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In der dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist eine Anordnung dahin getroffen, dass die Scheibe 2 fest mit dem Schwingungsblech 8 verbunden werden kann, so dass die Scheibe sich lediglich auf-und abwärts bewegt, ohne seitlich auszuschwingen. Diese Verbindung darf natürlich nur hergestellt werden, wenn die Kupplung der Scheibe mit einer der Führungsschienen gelöst ist, die Gelenkstücke 15 und 16 sich also in Ruhestellung befinden. Um das sicherzustellen, wird die Verbindung zwischen der Scheibe 2 und dem Schwingenblech 8 mit Hilfe eines Vorsteckstift, es 17 hergestellt, der auch zur Feststellung der Gelenkstücke 15 und 16 in ihrer Arbeitsstellung dient. Zu diesem Zweck sind auf den Grundplatten 18, an denen die Gelenkstücke 15 und 16 angeordnet sind, die Konsolen 19 angebracht.
Die Gelenkstücke sowohl wie diese Konsolen tragen miteinander übereinstimmende Löcher 20, in welche der Vorsteckstift 17 hineinpasst. Jedem Zielgerät wird nur ein Vorsteckstift 17 beigegeben. Werden die Gelenkstücke nach aufwärts geschwungen und der Vorsteckstift dann in die Löcher 20 eingebracht, so sind die Gelenkstücke in der Arbeitslage festgestellt. Will man den Vorsteckstift aber in die Stellung der Fig. 3 bringen, zur Festlegung der Scheibe 2 gegen seitliche Verschiebungen, so muss man die vorher bestehende Verbindung zwischen der Scheibe mit einer der Führungsschienen lösen. Beschädigungen durch eine doppelte Feststellung der Scheibe können daher nicht eintreten.
Unter Umständen genügt es, die Schlingerzielvorrichtung mit nur einer der Führungsleisten zu versehen, beispielsweise mit der Leiste 7. In dieser Ausführungsform ist das Gerät in den Fig. 5 und 6 dargestellt. Die Einrichtungen zur Einstellung der Führung können dann vereinfacht werden, z. B. dadurch, dass die Flügelschraube 13 selbst dazu benutzt wird, um, in das Loch 17 eingesetzt, das Schwingenblech 8 mit der Scheibe 2 zu kuppeln, wenn diese nur eine geradlinige Bewegung ausführen soll. Für den im anderen Falle herzustellenden Eingrin mit der Schiene 7 kann auch eine Führungsrolle 21 benutzt werden (Fig. 6), die man leicht einsetzen und herausnehmen kann.
Wenn die Vorrichtung nicht nur zum Zielen, sondern auch zum Schiessen-mit Gpwehr- munition-verwendet werden soll, muss dem Umstand Rechnung getragen werden, dass durch die Geschosse nicht der Mechanismus beschädigt werden darf und dass Visier und Geschützachse in verschiedenen, durch einen grösseren oder geringeren Abstand getrennten parallelen Ebenen liegen. Das geschieht nach der Erfindung in der Weise, dass eine besondere Zielscheibe und getrennt davon eine besondere Schiessscheibe vorgesehen wird. Gemäss Fig. 5 sind beispielsweise an der mit der Mutter 5 verbundenen Platte 2 verstellbare Stangen 22 und 23 vorgesehen, deren erste eine Zielscheibe 24 - etwa das Bild eines Schiffes-und deren zweite eine Schiessscheibe 25 trägt, nach der juit den kleinen Kugeln geschossen wird.
Beide sind mittels Stangen 26, 27 auch m der Höhe verstellbar.
Fig. 6 zeigt, wie das Gerät auch liegend benutzt werden kann, so dass die Hauptbewegung seitlich erfolgt,. Zu diesem Zweck ist die Säule 1 aus ihrem Fuss herausgenommen und auf zwei
Gestellen 28, 29 aufgestellt. Die Scheibe : ! trägt hier unmittelbar die Schiessscheibe J, während seitlich davon, an Armen < ?, zwei Zielscheiben angebracht sind, zweckmässig in Führungen 31 verschiebbar.
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