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vom Netzstromkreis 2, 4 aus mit Strom versorgt ; eine Glühlampe 33 oder irgend ein anderer geeigneter Widerstand ist mit derselben in Serie geschaltet, welcher Widerstand durch zusammen arbeitende bewegliche und feste Kontakte e 34 und 3. 5 eines Relais 36 kurzgeschlossen werden kann. Die Relais 11 und 36 sind mit parallelgeschalteten Wicklungen 37 bzw. 38 versehen, welche von der Erregermaschine oder von sonst einer geeigneten Stromquelle aus mit Strom versorgt werden ; die Stromkreise derselben werden von den Kontakten 12 und 74 aus gesteuert.
Es geht aus dem Gesagten hervor, dass die Konstruktion des Apparates eine derartige ist, dass die Wicklungen 17 und 24 den Kontakt 14 unabhängig voneinander betätigen können, wobei die Wicklung 17, wie erwähnt, dazu dient, um die Entfernung des Kontaktes 14 vom Kontakt 12 in Übereinstimmung mit den Änderungen irgend einer elektrischen Grösse des Netzstromkreises zu ändern, während die Wicklung 24 dazu bestimmt ist, den Kontakt 14 mit dem Kontakt 12 je nach dem Grade ihrer Erregung in Kontakt zu bringen oder diese Kontakte zu trennen, welche Schwankungen durch die Berührungen und Trennungen der Relaiskontakte 34 und 35 hervorgerufen werden.
Die Wirkungsweise des Reglers wird am besten aus einer eingehenden Erläuterung der einzelnen Vorgänge verständlich. Wenn, wie dargestellt, der Kontakt 14 mit dem Kontakt 12 ausser Berührung steht, so werden die Relaismagnetwicklungen 37 und 38 nicht erregt und infolgedessen berühren die Kontakte 9 und 31 die Kontakte 10 und 35 nicht. Der Kurzschlussstromkrei des Widerstandes 8 ist dann unterbrochen und die Erregung und die Klemmenspannung der Erregermaschine sind herabgesetzt, wodurch auch eine Herabsetzung der Felderregung und der Klemmenspannung des Hauptgenerators bewirkt wird. Infolge der Spannungverminderung am Generator wird die Wicklung 17 in einem geringeren Grade erregt und der Kontakt 14 demgemäss ein wenig gehoben.
Wenn die Kontakte 34 und 35 nicht miteinander in Kontakt stehen, so liegt der Widerstand 33 in dem Stromkreis der Magnetwicklung 24, so dass diese Wicklung schwächer erregt wird und die Feder 26 den Kontakt 74 mit dem Kontakt 12 in Berührung bringen kann. Daraufhin werden die Relaismagnetwicklungen 37 und 38 erregt und die Relaiskontakte in Berührung miteinander gebracht. Dadurch wird der Widerstand 8 kurzgeschlossen, was ein Anwachsen der Felderregung und der Spannung der Erregermaschine zur Folge hat ; das verursacht abermals ein Anwachsen der Felderregung und der Spannung des Hauptgenerators.
Infolge der vermehrten Erregung der Wicklung 17 wird der Kontakt 14 ein wenig gesenkt. Nach der Herstellung des Kontaktes zwischen den Kontakten 34 und 35 wird der Widerstand 33 kurzgeschlossen und die Magnetwicklung 24 stärker erregt, so dass der Kontakt 74 von dem
Kontakt 12 getrennt wird.
Der Regler fährt in dieser Weise zu arbeiten fort, indem die Perioden der Berührung und der Trennung mit der Lage de. s Kontaktes 74. die durch die Spannung oder eine andere gewählte elektrische Grösse im Netz gegeben ist, sich ändern, und zwar in solcher Weise, dass die genannten elektrischen Grössen nur um einen sehr geringen Betrag um einen gleichbleibenden oder ge-
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Wicklung 24 ihre Erregung aus dem Hauptstromkrp's erhält statt aus dem Erregermaschinenkreis und dass ihr Stromkreis durch das Relais 36 gesteuert wird, stellt der Regler sehr schnell und wirksam die Spannung oder sonstige elektrische Grösse auf ihren normalen Wert ein.
Die Wirkungsweise des Reglers ist vos der Erregennasctunenspannung und infolgedessen von den durch die Induktanz des Erregerstromkreises derselben hervorgerufenen Verzögerungen ganz unabhängig : ebenso wird auch der Regler durch Unregelmässigkeiten bei der Kommutierung der Erregermaschine nicht gestört. Es bedarf auch keiner Einstellung für verschiedene Erreger- maschinenspannungen.
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der Stromkreis der genannten Wicklung durch die Relaiskontakte 34 und 35 hergestellt bzw. unter- brochen wurde, sseibstverständhch arbeitet der in Fig. 2 dargestellte Regler wesentlich in derselben Weise, wie der in Fig. 1 dargestellte.
In Fig. 3 wird die Wicklung 24 vom Anker 48 eines kleinen Hilfsgenerators aus erregt, der von derselben Kraftquelle wie die Erregermaschine oder von irgend einer anderen geeigneten Kraftquelle angetrieben werden kann. In Reihe mit der Feldmagnetwickluug 49 dieses Generators befindet sich ein Widerstand 50, welcher durch die Relaiskontakte 34 und 35 kurzgeschlossen werden kann. Die Felderregung und die Spannung des Hilfsgenerators werden auf diese Weise in wesentlich gleicher Weise wie die Felderregung und Spannung der Erregermaschine beeinnusst. die Spannungaschwankungen des Hilfsgenerators erzeugen die gewünschten Schwankungen in der Erregung der Wicklung 24.
Auch bei dieser Anordnung werden die Relaismagnetwicklungen 37 und 38 vom Anker des Hilfsgenerators aus mit Strom versorgt. Die Wirkungsweise des in dieser
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Bei der in Fig. 4 dargestellten Anlage ist das Relais 36 weggelassen und der Stromkreis der Magnetwicklung 24 wird durch ein Paar zusammenarbeitender Kontakte 66 und 67 gesteuert, von denen der letztere durch die Bewegungen des Kernes 25 der genannten Wicklung betätigt wird. Das Kontaktorgan 67 wird von einem Anker 68 getragen, der lose auf einer Tragstange 69 für den Kern 25 sitzt, wobei die genannte Stange mit Ansätzen auf den gegenüberliegenden Seiten des Ankers 68 versehen ist, um die Bewegungen desselben hervorzurufen.
Ein permanenter Magnet 70 ist gegenüber dem Anker 68 angebracht, welcher das Organ 67 mit dem Organ 66 gegen den Zug einer Feder 71 in Berührung erhält, nachdem eine solche durch die Bewegung der Stange 69 herbeigeführt worden ist.
Dieser Mechanismus sichert eine direkte KontaktgeblU1g und Trennung der Organe 66 und 67.
Die Wicklung. 24 dient demnach dazu, um ihren eigenen Stromkreis zu öffnen und zu schliessen : die Wicklung wird periodisch erregt und abgeschaltet, so dass eine Schwingung des Kontaktes 14 in horizontaler Richtung stattfindet.
In anderer Hinsicht ist die Wirkungsweise dieses Systems der der früher beschriebenen gleich.
In der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform ist sowohl das Relais 36 als die Wicklung 24, welche das horizontale Schwingen des Kontaktes 14 bewirkt, weggelassen ; die horizontalen
Schwingungen des genannten Kontaktes werden durch eine Unrundscheibe 73 hervorgebracht, welche mit geeigneter Geschwindigkeit auf irgend eine Weise angetrieben wird und die sich gegen eine Fläche des Hebels 16 legt.
Der in Fig. 6 dargestellte Regler ist im Wesen dem in Fig. 2 gezeigten ähnlich. Das be-
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dem zu regelnden Stromkreis durch eine Elektromagnetwicklung 17 betätigt wird. Bei dieser Anordnung finden alle Bewegungen, die der bewegliche Kontakt durch die Wicklungen 77 und 2 erfährt, im wesentlichen in horizontaler Richtung statt. Durch diese Konstruktion wird das lange schräg liegende Organ des Reglers gemäss Fig. 2 vermieden.
Obwohl der Regler nur in zum Regeln von Spanuungs-oder Stromschwankungen geeigneten Ausführungsformen dargestellt wurde, so ist doch leicht ersichtlich, dass er auch für andere Bedingungen gpbaut werden kant und auch bei Schwankungen irgend welcher anderer elektrischer GrÖssen eines Stromkreises. Netzes oder anderen Svstemp verwendet werden kann, ohne dass dab Wesen der Erfindung geändert würde. Der Regler kann sowohl bei Gleichstrom. als auch bei Wpchselstromjnachinen verwpndet werden.
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schwingt, ohne dass der Schwingungserreger das Kontakthebelgewicht zu heben hat. wodurch derRegulatorempfindlicherwird.