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Maschinen zum Formen, insbesondere Drücken von künstlichen Blüten. bei denen beispielsweise die ausgestanzten Blütenblätter unter einen auf und ab gehenden Drücker geführt und von diesem auf eine elastische Unterlage gedrückt werden, sind bekannt. Ebenso solche, auf denen die gedrückten Blütenblättei auf Stiele aufgesteckt werden.
Auch die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zum Formen und Aufstielen von künstlichen Blüten und besteht im besonderen aus einem endlosen, absatzweise bewegten Formenband, in dessen Formen die ausgestanzten Blütenblätter eingelegt und nach der Drückerplatte geführt werden, um dort von einer der Blütenform entsprechenden Form abgenommen und von dieser vor den in einen horizontalen Schlitten bewegten Drücker geführt zu werden. Nach dem Formen wird die an den) Drücker haftende Blüte durch die seitliche Schlittenbewegung vor den endlos zugeführten Stiel gebracht und auf diesen aufgesteckt, worauf die übliche Behandlung des Beklebens, Einrichtens und Abschneidens erfolgt.
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass unter Vermeidung der bisher üblichen Einzel-
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gebers von einer Verrichtungsstelle zur anderen der Arbeitsvorgang unter Ausschaltung der unnötigen Zwischenpausen von statten geht.
In der Zeichnung zeigt :
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Maschine,
Fig. 2 eine Sfitenansicht im Schnitt nach A-A und
Fig. 3 eine Seitenansicht im Schnitt nach B-B der Fig. 1 ;
Fig. 4 und f) zeigen Einzelteile der Maschine.
Auf einem Tisch ist der Drücker 1 hin und her gehen gelagert und dabei in einem Schlitten 2 so angeordnet, dass er auch seitlich bewegt werden kann. Die hin und her gehende
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der Schlitten seine seitliche Bewegung durch die Kurvenscheibe 5 mit Hebel 6 erhält. Der Hauptantrieb erfolgt von der Welle 7 und die Rückbewegung vermittelst Feder 8.
Vor dem Drücker ist in bekannter Weise die elastische Unterlagsplatte 9 angeordnet Die Zuführung der ausgestanzten Blütenblätter unter den Drücker erfolgt vermittelst eines absatzweise bewegten, endlosen Formenbandes 10, das aus der Blütenform entsprechenden, scharnierartig zusammenhängenden Matrizen 11 gebildet wird. Die ausgestanzten Blüten werden von Hand aus in das Formenhand gelegt und von diesem bis an die Unterlagsplatte geführt, wo das Transportband umkehrt. Seine absatzweise Bewegung erhält das Transportband durch eine Daumenscheibp 12, die von der Hauptwelle 7 angetrieben wird.
An der Umkehrstelle des Transportb. mdes ist eine dem Blütenblatt entsprechende auf und ab bewegbare Form 13 angeordnet, it @e das Blütenblatt von dem Transportband übertragen und auf die elastische Unterlagsplatte 9 gebracht wird, worauf es der Drücker 1 in die Form drückt. Die Bewegung der Form 13 erfolgt von der Hauptwelle aus durch eine Segmentscheibe14mittelsÜbertrangungshebel15.
Das geformte Blütenblatt bleibt an dem Drücker, welcher auf geeignete Weise angewärmt wird, hängen und wird durch die seitliche Bewegung des Schlittens 2 vor die Zufuhrungvorrichtung16fürdenStielgeführt.
Die Stielzuführvorrichtung 16 besteht aus zwei übereinander gelagerten, elastischen Walzen 17, 18, zwischen welchen der Stiel 19 geführt und absatzweise in der entsprechenden
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so dass das Blatt auf den Stiel geschoben wird. Beim Vorstossen des Drückers wird gleichzeitig eine im Innern des Driickers lagernde Nadel 22 von einem Exzenterhebel23 vermittelst Exzenter 24 vorgestossen, welche dabei das Loch in das Blütenblatt zum Aufstecken des Stieles sticht. Beim
Zurückgehen des Drückers wird das Blütenblatt von diesem abgestreift, während der Stiel nun aus dem Blütenblatt hervorragt.
Ist das Blütenblatt auf den Stiel gesteckt, so wird das hervorstehende Ende desselben mit Klebstoff versehen. Dies erfolgt von einem Klebstoffbehälter 25 aus, in welchem eine um- laufende Gummierscheibe 26 den Klebstoff an das aus der Blüte hervorstehende Stielende abgibt.
Dabei wird der Stiel zwischen zwei an einer lose drehbaren Hülse 27 angeordneten Klemmfedern 28 festgehalten und durch Drehen der Hülse 27 am ganzen Umfange gleichmässig mit Klebstoff versehen. Nachdem wird der Stiel von den Klemmfedern 28 befreit und durch rückwärtige Drehung der Walzen 17, 18 soweit zurückgezogen, dass die Blüte anklebt. Hierauf wird durch Vorwärts- drehen der Walzen 17, 18 nun der Stiel mit der angeklebten Blüte wieder vorgeschoben, so dass er seine entsprechende Länge erhält, worauf er abgeschnitten wird.
Das Vos-yid Zurückschieben der Hülse 27 bzw. der Federn 28 erfolgt von einer Stift- Scheibe 29 aus mittels eines Hebels 30 bzw. einer Feder 31 (Fig. 5).
Der Klebstoffbehälter selbst ist ebenfalls zweckmässig auf einen* Schlitten J ; ? angeordnet, damit er während des Aufsteckens der Blüte auf den Stiel nicht im Bereich des Drückers steht und nur während des Klebstoffantragens vorgeschoben wird. Die Bewegung des Schlittens erfolgt von einer Kurven- oder Exzenterscheibe 33 vermittelst Hebels 34 aus.
Das Vor-und Zurückschieben des Stieles geschieht durch das Vor-und Zurückdrehen der Walzen 17, . Diese werden von einer Reibungswalze 35 angetrieben. Die Reibungswalze jj selbst erhält den Vor- und Rückwärtsgang vermittelst von der Hauptwelle 7 angetriebenen Zahnrädern 36, 37, die mit Reibungsbacken 38 versehen sind. Infolge der gegenläufigen Drehung der Zahnräder, 36, 37 kommen die versetzt angeordneten Backen der Zahnräder abwechselnd
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wird. Dementsprechend werden auch die Walzen li, 18 angetrieben und der Stiel vor-und zurück- geschoben.
Die Reibungsbacken sind dabei so gross gewählt, dass sich durch den Vorschub die richtige Länge für den Blütenstiel ergibt.
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Exzenterhebel 40 bewegt wrid. Die abgeschnittene. fertig atigestielte Blüte fällt hierauf aus der MMsehine heraus.
PAiNT ANSPRÜCHE : 1. Maschine zum Formen künstlicher Blüten und Befestigen des Stieles an denselben, dadurch
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und auf diesen aufgesteckt werden, worauf das Ankleben und EinsteHen des Stieles auf die erforderliche Länge und das Abschneiden des Stieles erfolgt.