AT65299B - Einrichtung zum Doppelsprechen für drahtlose Telegraphie. - Google Patents

Einrichtung zum Doppelsprechen für drahtlose Telegraphie.

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AT65299B
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wireless telegraphy
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Friedrich Dyrna
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Friedrich Dyrna
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur gleichzeitigen Abgabe zweier Depeschen bei Stationen für drahtlose Telegraphie mittels einer einzigen, mit einem Hochfrequenzgenerator für ungedämpfte Wellen verbundenen Antenne. 



   Die beiden gleichzeitig abzugebenden Depeschen werden durch Wellenzuge mit verschiedener Wellenlänge hervorgebracht, und zwar wird die Verschiedenheit der Wellenlänge in bekannter Weise durch Verstimmen der Antenne mittels Änderung   der elektrischen Grössen derselben ;     wie Kapazität   oder Selbstinduktion, hervorgebracht. 



   Der Erfindung gemäss wird diese   Änderung durch   die beide   a   Geberapparate und eine Schaltvorrichtung in der Weise bewirkt, dass die Betätigung einer   Gebertaste   die zu beeinflussenden elektrischen Teilgrössen an die Schaltvorrichtung anlegt, welche in ähnlicher Weise wie ein Kollektor arbeitet und den auszusendenden Wellenzug dadurch in eine    Anzahlvon Teilwelln-   zügen zerlegt. Diese rasch aufeinanderfolgenden Teilwellenzüge besitzen verschiedene Wellen- 
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 erfolgenden Kurzschluss die Antenne genügend stark verstimmt wird. Der   Arbertskontakt   der Taste   S   ist ferner durch die Leitung D mit einer   Kontaktbürste F,   der Arbeitskolltakt der Taste T durch die Leitung E mit einer Kontaktbürste H verbunden.

   Die drei   Kontaktbürsten   F, G und H liegen derart an einem rotierenden Unterbrecher R (welcher beispielsweise aus einer Isolierscheibe mit aufgesetzten Metallamellen besteht), dass sie gleichzeitig und in rascher Folge kurzgeschlossen werden. Die Wirkungsweise dieber Schaltungsanordnung ist nun folgende : Wenn keine Taste gedrückt wird, also beide Tasten von ihren Arbeitskontakten abgehoben sind, ist der Teil J der Antennenselbstinduktioll zwischen den Stellen a und c dauernd kurzgeschlossen 

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 und die Leitung B-E unterbrochen. Die   Arienne   bleibt während dieser Zeit derart verstimmt, dass ein kontinuierlicher ungedämpfter Wellenzug (Hilfswelle) ausgeht. Empfangsstationen, 
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 brecher R zu liegen kommt und durch diesen regelmässig in rascher Folge kurzgeschlossen wird.

   Die Antenne wird derart abwechselnd umgestimmt, dass sie jetzt abwechselnd Wellenzüge mit 
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 (Verkehrs") Wellen werden von den auf sie abgestimmten Empfangsstationen aufgenommen, und zwar beispielsweise bei Empfang mittels eines sogenannten integrierenden Detektors in Form eines von der Raschheit der Aufeinanderfolge der Wellenzüge abhängigen Tones. Bleibt die Taste S offen und wird auf die Taste T gedrückt, so bleibt der Teil J der Selbstinduktion durch die Leitungen A und C für diese Zeit dauernd kurzgeschlossen, während der Teil   K   der Selbstinduktion zwischen c und b mittels der Leitungen B-E und C durch den rotierenden Unterbrecher R regelmässig in rascher Folge kurzgeschlossen wird. Die Antenne entsendet demnach abwechselnd   Zilge   mit mittleren (Hilfswellen) und solche mit den kürzeren Wellen (Verkehrswellen). 



  Letztere werden von den auf sie eingestellten Empfangsstationen aufgenommen, und zwar bei Zellenempfang wieder als Ton. Werden beide Tasten gedrückt, so sind beide Selbstinduktionsteile J und K an den rotierenden Unterbrecher angelegt : Die Antenne entsendet abwechselnd Wellenzüge mit den langen und solche mit den kurzen Wellen (beide Verkehrswellen), welche von den entsprechenden Empfangsstationen aufgenommen werden, und zwar bei Zellenempfang wieder als Ton. 



   An Stelle der Selbstinduktion können analoge Teile der   Antennenkapazität-etwa   entsprechende   Kondensatoren-für   die gewünschte Verstimmung an die Leitungen A, B und C sinngemäss geschaltet werden. Fig. 2 zeigt den Anschluss, wenn mehrere in Serie geschaltete Kondensatoren L,   111   und   N   vorhanden sind. Zwischen der Leitung   A   und C liegt der Teilkondensator M, zwischen den Leitungen C und B der Teilkondensator N. Dadurch werden diese Kondensatoren in der früher für die   SelbBtinduktioll8teile   beschriebenen Weibe kurzgeschlossen und so die Antenne entsprechend verstimmen ; hiebei wird jedoch die Taste 8 die kurzen, die Taste T die langen Wellen abgeben. 



   Fig. 3 zeigt die Anwendung der Schaltung, wenn die Antenne mit parallelzuschaltenden Kondensatoren P und Q für den Doppelverkehr entsprechend verstimmt werden soll. In diesem Falle werden die Kondensatoren P und Q entsprechend den Tasterdrücken an den Kondensator   (J   zu-und abgeschaltet und so die Antenne entsprechend verstimmt. Die Taste   8 gibt   dabei die kurzen, die Taste T die langen Wellen. Analog können auch statt der Kondensatoren   Srlhst-   
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 zur Selbstinduktion U parallelgeschaltet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Doppelsprechen für drahtlose   Telegraphie,   bei welcher die mit einem   SchwmgungBerreger   verbundene Antenne Wellen von verschiedener Wellenlänge durch entsprechende Änderung ihrer elektrischen Grössen ausstrahlen kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung jeder   Gebereinj'icutung einerseits   eine bestimmte Änderung der elektrischen   Grössen   der Antenne einstellt und andererseits diese unter den Einfluss einer elektrischen Schaltvorrichtung bringt, welche die ausgesandten Wellenzüge in   Teilwellenzüge   zerlegt, wobei die einzelnen Teilwellenzüge, je nach der Stellung der Geber, entweder abwechselnd die von den beiden Gebern eingestellten Wellenlängen (Verkehrswellen)

   oder abwechselnd die von einem Geber eingestellte und die in der Ruhestellung der Geber normal vorhandene Wellenlänge (Hilfswellen) aufweisen.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zum Doppelsprechen mittels drahtloser Telegraphie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne elektrische Teilgrössen (Kapazität oder Selbstinduktion der Antenne) getrennt mit den Gebern und dem Unterbrecher-derart verbunden werden, dass bei Ruhestellung des einen Gebers eine der Teilgrössen rzgeschlossen wird, während die Arbeitsstellung dieses Gebers diesen Kurzschluss von der Schaltvorrichtung abhängig macht und dass ferner die Arbeitsstellung des zweiten Gebers den Kurzschluss einer weiteren Teilgrösse von der Schaltvorrichtung abhängig macht.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Teilgrössen aus in Serie oder parallelgeschalteten Selbstinduktionen oder Kapazitäten bestehen, welche entweder für sich in der Antenne liegen oder zu anderen Kapazitäten oder Selbstinduktionen der Antenne parallelgeschaltet sind.
AT65299D 1912-12-02 1912-12-02 Einrichtung zum Doppelsprechen für drahtlose Telegraphie. AT65299B (de)

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