schiene   überlappt   und dass das Vorlerende des Hauptflanschstreifens mit dem BinderStreifen durch den Klebstoff verbunden wird. Wenn nun   de) Binderstreifen   und der   abgetrennte-   Flanschstreifen das Ende dieser Vorwärtsbewegung erreicht haben. so wird die Hinterkante 
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   Mitte zwischen beiden befindenden Querlinie getrennt. Hiezu dient ein oberes Schneidmesser 137   (Fig.   40), welches   mit der oberen   Schiene 77J zusammenarbeitet, welche   letztere   hiebci   das untere Schneidglied bildet.

   Zu diesem Zwecke ist die Schiene an ihrer Oberseite mit einer Nut 138 (Fig. 39) versehen. Das Schneidmesser hat vorzugsweise die Form eines kreisförmigen Messers, das in diese Nut eingreift, mit ihr zusammenarbeitet und dadurch den Binderstreifen trennt. Das Messer 137 ist an einem in der Querrichtung hin und her   gehenden Schlitten 139 angelenkt.   der in dem   Queratück   77 in geeigneter Weise geführt ist und durch einen Schwinghebel 140 betätigt wird (Fig. 13), mit dem er durch den Lenker   us   verbunden ist. Der Schwinghebel   140   ist an der rechten Seite des Gestelles schwingbar gelagert und wird durch den   Lenker 7- nut der     Kurbel 143   auf der Welle 142 verbunden.

   Letztere erhält eine Drehbewegung mit Unterbrechungen 
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 um eine halbe   Umdrehung   gedreht, um das Schneidmesser für den Binderstreifen über den Binderstreifen binwegzuführen und diesen abzutrennen Darauf bleibt das   Zahnrad 7 in Ruhe, so   dass das Messer 137 auf der Innenseite des Binderstreifens genügend lange festgehalten wird, damit letzterer um einen der Breite eines neuen   Binderstreifena   entsprechenden Betrag vorgespeist werden kann. Dann wird das   Zahmad 14. 5   um eine weitere halbe Umdrehung gedreht. so dass das Schneidmesser zum Abtrennen des Binderstreifens nach der anderen Seite desselben geführt wird, um einen weiteren Binderstreifen abzutrennen.

   Das Messer zum Abtrennen des 

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 vorrichtung die Vorderkanten der vereinigten Flansch-und Binderstreifen erfasst hat (Fig. 39). 



  Nachdem dann der abgetrennte Flanschstreifen und Binder vorwärtsbewegt worden sind, um einen Zwischenraum zwischen dem abgetrennten   Flanschstreifen   und dem   Hauptflanscltstreifen   zu bilden, wird das Binderschneidmesser ebenfalls über den Binderstreifen hinwegbewegt (Fig. 40), und zwar in derselben Richtung, in der das Flanschenschneidmesser sich vorher bewegt hat. 



  Darauf werden dann das Schneidmesser für den Flanschstreifen und das Schneidmesser für den Binderstreifen nacheinander auf die entgegengesetzte Seite des Flanschstreifens und Binderstreifens zurückbewegt, um die nachfolgenden Streifen abzutrennen. 



   Die Transportvorrichtung, welche die Vorderkante des Bmders und des damit verbundenen Flanschstreifens ergreift und vorwärts bewegt, ist das einzige Hilfsmittel, mit dem der Binderstreifen Schritt bei Schritt vorwärtsbewegt wird und seine voderseite nacheinander der Vor- 
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 ersichtlich. Vor der Schneidvorrichtung für den Binderstreifen sind nebeneinander zwei Transportgreifer angeordnet, die je eine relativ unbewegliche obere Klammer 146 und eine untere Klammer 147 besitzen, welche sich von der oberen Klaue weg und zu ihr hin bewegen kann (Fig.   3. 5   bis 38). 



  Jede der oberen Klauen 146 ist an den unteren Enden eines gegabelten aufrechten Schwingarmes 148 befestigt, welcher in einer senkrechten Ebene schwingt und an der Welle 149 befestigt ist, welche im Gestell schwingen kann. Um diese Greiferarme von den Schneidmessern wegzubewegen, wird die Welle 149 durch die Stange   1, 50 geschwungen, weiche   an ihrem oberen Ende 
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 Arm eines Winkelbebels   152 verbunden   ist. Der andere Arm des Hebels    1. 52 legt   sich gegen eine   Steuerscheibe   die auf der Welle 50 befestigt ist. Die Rückbewegung der Greiferarme erfolgt durch die Feder 154.

   Die untere Klaue 147 bewegt sich mit der oberen Klaue von den Schneidmessern weg und auf sie zu, ausserdem aber kann sie sich nach der oberen Klaue zu und von dieser   wegbewegen.   Zu diesem Zwecke besitzt die untere Klaue einen aufwärts sich erstreckenden   Ftansch 7. 3. 5   (Fig. 38), welcher in senkrechten Schlitzen 156 der entsprechenden Greiferarme sich bewegt.

   Jede dieser unteren   Greiferklauen   wird nachgiebig durch ein paar aufrechtstehende 
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 hohen Teil dem Hebel 164 darbietet, wird die Welle   76C so gedreht, dass   die unteren Klauen der Greifer abwärtsbewegt werden. wenn dagegen dem Hebel der niedrige Teil der Steuerscheibe dargebuten wird, heben die Federn 158 die unteren Greiferklauen in ihre   Schliessstellung   und drehen ferner die Welle 160 nach rückwärts. Die Vorrichtung ist so eingestellt. dass, wenn die 
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 kante des Binderstreifens und Flanschstreifens zwischen sich in der hintersten Stellung dieser Greifer aufnehmen köpnen.

   Nachdem so die   Greiferklauen   in die angegebene Stellung über und 
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 dargestellten Stellung bewegt, nimmt der Aufträger von   der Leimrolle   Leim ah. Er wird zunächst   ausser     BeruLTung mit   dem Teil der Maschine durch den geraden Teil der Berührungsschiene gehalten. Wenn aber der Aufträger das Ende der Bewegung nach rechts erreicht, wird er abwärtsgehen und den Leim auf die abgeschrägte Kante des Streifens auftragen, da die Rolle 179 unter dem   Einfluss   der Feder 181 hochgehen wird. Während der Aufträger sich in dieser Stellung befindet, wird der Streifen bewegt und infolgedessen wird seine Kante über die Länge von zwei Flanschstreifen mit Leim bedeckt.

   Der Aufträger hat einen kreisförmigen Körper 184 (Fig. 46) mit im Abstand voneinander befindlichen Gummifingern oder Bürsten 185, von denen jede in Arbeitsstellung gebracht werden kann. Es sind natürlich ferner Vorrichtungen vorgeschen, um den Aufträger relativ zur abgeschrägten Kante des Streifens einzustellen. 



   Um nun die Menge des dem   Aufträger   zuzuführenden Leims zu regeln, sind zwei Schwinghebel 188 angeordnet (Fig. 46 und   47).   die eine Stange 189 tragen. auf der sich   die Leimspeise-   walze   168   drehen kann. Eine Querschiene 190 legt sich gegen die untere Seite der oberen Arme der Hebel 188, gegen deren Oberseite Stellschrauben 191 wirken, während die   Stellschraube 792.   die sich in einer Öffnung im Leimtopf dreht, in die mit Gewinde versehene Öffnung der Querschiene eingreift. 
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 der Seitenwand, welch sich gegen die Hinterkanten der Böden legen. Ferner ist ein Boden   196   angeordnet, der sich über das untere Ende des Behälters erstreckt und den Stapel stützt.

   Die Böden werden nacheinander durch den hin und her gehenden   Ptungcr zugeführt, dfr aus zwo   
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   Vorwärtsbewegung.   die zur Zuführung der Böden dient. erfolgt durch die Feder 201. welche mit dem   Querstück   einerseits und mit einem feststehenden Teil   der Maschine andererseits ver-   
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 der   vorhergdhenden Form   doch mit dem Luftkanal in Verbindung infolge der segmentförmigen Form des   Ìetzwrel1. DieR   dauert solange, bis die Mündung das hintere Ende des Kanals erreicht, zu welcher Zeit dann diese Öffnung durch den massiven Teil des Ventils am hinteren Ende des Kanals verdeckt wird.

   Dadurch wird dann diese Form von der Luftsaugevorrichtung abgeschnitten und damit die pneumatische Haltewirkung auf dem Kastenboden aufgehoben. Dies erfolgt,   nachdt ; m, Flansch   und Binder um die Kante des Bodens herumgefaltet, die   abgeschrägten   Enden des Flansches verbunden und die Hinterkantenteile des Binders gegen die Aussenseite des Kastenbodens gedrückt und geklebt worden sind. Nachdem die Luftabsaugevorrichtung so von der Form abgeschnitten worden ist, wird deren Öffnung 233 sich mit der Öffnung 235 überdecken, die in der Anlagefläche des Luftventils angebracht ist und zur Atmosphäre   führt.   



   Wenn nun die Öffnung 233 der Form während ihrer   fortgesetzten Vorwärtsbewegung   sich mit der Austrittsöffnung des Luftventils überdeckt, so werden die Luftkanäle der Form in Verbindung mit der Aussenluft gebracht und dadurch jedes teilweise Vakuum unterbrochen, das etwa noch in diesen vorhanden ist. Es ist dann möglich, den fertiggestellten Kasten leicht von der Form zu entfernen. Diese Verbindung der Form mit der Aussenluft erfolgt, wenn die Form den Teil ihrer Bewegung vollendet, der sie in die vorderste Stellung bringt, in der die   Auswerf-   vorrichtungen das Abwerfen der Kästen herbeiführen. 



   Wenn nun   Kästenböden   von dem unteren Ende des Stapels dem Behälter vorgespeist werden, werden sie geführt und abwärts gegen die Fläche der Form gedrückt. Die Vorrichtung zum Führen und Drücken besteht aus einer wagerechten Druckrolle 236 (Fig. 11,12, 23), die in der Querrichtung hinter der Austrittsöffnung des Behälters so angeordnet ist, dass ihr unterer Teil in der Bahn des Bodens liegt, der aus dem Behälter herausgenommen wird. Die Zapfen dieser Druckwalze werden an den gegenüberliegenden Enden von zwei senkrechten beweglichen
Stangen 237 getragen. die in aufrechten Führungen   238   geführt werden, die an benachbarten festen Teilen der Maschine angebracht sind.

   Innerhalb dieser Führungen sind Taschen angeordnet, in denen Federn 239 sich befinden, die sich mit ihrem oberen   Ende gegen den Boden der Taschen   und mit ihrem unteren Ende gegen eine Schulter an der   Führungsstange legen   und die Führungsund Druckrolle in ihrer gesenkten Stellung nachgiebig halten. Ein einstellbarer Anschlag 240 begrenzt die Abwärtsbewegung jeder   Führungsstange   und besteht vorzugsweise aus einer Mutter, dip. auf das obere mit Gewinde versehene Ende der Stange aufgeschraubt ist und sich gegen das obere Ende der zugehörigen Führung legen kann. Wenn nun der unterste Boden des Stapel 
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 Trägerarmes so angeordnet ist, dass er in einer senkrechten Ebene auf einer Achse parallel zur Achse des drehbaren   Formträgers   schwingen kann.

   Auf diesem Hebel 243 kann nun die Vorderklaue   242   auf die Vorderseite der Form zu und von dieser wegbewegt, werden. Wenn diese Klaue sich gegen die Seite der Form legt. so springt die Aussenkante der klaue etwas über die Fläche der Form hervor, so dass sie als Schulter dient, gegen die sich die Vorderkante des Bodens legt, während er von dem Boden des Stapels auf die Form geschoben wird (Fig.   12).   Zu dieser Zeit wird die   Vorderklaue   in diese Anlagestellung mittels einer quer angeordneten Welle   2.   bewegt. 
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 und zwar unter der Einwirkung der Feder   250,   welche an einem Ende mit   dem Träger und   an dem anderen Ende mit den Arm 251 auf der Welle   244   verbunden ist (Fig. 1 und 2). 



   Nachdem nun der Boden aus dem Behälter geführt und   auf der F u'm des drehbaren Trägers   festgehalten ist, wird der letztere um einen Schritt bzw. eine Viertelumdrehung   vorwärtsbewegt,   so   dass ùip8e Fonn   in die Stellung vor die Vorrichtung kommt, die Flansch und Binder miteinander vereinigt.. In dieser Stellung bleibt der Träger einen Augenblick in Ruhe. Wenn nun die Form diese Stellung erreicht, wird der Kastenboden an seiner unteren   Kante sich gegen die innere     Seite des Mittelteilsflanscbes   legen, der seiner unteren Kante benachbart liegt.

   Während des letzten Teiles dieses Schrittes der Form von dem Bodenbehälter zur Verbindungsvorrichtung 

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 festigten   KastenteMe   herausgeschwungen (Fig. 50). Wenn nun die Form zwischen den Seitenklammrn stillsteht und letztere gegen die gegenuberliegenden Seiten der Form gedrückt werden, so beginnen die hinteren Biegeklammern ebenfalls einwärts einander zu und gegen die Ruckseite der Form unter der Einwirkung derselben Steuerscheiben zu schwingen, welche die Seiten- 
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 Stellung geschwungen, in der sie bereit sind, auf den Binder und Flansch des nächsten, teilweise vollständigen Kastens zu wirken, der durch die nächste   Form herbeigehracht winl.   
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 vor dem anderen Flanschteil gegen die Form angedrückt.

   Eine mittlere   rückwärtige Klaue 270   ist an dem Aussenende eines Schwingarmes 271 angebracht, der in einer senkrechten Ebene   a & hwingen kann   und die Klaue gegen die Rückseite des Mittelteiles der Form zu und von dieser   wegschwmgt,   und   zwar gegenüber   der Stelle. an der die   abgeschrägte Verbindung der Flanschen   liegt. Dieser Schwinghebel sitzt auf der   wagerechten Welle welche-Ul   der   QuerricLtun m   Lagern an dem entsprechenden Trägerarm nahe der Rückseite der Form schwingt. Die Schwing- 
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 anliegen (Fig. 11 und 56).

   Während nun die Scheibe   sich   in dieser Stellung befindet. m det sie die Hinterklammer zentral gegen die Hinterste der Form drückt.   bewegt sich der Form-   träger einen Schritt weiter vorwärts. Obgleich die Scheibe 221 unmittelbar darauf in ihre frühere 
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 dem Arm   27, 3 bleibt   und daher die hintere Klaue 270 in ihrer wirksamen Stellung gegen die Hinterseite der Form während eines beträchtlichen Teiles dieses Schrittes des Formträgers bält Es bleibt also die abgeschrägte Flanschverbindungsstelle gegeneinander gedrückt und das Setzen des Leims zwischen ihnen wird gesichert.

   Aus Fig.   35, 26 ist ersichtlich, dass dieser   hohe Teil   zu   
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 dass die hintere Klammer 270 von der Form abgehoben bzw. zurückgezogen wird, bevor letztere das Ende dieses Schrittes erreicht. so dass der Kasten freigelassen wird, um von der Form durch den Auswerfer abgenommen zu werden, der schliesslich auf die Form wirkt, wenn der Kasten das Ende dieses Schrittes erreicht hat. Damit siCh die flache Angriffsseite der Hinterklammer der flachen Oberfläche der überlappenden Hinterflanschteile anpassen kann, ist diese Klaue mit Spiei auf ihrem Arm befestigt, und zwar vorzugsweise, indem sie an diesem in vertikaler Richtung drehbar angeordnet ist (Fig. 56).

   Diese Klammer wird annähernd in ihrer Arbeits- 
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 Klaue stützende Arm 271 vorzugsweise aus zwei Teilen gebildet, von denen der eine auf der Schwingwelle 272 befestigt ist und eine Stellschraube 279 trägt, die sich gegen den anderen Teil 

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 seitlichen Kniehebel werden nach aussen in ihre zurückgezogene Stellung (Fig. 58) durch Federn 295 bewegt, die   Mi   festen Teilen der Maschine angebracht sind (Fig.

   54 und 57) und sich gegen die Unterseite des   wagerechten Schwinghebels 294 legen.   Die oberen Glieder der Seitenkniehebel werden dabei einwärts gebogen mittels der Federn 296, welche vorzugsweise an den Aussenseiten der unteren Glieder befestigt sind und sich gegen die   Aussenseiten   der oberen Glieder legen. 



  Diese Federn drucken also beim Zurückziehen der Kniehebel die oberen Glieder in eine geneigte Lage relativ zum unteren Glied. Die Einwärtsbewegung der seitlichen Kniehebel, um diese   an-   zuziehen und die Klauen an den oberen Gliedern gegen die Seitenkanten des Binders zu drücken und letztere gegen die Unterseite   des Kastenbodena   zu drücken, erfolgt durch zwei Steuerscheiben 297.297 (Fig. 55), welche auf der Steuerwelle 265 sitzen und je mit ihrem zugehörigen Schwinghebel 294 zusammenarbeiten.

   Jeder der letzteren ist vorzugsweise gegabelt und seine Zinken sind durch einer Querstift 298 verbunden. der als Übertragungsglied dient, mittels welchem die zugehörige Steuerscheibe 297 diesen Hebel    betätigt.   Die Biegebewegung des oberen Gliedes 
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 Kniehebel aufwärts und einwärts durch ihre Steuerscheiben   297   geschwungen. Dadurch   werde-n   die Klauen an den oberen Gliedern der Seitenkniehebel die Seitenteile des Binders gegen die Unterseite des Kastenbodens drücken. Während des letzten Teiles dieser   Aufwärtsbewegung   der seitlichen Kniehebel werden die Schultern   3M an der Aussenkante der   seitlichen Klauen sich gegen die Aussenseiten der Kastenwände auf der Form legen und dadurch eine weitere Bewegung der oberen Glieder der seitlichen Kniehebel verhüten.

   Es werden vielmehr diese Knie- 
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 wieder in ihre zurückgezogene oder Ruhestellung zurück. in der sie bereitstehen. um auf die Tülle des Kastens auf der nächsten Form zu wirken. 



   Nachdem die Hinter- und Seitenkantenteile des Binders an der Unterseite des Kasten- 
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 benachbarten festen Teil der Maschine angelenkt sind. Die beiden Arme werden durch eine Querstange 305 verbunden und die Bewegung der Arme und Walze unter dem Einfluss der   Feder. 30. J   wird durch eine Schulter 306 begrenzt, die an einem der Arme ausgebildet ist und sich genen einen Anschiag 307 legt. der an einem benachbarten festen Teil des Gestelles angeordnet ist (Fig. 52).

   Die Walze 302 dient nicht nur dazu. die Vorderkanten des Binders umzubiegen und 
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 Andrücken der Seiten- und Hinterkanten des Binders gegen den Kastenboden, wenn letzterer an dieser Walze vorbeigeführt wird, so dass eine unbedingt zuverlässige Verbindung zwischen 
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 rechten Welle   31-1   befestigt ist, die in der Querrichtung in Lagern im benachbarten festen Teil der Maschine schwingt. Am unteren Ende dieses Armes ist ein Haken 309 gelenkig angeordnet, der senkrecht schwingen kann und in gesenkter Stellung   mittels   einer Feder   J10   gehalten wird, die am Arme befestigt ist und sich gegen den Haken legt. Die Abwärtsbewegung des letzteren wird durch miteinander zusammenarbeitende Schultern oder Anschläge 311 begrenzt, die am Haken und Arm angeordnet sind (Fig. 11).

   Wenn nun die Form mit dem darauf befindlichen Kasten in der Abwurfstellung ankommt, wird der Arm 308 rückwärtsgeschwungen. Die abge- 
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 dieser   Bewegung wird   der Haken gegen die Wirkung seiner Feder aufwärtsgebogen. Nachdem dann die Schulter des Hakens sich rückwärts über die Hinterkante des Kastens bewegt hat, 

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 wird der Haken   durch   seine Feder   abwärtshwgt,     su dass   er hinter der Hinterkante des Kastens steht. Während der nun folgenden Vorwärtsbewegung des   Armes 308 fasst   der Haken mit seiner Schulter die Hinterkante des Kastens und streift diesen von der Form ab, so dass er auf den Boden oder in einen zu diesem Zweck passend angeordneten Behälter abgeworfen wird.

   Die Vorwärtsbewegung des Abwerfhakens, um den fertiggestellten Kasten zu ergreifen, wird mittels einer 
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 scheibe 316 auf der oberen Welle 206 legt. Die Rückwärtsbewegung des   AU8werfhakens   erfolgt durch die Feder   317,   die an einem Ende mit einem festen Teil der Maschine und am anderen Ende mit dem Vorderarm des Schwinghebels 315 verbunden ist (Fig.   30).   



   In der Maschine ist drehbar eine wagerecbte Welle   ! 18   (Fig. 74,   80)   gelagert, auf der die Rolle 319 des Flanschstreifens aufgewickelt ist. Von dieser Rolle wird der Flanschstreifen von der Hinterseite aufgewunden und aufwärts mit seiner inneren oder Vorderseite über die Rückseite der   Stütze 3. 8C geführt,   die in Form einer aufrechten Platte an dem hinteren Rahmenteil ausgebildet ist.

   Von dort wird dann der Flanschstreifen vorwärts über eine Aufnehmevorrichtung und   vcn   dort abwärts zwischen die Druckrollen 65 und die Führungssegmente 55 geführt. von wo er zu der Vorrichtung gehracht wird, die ihn in Streifen schneidet und letztere mit anderen Teilen des Kastens verbindet. 
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 Speisewalzen 321, 322 (Fig. 81. 84) geführt. die die gegenüberliegenden Seiten des Mittelteiles des Streifens erfassen und auf Querwellen 323. 324 sitzen. die sich in Lagern auf der Rückseite des Rahmenteiles drehen. Diese   Speisew & lzen drehen sich gleichmässig durch die ineinander-   
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 Welle 327 (Fig. 77) zugeführt, die auf die Gegenwelle 328 arbeitet, auf der das   Zahnrad 329 sitzt.   das in Eingriff mit dem Zahnrad 340 auf einer der Wellen   dfr   Speisewalzen stebt.

   Auf der Welle 328 
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   schmale Umfangskante konvexer Form in Querschnitt. so dass beim Einagreifen derselben gegen   die   hinter ? oder äussere Seite   des   Fnschstreifeas eine Kerhe   in diesen eingeschliffen oder eingeschnitten wird. wenn er an den   Kerbradern orbeibewegt wird. Diese Kerbe wird drch tat-   sächliches Wagnehmen von Material aus dem Flanschstreifen gebildet und nicht etwa durch Zusammendrücken der Fasern desselben. Gemäss Fig. 86 sind zwei Kerbräder 349, 350 achsial 
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 ermöglichen und die Teile bequem zugänglich machen, um sie reinigen, reparieren und beobachten zu können.

   Jedes dieser Kerbräder sitzt auf dem inneren Ende einer   kurzen Querwelle 35. 3, welche     wagerecht und parallel   mit der flachen Seite des Flanschstreifens in dem Lager 354 an einem benachbarten Teil des Rahmens sich dreht. Der Antrieb erfolgt mittels des Riemens 355, der um eine grosse Scheibe 356 auf der Antriebswelle und um die kleine Scheibe 357 am   Aussenende   der Kcrbradwelle läuft. 



   . Wenn nun der   Flanaohstreifen sich   den Kerbrädern von der Unterseite her nähert, so wird er so   geführt, dass   seine seitliche Verschiebung durch zwei Seitenführungen oder   Flanschen 3-58     verhütet wird, welche   sich gegen die   gegenüberliegenden Kanten des Flanschstreifens anlegen.   
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 in der Querrichtung verschoben bzw. eingestellt, werden kann. Diese Bolzen sind am Gestell befestigt und dringen durch Querschlitze in den Grundplatten, wie Fig. 75 erkennen lässt. Hinter der Aussenseite des Flanschstreifens ist eine Führungsstange 361 angeordnet-die mit ihren Enden in Öffnungen ruht, welche in den Aussenteilen der   Fiihrungsfl. anscben 358   gebildet sind.

   Diese Stange hält den benachbarten Teil des Flanschstreifns in der richtigen Stellung zwischen den Seitenführungen. 



   Nachdem die Kerbräder auf den Flanschstreifen eingewirkt haben, wird er an seinen gegen-   überliegenden Längskanten durch zwei Paar drehbare Schneidräder 362. 363 auf richtige Länge   geschnitten. Die Glieder jedes Paares sind an gegenüberliegenden Seiten der Bahn des Flansch- 
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 sprechenden Seite des Flansches befestigt und die beiden anderen   Schneidrader   auf der ent-   gegengesetzten   Seite des Streifens werden ebenfalls auf der Welle der Speisewalze befestigt. die auf der anderen Seite des   Flansehstreifens   angeordnet ist (Fig. 84).

   Die Kantenteile des   Flanschstreifens werden. nachdem sie durch die Schneidräder abgetrennt worden sind. nach   aussen von der   Maschine weg abgelenkt,   damit sie nicht in   arbeitende   Teile der Maschine gelangenDies geschieht durch zwei aufwärts und rückwärtsgekrümmte Ablenkplatten 364 (Fig. 81). die nahe einer Kante des Flansche-s und über den entsprechenden   Schnetdradern am GeH   befestigt sind, so dass sie den abgeschnittenen Teil auffangen und ihn nach rückwärts von den 
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 mit der vorderen Seite des Flanschstreifens zu gelangen (Fig. 76, 81 und 83).

   Jedes dieser Ab-   schragrädpr 8t   an dem inneren Ende einer wagerechten Welle 370 befestigt. welche sich in dem   Lager J77 an   einem benachbarten Teil des Hauptgesteiles drcht. und durch die   Deckenvorgdegs-   
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 die Flachseite des Streifens zu oder von ihr wegbewegt. Die Querbewegung des   schütten   377 in seiner Führung arfolgt durch Druck von Hand und nach erfolgter Einstellung wird dann der 
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 macht, welche zu diesem Zwecke von dem Rahmen getrennt worden ist und an diesem durch die Klemmschraube 341 befestigt werden kann. 



   Wenn nun der   Flanschstreifen aufwärts über   die   Absohrägvorrichtungen hinweggeht,   wird er der Wirkung von Reinigungs- und Säuberungsvorrichtungen ausgesetzt, welche die abgeschliffenen Staub-oder Faserteile davon entfernen. Diese Reinigungsvorrichtung besteht vorzugsweise aus zwei wagerecht schwingenden oder hin und her gehenden Bürsten   2,-MJ   (Fig. 81, 82).

   Diese legen sich mit ihren Borsten gegen die entsprechenden gegenüberliegenden Flachseiten des Flanschstreifens oberhalb der Kerbräder, wobei die hintere   Bürste   383 auf den Teil des Streifens wirkt, der die vier Kerben aufweist und an einem   Ende abgeschrägt ist.   Diese Bürste ist vergleichsweise lang, so dass sie auf die gekerbten und abgeschrägten Teile des Streifens auf dieser Seite desselben arbeiten kann, die andere Bürste 382 dagegen ist vergleichsweise kurz, da sie sich gegen die andere Seite des Flanschstreifens legt, welcher nur eine Abschrägung an einer Kante aufweist.

   Diese Bürsten können in irgend welcher Weise unterstützt   werden, 80   dass sie frei in der Querrichtung entlang den flachen Seiten des Streifens hin und her gehen   können.' ! gemäss   der Zeichnung wird hiezu eine   Jführung. 384 benutzt,   die im Rahmen ausgebildet 
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 und durch ein neues ersetzen zu können. ohne die Maschine auseinandernehmen zu müssen, besteht jede Haube aus einem festen Teil und einem beweghehen Teil 400 (Fig. 81), welch letzterer 
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 das obere Ende des beweglichen Teiles mit dem festen Teil durch eine abnehmbare Befestigungsvorrichtung beliebiger Art verbunden ist. Wenn man den beweglichen haubenteil öffnet, kann das entsprechende Rad beobachtet oder durch ein anderes Rad. wenn nötig ersetzt werden. 



   Der von dem Flanschstreifen durch die Reinigungsbürsten entfernte Staub wird in gleicher Weise mittels Absangevorrichtungen entfernt und in einem Filtersack von der Luft getrennt. Dies 
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   Um nun Staub zu entfernen. welcher in dem Sammelsaugrohr sich ansetzen könnte, ist der dem Ventilator gegenüberliegende Teil des Sammelrohrs mit einem beweglichen Deckel 419   versehen (Fig. 87).   der den Zutritt zum Inneren dieses Sammelrohrs gestattet. 



   In der Praxis hat es sich heraugestellt, dass der Leim,   wenn er--ur Verbindung der   abgeschrägten Enden der Flanschstreifen unmittelbar vor dem Überlappen dieser Kanten aufgebracht wird, nicht dieselben   zuverlässig zusammenhält. Diese Schwierigkeit   wird dadurch   beseitigt, dass man auf die abgeschragten Kanten genügende Zeit vor der Bildung der abgeschrägten Überlappung Leim aufträgt, so dass dieser teilweise getrocknet und haltend wird. Die Aufleim-   vorrichtung zum Bestreichen des rechten abgeschrägten Endes des   Fla-uschstreifens wird vor-     zugsweise an dem hinteren Rahmenteil oberhalb der Säuberungsbürsten angeordnet, so dass der hier aufgetragene Leim genügend Zeit hat, zu trocknen oder sich zu setzen.   

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   Auf dem oberen Teil des hinteren Rahmengestelles ist ein Leimtopf 403 (Fig. 81) angeordnet, der nahe der rechten Kante des Flanschstreifens liegt und, ein Bad, flüssigen Leims enthält. Dieser wird in flüssigem Zustande durch eine Heizvorrichtung erhalten, welche vorzugsweise aus einem Mantel 404 bestehe, der unterhalb des Topfes angeordnet ist und in dem ein Heizmedium umläuft, wie z. B. heisses Wasser oder Dampf.

   Oberhalb dieses Topfes ist eine wagerechte Querwelle 405 angeordnet, die sich in ihren, am benachbarten Teil der Maschine befestigten Lagern dreht und mittels des Riemens 406 angetrieben wird, der über die Riemenscheiben   407, 408   auf der Antriebswelle   328 bzw.   der Leimtopfwelle 405   läuft-  
Auf dieser Welle 405 ist ein drehbarer Arm 409 befestigt, an dem ein Hebel 410   ? angelenkt   ist. Letzterer trägt an seinem Aussenende einen drehbaren Aufträger oder eine Rolle 411, während das gegenüberliegende Ende des Hebels mit dem Arm 409 durch eine Feder 412 verbunden ist, die den Hebel nachgiebig so dreht, dass der Aufträger in seine äusserste Stellung, relativ zum Arm gelangt.

   Wenn nun die Welle 405 den   Auft, r ger 411   dreht, so wird er nacheinander durch den Leim im Topf bewegt und dann gegen die benachbarte abgeschrägte rechte Kante des Flansch- 
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 so dass er lediglich als Unterlage dient, um später sein festes Anhaften an der anderen abgeschrägten Kante des Streifens zu sichern, welche nachher mit Leim bestrichen wird. Damit nun die ah geschrägten Verbindungsstellen nach der Cberlappung fest zusammenhalten, wird der Leim im Topf der zweiten oder späteren Leimauftragevurrichtung dicker oder von grösserer Bindekraft 
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 der abgeschrägten Verbindung sich auf die zweite Auftragung des Leims verlässt. 



   Um nun dem auf die rechte   Abschrägung   aufgetragenen Leim genügend Zeit zu gehen, sich zu setzen, bevor der Flanschstreifen die Flanschtrennvorrichtung erreicht. ist zwischen 
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Claims (1)

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AT66451D 1912-04-26 1912-04-26 Maschine zur Herstellung von Schachtelkörpern. AT66451B (de)

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