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Zeitschieber.
Gegenstand der Erfindung ist ein Zeitschieber, mit dem der Zeitunterschied zwischen zwei bestimmten Zeitpunkten festgestellt und das Hinzuzählen bzw. Abziehen einer Zeitspanne zu einem bestimmten Zeitpunkt durchgeführt werden kann.
Zu diesem Zwecke sind gegeneinander verschiebbare Ringe od. dgl. mit Zeitteilung, z. B. mit Stunden-, Tages-, Monats-oder Jahresteilung, vorgesehen. Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass gegenüber einem festen Ring, der an seinem Innenrand eine in sich geschlossene Teilung für 31 Tage und an seinem Aussenrand eine in sich geschlossene Teilung für 24 Stunden trägt, Ringe mit mit diesen beiden Teilungen übereinstimmenden Teilungen drehbar gelagert sind.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Ein fester Ring a trägt an seinem Innenrand eine Teilung für 31 Tage. An Stelle des 31. Tages ist eine Marke d angebracht. Ein innerer drehbarer Ring b ist mit einer mit der benachbarten Teilung des Ringes a übereinstimmenden Tagesteilung versehen. An dem Aussenrand des festen Ringes a ist eine Stundenteilung angebracht, wobei die Marke d an Stelle der 24. Stunde tritt. Die mit dieser Teilung übereinstimmende Stundenteilung ist auf einem zweiten drehbaren Ring c angebracht.
Soll z. B. die Zeitspanne zwischen dem 3. eines Monates 5 Uhr bis zum 15. desselben Monates 12 Uhr festgestellt werden, so wird wie folgt verfahren : Gegenüber dem Tag 3 auf der Teilung des festen Ringes wird der 15. Tag der Teilung des drehbaren Innenringes b und gegenüber der Stunde 5 auf der Stundenteilung des festen Ringes wird die 12. Stunde auf dem drehbaren Aussenring c gestellt.
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Ist die Zeitspanne vom 27. Tag des einen Monates 21 Uhr bis zum 8. Tag des folgenden Monates 4 Uhr gesucht, so werden die Ziffern 27 und 8 einerseits den Ziffern 21 und 4 anderseits gegenübergestellt. Der Unterschied in vollen Tagen ist, soferne der Monat, in dem der 27. Tag liegt, 31 Tage hat,
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dem Ring b bei der Ziffer 30 des Ringes a und nicht bei der Marke d abgelesen.
(Entsprechend bei Monaten mit 28 oder 29 Tagen. ) Da die Tagesstunden über Mitternacht gezählt werden müssen, ist an der vollen Tagesdifferenz eine Korrektur von-l anzubringen. Der Zeitunterschied ist daher im ersten Falle 11 Tage und 7 Stunden, im zweiten Falle 10 Tage und 7 Stunden und im dritten Falle 8 oder 9 Tage und 7 Stunden.
Ähnlich ist auch zu verfahren, wenn von einem Zeitpunkt eine Zeitspanne abgezogen werden soll. Diese Zeitspanne ist bei der Marke d einzustellen und gegenüber dem Zeitpunkt auf dem Innenbzw. Aussenring ist dann das Ergebnis auf dem festen Ring abzulesen.
Soll die Zeitspanne über mehrere Monate oder auch Jahre gehen, so sind auf weiteren, abwechselnd festen und beweglichen Ringen entsprechende Monats-oder Jahresteilungen anzubringen. Zur Erläuterung des Wesens der Erfindung genügt die gewählte Ausführungsform, mit der auch praktisch vielfach das Auslangen gefunden wird.
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