DE258407C - - Google Patents

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DE258407C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/02Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H1/20Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members
    • F16H1/22Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts
    • F16H1/222Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with non-parallel axes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

KAISERLICHES
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezweckt, bei den bekannten Stirnradgetrieben zur Übertragung einer drehenden Bewegung von einer Welle auf eine andere bzw. beim Antrieb einer durch Stirnräder mit einer Antriebswelle verbundenen Lastwelle das Zurückgehen der Lastwelle zu verhindern und ferner eine stetige gleichförmige Kraftübertragung bzw. Bewegung des Getriebes durch Anordnung einer Bremseinrichtung zu sichern.
Diese Bremseinrichtung besteht in der Anordnung einer selbsthemmenden Schnecke, welche durch Kegelräder oder durch andere mechanische Mittel von der Antriebswelle angetrieben wird und mit einem auf der Lastwelle aufgekeilten Schneckenrad im Eingriff steht.
Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι stellt einen senkrechten Längsschnitt des Getriebes dar;
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie A -B von Fig. 1;
Fig. 3 stellt einen wagerechten Schnitt nach der Linie C-D von Fig. 1 dar;
Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt durch die Welle 8 nach der Linie E-F in Fig. 1;
Fig. 5 ist ein Schnitt durch die Radnabe des Rades 7 nach der Linie G-H in Fig. 3.
In diesen Figuren ist 1 das Gehäuse des Getriebes, in zwei zu einer vertikalen Ebene symmetrischen und durch Bolzen vereinigten Hälften ausgeführt, wie Fig. 2 zeigt. Am Gehäuse ι ist die Auflagerfläche 2 für die Aufstellung des Getriebes vorgesehen; 3 ist die Antriebswelle, welche mit dem Zahnkolben 4 ein Stück bildet und das aufgekeilte Kegelrad 5 trägt. Der Zahnkolben 4 greift in das auf der Lastwelle 6 angeordnete Zahnrad 7 ein, während das Kegelrad 5 mit dem auf der Welle 8 aufgekeilten Kegelrad g im Eingriff steht. Auf die Welle 8 sind beiderseitig die Büchsen 10 und 11 aufgekeilt, die sich auf Kugeln in den Lagern des Gehäuses drehen. Mit der Büchse 10 ist das Kegelrad 9 aus einem Stück gefertigt. Die Welle 8 trägt in ihrer Mitte die Schnecke 12 und läßt eine begrenzte Verschiebung in der Achsrichtung zu. Die Schnecke 12 ist mit dem auf der Lastwelle 6 aufgekeilten Schraubenrad 13 im Eingriff und besitzt einen solchen Steigungswinkel, daß Selbsthemmung eintritt, sobald ein Zurückdrehen der Lastwelle oder eine Beschleunigung in der Bewegung der Einrichtung eintreten sollte. Die Lastwelle 6 ihrerseits ruht mit ihren Enden in den im Gehäuse vorgesehenen Lagerbüchsen 14, welche ebenfalls zweckmäßig mit Kugellagern versehen sind.
Auf die Welle 8 ist an ihrem der Antriebswelle 3 zugekehrten Ende die Lagerbüchse 10 aufgekeilt, wie Fig. 4 zeigt, und zwar so, daß die Keilnut über den Keil hinaus in der Breitenrichtung um einen bestimmten Betrag erweitert ist, so daß die Büchse 10 mit dem Rade 9 bei einer Drehbewegung im entgegen-
gesetzten Sinne des Uhrzeigers so lange leerläuft, bis der auf der Welle 8 befestigte Keil 15 an den Nutenrand 16 anstößt und so die Welle mit der Schnecke mitnimmt.
Ebenso ist das Zahnrad 7 auf die Welle 6 aufgekeilt, wie Fig. 5 zeigt, und zwar so, daß die Breite der Keilnut ebenfalls über den Keil hinaus um einen bestimmten Betrag erweitert ist, so daß das Zahnrad 7 bei der Drehbewegung im Sinne des Uhrzeigers so lange leerläuft, bis der Keil 17 an den Nutenrand 18 anstößt und so die Welle 6 mitnimmt.
Zur Erreichung der mit dieser Einrichtung beabsichtigten Wirkung müssen die einzelnen Übersetzungsverhältnisse so gewählt und Schnecke und Schneckenrad so berechnet werden, daß zwischen der Schnecke und dem Schneckenrad ein fortgesetzter regelmäßiger Eingriff erzielt wird.
Das Getriebe arbeitet wie folgt:
Beim Antrieb der Welle 3 unter Übertragung einer bestimmten Kraft auf die Welle 6 wird der Zahnkolben 4 das Stirnrad 7 in Umdrehung versetzen. Das Stirnrad 7 ist nun, wie oben erklärt, auf der Welle 6 so aufgekeilt, daß es um einen bestimmten Betrag leerläuft, bevor es die Welle 6 und das auf derselben aufgekeilte Schneckenrad 13 mitnimmt. In diesem Augenblick der Mitnahme stoßen die Zähne des Schraubenrades 13 gegen die Flanken der Schneckenzähne, so daß die Schnecke in ihrer Achsrichtung um einen bestimmten Betrag, der proportional dem Betrage des Leerlaufens des Rades 7 auf der Welle 6 ist, verschoben wird, während gleichzeitig vom Kegelrad 5 aus das Kegelrad 9 nebst Büchse 10 gedreht wird, bis der Nutenrand 16 der Büchse 10 die Welle 8 mitnimmt, wobei das Kegelrad 9 gegenüber der Welle 8 die gleiche Bedingung des Leerlaufens erfüllt wie das Rad 7 auf der Welle 6. Die Schnecke wird so vom Kegelrad 9 angetrieben, ohne irgendwelche Arbeit zu leisten und ohne auf das Schneckenrad einzuwirken. Das ganze Getriebe arbeitet so wie ein einfaches Zahnräderpaar und erzielt den höchsten Wirkungsgrad des Getriebes.
Ein Zurückdrehen der angetriebenen Lastwelle wird nun dadurch verhindert, daß, sobald dies eintreten sollte, die Zähne des Schraubenrades die Schnecke in der zu der oben erwähnten entgegengesetzten Richtung zurückverschieben und die Schnecke mit ihrem Rade gegen die Büchse ii anliegen lassen, so daß eine plötzliche selbsttätige Hemmung der Welle 6 erzielt wird.
Sollten in der Kraftübertragung bzw. in der Bewegung des Getriebes Kraftsteigerungen bzw. eine Beschleunigung der Bewegung auftreten, so wird sich die Schnecke mit ihrem Rande gegen die Büchse 10 anlegen und eine Bremswirkung veranlassen, derart, daß eine gleichförmige Kraftübertragung bzw. Bewegung des Getriebes gesichert wird.
Um die Verschiebung der Schnecke allmählich und sanft zu gestalten, werden zweckmäßig die Lagerschalen 10 derart ausgebildet, daß sie eine Flüssigkeit aufnehmen können, gegen welche die Stirnflächen der Welle 8 bei der Verschiebung der Welle drücken. Eine Durchbohrung der Welle 8 in ihrer Längsachse von einer Stirnwand zur andern sorgt dafür, daß die Flüssigkeit von der einen Seite zur anderen sich bewegen kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Getriebe zur Übertragung der Drehbewegung einer Welle auf eine zu ihr parallel gelagerte Welle, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke eines in bekannter Weise zwischen Last- und Antriebswelle eingeschalteten Schneckenradgetriebes mit zwei zylindrischen Wellenenden versehen ist, welche mittels Keile in Lagerschalen (10 und 11) so befestigt sind, daß sich die Schnecke um einen bestimmten begrenzten Betrag in der Längsrichtung verschieben kann, weil die Keilnut der einen Lagerschale oder Büchse (10) um einen bestimmten Betrag breiter ist als der entsprechende Keil, zum Zwecke, diese Lagerschale (10) mit dem Getrieberad (9) bei der Inbetriebsetzung des Getriebes um den entsprechenden Betrag leerlaufen zu lassen, wodurch die Schnecke bei dieser Leerlaufbewegung infolge Umdrehung des Schneckenrades sich achsial verschiebt.
2. Ausführungsform des Getriebes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch das Getrieberad (7) auf der Welle (6) des Schneckenrades (13) mit einer gegenüber ihrem Befestigungskeil erweiterten Nut versehen ist, zu dem Zwecke, beim Anlauf des Getriebes das Getrieberad (7) auf der Welle (6) so lange leerlaufen zu lassen, bis die Schnecke gedreht wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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