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Schalteinrichtung für Zahnrad8chleifma8chinen.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Schalteinrichtung für Maschinen zum Bearbeiten von Zahnrädern und überhaupt Werkstücken aller Art, die in Zwischenräumen, um an bestimmten Stellen eine Bearbeitung zu erfahren, sehr genau schrittweise weitergeschaltet werden sollen. Bei den bekannten Sehalteinrichtungen wird das Werkstück, z. B. ein Zahnrad, mit Hilfe eines Scbaltk1inkenwerkes schrittweise bewegt, und zwar derart, dass bei jedem Arbeitsgang der Maschine die Schalteinrichtung mit gleichförmiger Geschwindigkeit arbeitet.
Die Erfindung kennzeichnet sich demgegenüber im wesentlichen dadurch, dass die schrittweise Weiterschaltung des Werkstückes durch die Schalteinrichtung mit allmählich beschleunigter und darauf wieder allmählich verlangsamter Bewegung erfolgt. Der Zweck ist, die Störungen und Einflüsse des Beharrungsvermögens zu beseitigen und Erschütterungen und Stösse durch plötzliches Ingangsetzen bzw. Anhalten der Schalteinrichtung zu vermeiden.
Der abwechselnd beschleunigte und sich verzögernde Antrieb der Schalteinrichtung kann auf verschiedene Weise erzielt werden. Als besonders zweckmässig erscheint der Antrieb mittels einer beständig umlaufenden Kurbel, derart, dass die Schalteinrichtung stillsteht, sobald die Kurbel ihre beiden Totpunktlage einnimmt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform zur Darstellung gebracht, und zwar bedeutet Fig. 1 einen lotrechten Schnitt durch den Kurbeltrieb der Schalteinrichtung, Fig. 2 einen wagerechten Schnitt durch das zur Schalteinrichtung gehörende, von der Kurbel bewegte Getriebe, Fig. 3 eine Seitenansicht des Getriebes nach Entfernung des Gehäusedeckels.
Auf einer ständig umlaufenden Welle der Maschine sitzt eine Kurbel 31 (Fig. 1), die unter Vermittlung einer Pleuelstange 32 ein Zabnradsegment 33 in einem bestimmten Winkel hin und her schwingt. Dieses Zahnsegment steht mit einem Zahnrad 34 in Eingriff. Auf der Welle mit dem Zahnrad 34 sitzt ein Zahnrad 35, das mit einem Zahnrad 36 einer Welle 37 in Eingriff steht. Auf diese Weise wird die Welle 37 bei dem ständigen Umlauf der Kurbel 31 hin und her bewegt. Da der Antrieb der Weile 37 von der Kurbel 31 aus erfolgt, bewegt sie sich nicht mit gleichförmiger, sondern mit ungleichförmiger Geschwindigkeit. Ihre Bewegung wird langsam eingeleitet, dann bis zur grössten Geschwindigkeit gesteigert und allmählich wieder bis zum Stillstand vermindert.
Die Lage des Rades 36 auf der Welle 37 kann verändert werden. Zu diesem Zwecke trägt die Welle 37 noch eine Scheibe 37e, die mit zwei Bolzen 37d einen Stift 3 (ja des Rades 36 festhält. Nach Lösen der Schraubenbolzen kann man die relative Lage zwischen der Welle 37 und dem Zahnrad 36 einstellen, darauf die Bolzen wieder anziehen, und eine feste Verbindung zwischen der Welle 37 und dem Rade 36 schaffen.
Auf der Seite der Maschine, wo sich die Schalteinrichtung befindet, trägt die Welle 37 ein Kegelrad 38 (Fig. 2), welches unter Vermittlung eines Kegelrades 38'1 eine innerhalb des Getriebegehäuses 40 vorgesehene Scheibe 39 antreibt. Das Gehäuse 40 ist am Werkstückschlitten angebracht. Die Scheibe 39, welche mit dem Kegelrad 38a (Fig. 2) fest verbunden ist, sitzt lose auf einer Welle 41, die neben der Scheibe 39 eine Scheibe 42 in fester Verbindung trägt. Diese Scheibe 42 kann von der Scheibe 39 aus in einer Richtung unter Vermittlung einer Schaltklinke 43 (Fig. 3) angetrieben werden. Diese
Klinke 43 sitzt ausschwingbar an der Scheibe 39 und kommt mit harten Blöcken 44 der
Scheibe 42 in Eingriff.
Dreht sich die Welle 37 in der aus Fig. 2 ersichtlichen Pfeilrichtung, veranlasst durch die Kurbel 31 und die Pleuelstange 32, das Zahnsegment 33 und die Räder 34, 35, 36, dann wird das Zahnrad 42 ebenfalls in einer Richtung schrittweise gedreht. Das Zahnrad 42 gehört zu einem am Gehäuse 41 orgesehenen Radgetriebe 39,42, 45, 46, 47 mit
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mittlung von Kegelrädern 46 eine Welle 47 ihren Antrieb erhält. Die Welle 47 treibt mittels Schnecke das Werkstück, also beispielsweise das zu bearbeitende Zahnrad.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schalteinrichtnng für Zahnradschleifmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die schrittweise Weiterschaltung des Werkstückes mit allmählich beschleunigter und darauf wieder allmählich verlangsamter Bewegung erfolgt.
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