AT64069B - Verfahren zur Darstellung von Zink und anderen ähnlich sich verhaltenden Metallen und drehbarer eletrischer Ofen zur Ausübung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Zink und anderen ähnlich sich verhaltenden Metallen und drehbarer eletrischer Ofen zur Ausübung des Verfahrens.

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AT64069B
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AT
Austria
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metals
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rotating electric
electric furnace
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Heinrich Dr Specketer
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Heinrich Dr Specketer
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B4/00Electrothermal treatment of ores or metallurgical products for obtaining metals or alloys
    • C22B4/04Heavy metals
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung von Zink und anderen ähnlich sich verhaltenden Metallen und drehbarer elektrischer Ofen zur Ausübung des Verfahrens. 



   Bei den bekannten Verfahren zur Zinkdarstellung in elektrischen Öfen, bei denen die Beschickung als Heizwiderstand dient, wird die   Beschickung in Muffeln   oder Reduktionskammern zwischen die Elektroden eingebracht und darin, ohne irgendwie bewegt zu werden, von dem durch die Beschickung fliessenden elektrischen Strom erhitzt. Der Strom geht dabei natürlich vorwiegend durch diejenigen Teile der Beschickung, welche den geringsten Widerstand bieten. Dies sind die untersten Lagen der Beschickung : denn diese sind infolge des auf ihnen lastenden Druckes der   darüberlagernden   Schichten am dichtesten und enthalten demnach in der Raumeinheit das meiste gutleitende Material, nämlich Reduktionskohle.

   Die Folge ist. dass die untersten Schichten   stärker   erhitzt werden als die   daruberliegenden   Schichten und dass auch die Reduktion der Zinkverbindungen in den untersten Schichten zuerst und mit grösserer   Intensität   stattfindet. Durch die Reduktion und die   Verflüchtigung   des Zinks wächst die Konzentration der   überschüssigen   Reduktionskohle in den untersten Schichten und damit nimmt auch ihre Leitfähigkeit weiter zu, so dass die   untersten Schichten schliesslich   die   Hauptmenge des Stromes erhalten, während   durch die oberen noch zinkreicheren Schichten nur sehr wenig Strom hindurchfliesst, so dass sie auch nur in geringerem Masse erhitzt werden.

   Infolgedessen werden die oberen   Schichten sein   schlecht entzinkt oder es muss ausserordentlich viel Strom aufgewendet werden, um auch oben 
 EMI1.1 
 kosten hat dies auch noch den Nachteil, dass die untersten Schichten überhitzt werden, so dass sie sintern oder schmelzen, was sehr schädlich ist. Zugleich leidet die Ofenauskleidung im unteren Teile des Ofens ausserordentlich durch die hohe Hitze und wird bald zerstört. 



   Diese Nachteile lassen sich durch   vorliegende Erfindung vollständig vermeiden. Das vor-   liegende Verfahren besteht im wesentlichen darin. dass   die untersten Schichten der Beschickung   immer wieder durch andere Beschickungsteile ersetzt werden. Dies ist nur zu   ermöglichen, wenn   
 EMI1.2 
 einer Ansicht von oben (Fig.     dargestellte.   



     Der Ofen A   hat eine kastenförmige Gestalt mit rechteckigem Querschnitt senkrecht zur Drehachse. Der eckige Querschnitt jeder beliebigen Form ist dem runden vorzuziehen, da die 
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 wodurch ein besserer Ersatz der unteren Schicht stattfindet. Der Ofen besteht aus einem Eisenmantel mit innerer Auskleidung. Er ist drehbar gelagert und lässt sich in jeder   Richtung v :) n Hand   
 EMI1.4 
 sind sie mit entsprechenden Aussparungen versehen. Damit die Beschickung beim Wenden in jeder Lage eine gleich grsse Fläche der Elektroden 
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 Zu dem Zweck werden die Elektroden dicht vor zwei gerade gegenüberliegenden Wandungen des Ofens angeordnet.

   Da der   111   (let Nähe der Austrittsöffnung für Gase und Dämpfe befindliche Teil der Beschickung die entwickelten   Zinkdämpfe   am leichtesten abgeben kann, wird er schneller als der an dem   gegenüberliegenden Ofenende befindliche   Teil der   Beschickung   entzillkt : infolgedessen konzentriert sich in der Nähe der Austrittsöffnung die   üherschüssige Reduktionskohh'   in der Beschickung, so dass sie besser leitend wird.

   Ordnet man nun die Elektroden   z.     B.   so an, dass die Austrittsöffnung für Gase und Dämpfe zwischen den beiden Elektroden liegt, wie in Fig, 2 punktiert angegeben ist, so würde durch die in der Nähe der Austrittsöffnung liegenden 

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 Teile der Beschickung, sobald sie aus dem oben angegebenen Grunde besser leitend geworden sind, mehr Strom hindurchgehen als durch die entfernter liegenden Teile. Letztere würden also zu wenig heiss werden, während erstere stark überhitzt würden. Eine solche Verteilung der Wärme ist aber sehr ungünstig.

   In den bereits   mehr entzinkten Beschickungsteilen ist nämlich   eine hohe Temperatur nicht nur unnötig, sondern sogar sehr schädlich, da mangels eines genügenden   W rmeverbrauches   durch Reduktion die teilweise entzinkte Beschickung leicht sintern konnte. Hingegen wirkt in den von der Austrittsstelle für Gase und Dämpfe entfernter liegenden Beschickungsteilen, die noch wenig entzinkt sind, eine zu geringe Erhitzung sehr schädlich : denn zur vollständigen Reduktion ist viel Wärme erforderlich. Diesen Nachteil vermeidet man nun, wenn man die Elektroden so anordnet, dass die eine Elektrode, wie dies aus der Zeichnung ersichtlich ist, vor der Austrittsöffnung für Gase und Dämpfe sich befindet und die andere an dem entgegengesetzten Ende des Ofens.

   Bei dieser Anordnung wird bei Zunahme der   Leitungsfähigkeit   der Beschickung vor der Austritts- öffnung für Gase und Dämpfe dort ein Nachlassen der Spannung und damit ein Sinken der Temperatur eintreten, während in den entfernteren Teilen der Beschickung infolge ihres grösseren
Widerstandes die   erwünschte höhere Temperatur   sich einstellen wird. Zur Vermeidung von 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 und Heduktionskohle bestehende   pulverförmige Beschickung wird am besten vorgewärmt   und darauf in den Ofen eingebracht. Nachdem der Ofen wieder verschlossen ist, wird der Strom eingeschaltet.

   Die Beschickung erhitzt sieh und nach Erreichung der nötigen Temperatur findet die   Reduktion   statt.   Die Reduktionsgase und Metaltdämpfe   ziehen in die Kondensations-   vorrichtung, wo die Metalldämpfe sich   verflüssigen und die   übrigen Gase entweichen. Während   der Erhitzung wird der   Ofen kontinuierlich   oder   absatzweise gedreht, wodurch   die Beschickung   geschüttet wird,   so dass die untersten   Schichten regelmässig   erneuert und immer neue Teile der   Ofenauskleidung   in die Zone der höchsten Temperatur gelangen.

   Dabei muss dafür gesorgt werden, dass ein zu schnelles Drehen des Ofens nicht stattfindet, damit möglichst wenig Staub entsteht und nicht Beschickung in die   Kondensatiolsvorrichtung gelangt.   Der Ofen kann in einer oder abwechselnd in   verschiedenerRichtunggedreht werden.   Da die Elektroden den ganzen Ofenquerschnitt einnehmen und die ganze Beschickung zwischen sich haben, so bleibt diese mit ihnen ständig in gleichmässiger Berührung   währenddesDrehens,wodurch   ein ununterbrochener 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 der Beschickung ausser dem Reduktionsmittel noch Zuschläge zugesetzt werden, die den Schwefel binden. Schliesslich ist das Verfahren auch für die Darstellung anderer Metalle, die ähnliche   Eigenschaften haben   wie das   Zuik, anwendbar.   



    PATENT AXSPR ÜCHE :   1. Verfahren zur Darstellung von Zink und anderen ähnlich sich   verhaltenden. \1etallen   
 EMI2.5 
 stelle einnehmen.

Claims (1)

  1. 3. Ausführungsform des Ofens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die eine EMI2.6 gesetzten Ende des Ofens eingeführt ist., 4. Ausführungsform des Ofens nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Anschlussstellen der Elektroden an die Stromleitung gegeneinander am Ofenumiange (zweckmässig um 1000) versetzt liegen.
AT64069D 1911-06-10 1912-05-04 Verfahren zur Darstellung von Zink und anderen ähnlich sich verhaltenden Metallen und drehbarer eletrischer Ofen zur Ausübung des Verfahrens. AT64069B (de)

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AT75657D AT75657B (de) 1911-06-10 1914-12-17 Drehbarer elektrischer Ofen zur Darstellung von Zink und anderen ähnlich sich verhaltenden Metallen.

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NL (1) NL386C (de)

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NL386C (nl) 1914-10-15
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AT75657B (de) 1919-02-25

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