<Desc/Clms Page number 1>
Ringförmiger Rechenschleber.
Vorliegende Erfindung betrifft einen kreisförmigen Rechenschieber und bezweckt die Ermittlung des zwischen zwei gegebenen Jahresdaten liegenden Anzahl von Tagen. Kreisförmige Rechenschieber sind zu diesem Zwecke schon mehrfach verwendet worden, doch haben alle den Nachteil, dass infolge der kleinen Teilintervalle die Bezeichnung nur an jedem fünften Teilstrich erfolgen konnte ; auch wurde bei diesen Schiebern ein Schaltjahr nicht berücksichtigt, so dass sich diese Systeme in der Praxis nicht bewährt haben.
Diese Nachteile werden durch vorliegende Erfindung vermieden, die hauptsächlich darin zu erblicken ist, dass die Monate an diesem Kalendarium in zwei Gruppen geteilt sind, und zwar sechs Monate an dem einen Ring und sechs Monate an dem anderen, wodurch der Kreisumfang auf die Hälfte der Teilung herabgesetzt wird, die Intervalle doppelt so gross werden und somit die Bezeichnung eines jeden Tages erfolgen kann. Ferner ermöglicht diese Anordnung die Einreihung der Monate derart, dass die auch für das Schaltjahr ohne Umänderung benutzt werden kann.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt : Fig. 1 einen Rechenschieber in Ansicht und im Querschnitt für 365 bzw. 366 Tage zur üblichen Eskomptzinsenberechnung und Fig. 2 ebenfalls in Ansicht und Querschnitt einen solchen mit einer Teilung. on 360 Tagen für die Effektenzinsenberechnung.
EMI1.1
äusseren Ringe A und C feststehend angeordnet sind und je eine Tagesteilung für sech Monate enthalten, während der mittlere Ring B zwischen den beiden erstgenannten Ringen drehbar eingesetzt ist und mit Teilungen und Bezeichnungen in der Ausführungsform nach Ftg. l von 0 bis 183 und in jener nach Fig. 2 von 0 bis 179 versehen ist.
Nachdem in sämtlichen Geldinstituten eine halbjährige Abrechnung stattfindet und auch Wertpapiere nur halbjährige Laufzeit besitzen, kommen, je nachdem das Jahr mit 365 bzw. 366 oder mit 360 Tagen angenommen wird, eine halbjährige Teilung 111 184 Tute (Fig. l) odei in 180 Teile (Fig. 2) in Betracht. Im ersteren Falle sind die Monate streng na den Kalendertagell. im zweiten Falle durchschnittlich mit rund 30 Tagen berechnet.
Die Einteilungen der Monate an den beiden dargestellten Ausführungsformen find ver-
EMI1.2
an dem inneren Ring, während bei der Einrichtung nach Fig. 2 die Monate Jänner bis Juni auf dem inneren und die Monate Juh bis Dezember auf dt'G1 äusseren Ring laufen.
Die Funktion der Vorrichtung ist folgende :
EMI1.3
Teilstrich des äusseren oder inneren Ringes, welcher das Datum trägt, von dem an man zu rechnen wünscht, und liest hierauf die Anzahl der Tage an jenem Teilstrich des mittleren Ringes ab, der den den verschiedenen Skadenzen entsprechenden Daten an den äusseren Ringen gegenüberliegt, einfach ab.
EMI1.4
auf dem 28. Juli. Es soll nun abgelesen werden, wieviel Tage von 28. Juli bis zum 19. Oktober sind. Oktober liegt auf dem äusseren Ring. Man findet, dass gegenüber dem mit 79 bezeichneten Teilstrich im Feld Oktober die Zahl 83 steht, demnach c ! t die Anzahl der Tage 83.
Soll der Nullstrich der Skala B auf den 28. Jänner eingestellt werden, dann müsste der Chergang vom Februar auf März reguliert werden, d. h. der Strich a gegenüber dem Strich b (im Schaltjahre c) gestellt werden, damit keine Unterbrechung zwischen dem 28. Februar und dem 1. März eintreten und über März, April usw. weiter gerechnet werden kann. Es muss daher immer (und zwar einmal in einem halben Jahre) das Übergangsverhältnis zwischen Februar und März oder August und September der zwei beweglichen Scheiben A und C eingestellt werden.
An dem Kalendarium nach Fig. 2 ist dieser Vorgang mcht nötig, da zwischen dem Übergange von Dezember auf Jänner oder. auf Juli keine Unterbrechung stattfindet.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.