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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Zielscheiben, auf denen Mnematographische Bilder erzeugt und die von hinten beleuchtet werden, derart dass die Trennstelle durch das aufleuchtende Schussloch kenntlich gemacht wird, wobei das vom Kinematographen erzeugte bewegliche Bild bei der Abgabe eines Schusses selbsttätig zum Stehen gebracht wird.
Bei derartigen Zielscheiben hat sich der Belstand bemerkbar gemacht, dass das bewegliche Bild, das für gewöhnlich einen mehr oder weniger entfernten Gegenstand darstellt, stets innerhalb ein und derselben Zeit, und zwar sofort nach Abgabe des Schusses zum Stillstand gebracht wird, was dem Ziele in der Wirklichkeit nicht entspricht, da bekanntlich auf einen entfernteren Gegenstand anders gezielt werden muss als auf einen näheren.
Diesem D betstand wird nach der Erfindung durch eine Einrichtung abgeholfen, welche es ermöglicht, den Zeitpunkt der Hemmung der Bewegung des kinematograpischen Bildes nach Abgabe des Schusses dem vom Kinematographen erzeugten Bild entsprechend einzustellen, und zwar wird dies durch an dem Film vorgesehene elektrische Kontakte erreicht, welche abwechselnd
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Fig. 1 das Schema der neuen Einrichtung und Fig. 1 a eines der zur Verwendung kommenden Relais in Seitenansicht, Fig. 2 ist eine Seitenansicht des auf dem Kinematographen angebrachten Apparates, Fig. 3 eine Seitenansicht mit Antriebswelle mit senkrechtem Schnitt nach der Linie.
A, B der Fig. 4, Fig. 4 eine Draufsicht hiezu, Fig. 5 eine Stirnansicht der Betätigungsvorrichtung für den Schirm, Fig. 6 die Kontaktstöpsel für diese Bet tigungsvorrichtt. ng,
In Fig. 1 sind die einzelnen Teile in der Lage dargestellt, die sie sofort nach Abgabe eines Schusses einnehmen. Bei Abgabe eines Schusses wird durch die Membrane des Mikrophons 1 ein Vibrationsstrom
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und an eine Stromquelle 4 angeschlossen ist. An die Sekundärwicklung des Transformators ist ein Relais 5 angeschlossen, in welchem ebenfalls ein Vibrationsstrom induziert wird-Die Federn 6 des Relais 5 sind mit Kontakten 7 versehen, die derart angeordnet sind. dass beim Vibrieren der Zunge 8 des Relais 5 durch Trennen der Kontakte 7 ein nachfolgend beschriebener Stromkreis unterbrochen wird.
An die Federn 6 des Relais sind Leitungsdrähte 9 und eine Stromquelle 10 angeschlossen, welch letztere ihrerseits an einen Reiaismagneten 77 angeschlossen ist. Für gewöhnlich werden die Wicklungen des Magneten 11 von Strom durchflossen, so dass der Anker 12 von dem Magneten 11 angezogen wird. wodurch ein die elektrische Kupplung des Kinematographen betätigender Stromkreis geschlossen ist.
Wird in dem Transformator 3 ein Vibrationsstrom induziert. so wird, wie gesagt, das Relais J erregt, so dass die Kontakte i getrennt werden und das Relais 11 sofort stromlos gemacht wird. was zur Folge hat, dass der Anker 12 unter Wirkung der Feder 13 herunterfällt und einen den Solenoid 14 erregenden Stromkreis schliesst.
Die zur Regelung der Bewegungshemmung dienende Einrichtung besteht nach der Erfindung aus auf dem Filmband 16 vorgesehenen Kontakten 15, welche in der Richtung der Bürstenkontakte a. b, c, d oder e angeordnet sind, d. h-so, dass sie während der Bewegung des Filmbandes mit je einem der zuletzt genannten Kontakte in Berührung kommen müssen, wobei die letzteren
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wenn einer der auf dem Filmband vorgesehenen Kontakte mit ihnen in Berührung kommt.
Bei dem auf der Zeichnung dargestellten Beispiel wird bei der Bewegung des Filmbandes 16
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auch die Elektromagnete 23 3 (Fig. 1 a) des@@elais A auf folgende Weise erregt : Von den Wicklungen der Elektromagnete 21 geht der Strom durch die Drähte nach den Elektromagneten 23 und von diesen durch den Draht 25, Bürstenkontakt a, Kontakt 15, die Filmrolle 26, die an den Rückleitungsdraht 27 angeschlossen ist und von da zurück zur Batterie 1' ;, wobei der Anker 2-8 von den Elektromagneten 23 angezogen wird.
Das Ende des Ankers 22 ist mit einem deieckigen oder ähnlichen Sperrzahn 29a versehen, welcher derart angeordnet ist, dass er den Anker 28
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geerdet ist, Draht 61 zur Batterie 17, wodurch das Solenoid 92 betätigt wird.
Sobald die Kontakte 118, 1881 die Kontakte 119, 120 passieren, werden die Solenoide 82
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bewegt wird.
Die Rotation der Trommel 101 zur Zurückführung des Schirmes an die vorher bestimmte Stelle wird folgendermassen bewirkt:
Durch den Schalter 127a wird ein Strom geschlossen, der die magnetische Kupplung 128 erregt. Diese ist mit einem ringförmigen Kontakt 129 versehen, der mit dem einen Ende der Kupplungsspulen, als auch mit dem Draht durch den Preilkontakt 1291 verbunden ist. Beim Schliessen des Kontaktes 127a werden die Spulen der Kupplung erregt und der Teil 130 wird entgegen der Feder 131 gegen den Rahmen 132 gezogen. Der Kupplungsteil 130 ist auf der Welle 98 verschiebbar gehalten und wird dadurch entlang geschoben, wodurch er die Zähne 133 und 134 ausser Eingriff bringt, die Drehung der Welle 98 sowie der Räder 99, 100 und der Rolle 101 zulässt, um das Papier rückwärts zu bewegen.
Zur Drehung der Welle 98 kann auf ihr ein Ha. ndgrifi 13. 5
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Der Strom verlauf beim Betätigen der Kupplung ist wie folgt. Batterie 17, Draht 18.
Schalter 127a, Draht 186, Prellkontakt 1291, Ringkontakt 129 zu den durch den Rahmen geerdeten Spulen, Drähte 137, 27 zur Batterie 17.
Wenn der Schirm mit dem Kinematographen automatisch bewegt wird, muss der Anker 86 am Ende jedes Films in rrsprnngslage zurückgebracht werden, wodurch die Kontakte 85, 84 unterbrochen werden, so dass beio Beginn einer neuen Filmvorführung das Papier des Schirmes
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PATENT-ANSPRÜChE:
1. Einrichtung zum Hemmen der Bewegung des auf eine Zielscheibe geworfenen kinemato- graphischen Bildes, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitdauer zwischen der Abgabe des Schusses und der Hemmung der Bewegung des Kinematographen entsprechend der Entfernung, in welcher das vom Kinematographen dargestellte Bild erscheint, geändert werden kann.
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