AT64069B - Verfahren zur Darstellung von Zink und anderen ähnlich sich verhaltenden Metallen und drehbarer eletrischer Ofen zur Ausübung des Verfahrens. - Google Patents
Verfahren zur Darstellung von Zink und anderen ähnlich sich verhaltenden Metallen und drehbarer eletrischer Ofen zur Ausübung des Verfahrens.Info
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Description
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Verfahren zur Darstellung von Zink und anderen ähnlich sich verhaltenden Metallen und drehbarer elektrischer Ofen zur Ausübung des Verfahrens.
Bei den bekannten Verfahren zur Zinkdarstellung in elektrischen Öfen, bei denen die Beschickung als Heizwiderstand dient, wird die Beschickung in Muffeln oder Reduktionskammern zwischen die Elektroden eingebracht und darin, ohne irgendwie bewegt zu werden, von dem durch die Beschickung fliessenden elektrischen Strom erhitzt. Der Strom geht dabei natürlich vorwiegend durch diejenigen Teile der Beschickung, welche den geringsten Widerstand bieten. Dies sind die untersten Lagen der Beschickung : denn diese sind infolge des auf ihnen lastenden Druckes der darüberlagernden Schichten am dichtesten und enthalten demnach in der Raumeinheit das meiste gutleitende Material, nämlich Reduktionskohle.
Die Folge ist. dass die untersten Schichten stärker erhitzt werden als die daruberliegenden Schichten und dass auch die Reduktion der Zinkverbindungen in den untersten Schichten zuerst und mit grösserer Intensität stattfindet. Durch die Reduktion und die Verflüchtigung des Zinks wächst die Konzentration der überschüssigen Reduktionskohle in den untersten Schichten und damit nimmt auch ihre Leitfähigkeit weiter zu, so dass die untersten Schichten schliesslich die Hauptmenge des Stromes erhalten, während durch die oberen noch zinkreicheren Schichten nur sehr wenig Strom hindurchfliesst, so dass sie auch nur in geringerem Masse erhitzt werden.
Infolgedessen werden die oberen Schichten sein schlecht entzinkt oder es muss ausserordentlich viel Strom aufgewendet werden, um auch oben
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kosten hat dies auch noch den Nachteil, dass die untersten Schichten überhitzt werden, so dass sie sintern oder schmelzen, was sehr schädlich ist. Zugleich leidet die Ofenauskleidung im unteren Teile des Ofens ausserordentlich durch die hohe Hitze und wird bald zerstört.
Diese Nachteile lassen sich durch vorliegende Erfindung vollständig vermeiden. Das vor- liegende Verfahren besteht im wesentlichen darin. dass die untersten Schichten der Beschickung immer wieder durch andere Beschickungsteile ersetzt werden. Dies ist nur zu ermöglichen, wenn
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einer Ansicht von oben (Fig. dargestellte.
Der Ofen A hat eine kastenförmige Gestalt mit rechteckigem Querschnitt senkrecht zur Drehachse. Der eckige Querschnitt jeder beliebigen Form ist dem runden vorzuziehen, da die
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wodurch ein besserer Ersatz der unteren Schicht stattfindet. Der Ofen besteht aus einem Eisenmantel mit innerer Auskleidung. Er ist drehbar gelagert und lässt sich in jeder Richtung v :) n Hand
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sind sie mit entsprechenden Aussparungen versehen. Damit die Beschickung beim Wenden in jeder Lage eine gleich grsse Fläche der Elektroden
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Zu dem Zweck werden die Elektroden dicht vor zwei gerade gegenüberliegenden Wandungen des Ofens angeordnet.
Da der 111 (let Nähe der Austrittsöffnung für Gase und Dämpfe befindliche Teil der Beschickung die entwickelten Zinkdämpfe am leichtesten abgeben kann, wird er schneller als der an dem gegenüberliegenden Ofenende befindliche Teil der Beschickung entzillkt : infolgedessen konzentriert sich in der Nähe der Austrittsöffnung die üherschüssige Reduktionskohh' in der Beschickung, so dass sie besser leitend wird.
Ordnet man nun die Elektroden z. B. so an, dass die Austrittsöffnung für Gase und Dämpfe zwischen den beiden Elektroden liegt, wie in Fig, 2 punktiert angegeben ist, so würde durch die in der Nähe der Austrittsöffnung liegenden
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Teile der Beschickung, sobald sie aus dem oben angegebenen Grunde besser leitend geworden sind, mehr Strom hindurchgehen als durch die entfernter liegenden Teile. Letztere würden also zu wenig heiss werden, während erstere stark überhitzt würden. Eine solche Verteilung der Wärme ist aber sehr ungünstig.
In den bereits mehr entzinkten Beschickungsteilen ist nämlich eine hohe Temperatur nicht nur unnötig, sondern sogar sehr schädlich, da mangels eines genügenden W rmeverbrauches durch Reduktion die teilweise entzinkte Beschickung leicht sintern konnte. Hingegen wirkt in den von der Austrittsstelle für Gase und Dämpfe entfernter liegenden Beschickungsteilen, die noch wenig entzinkt sind, eine zu geringe Erhitzung sehr schädlich : denn zur vollständigen Reduktion ist viel Wärme erforderlich. Diesen Nachteil vermeidet man nun, wenn man die Elektroden so anordnet, dass die eine Elektrode, wie dies aus der Zeichnung ersichtlich ist, vor der Austrittsöffnung für Gase und Dämpfe sich befindet und die andere an dem entgegengesetzten Ende des Ofens.
Bei dieser Anordnung wird bei Zunahme der Leitungsfähigkeit der Beschickung vor der Austritts- öffnung für Gase und Dämpfe dort ein Nachlassen der Spannung und damit ein Sinken der Temperatur eintreten, während in den entfernteren Teilen der Beschickung infolge ihres grösseren
Widerstandes die erwünschte höhere Temperatur sich einstellen wird. Zur Vermeidung von
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und Heduktionskohle bestehende pulverförmige Beschickung wird am besten vorgewärmt und darauf in den Ofen eingebracht. Nachdem der Ofen wieder verschlossen ist, wird der Strom eingeschaltet.
Die Beschickung erhitzt sieh und nach Erreichung der nötigen Temperatur findet die Reduktion statt. Die Reduktionsgase und Metaltdämpfe ziehen in die Kondensations- vorrichtung, wo die Metalldämpfe sich verflüssigen und die übrigen Gase entweichen. Während der Erhitzung wird der Ofen kontinuierlich oder absatzweise gedreht, wodurch die Beschickung geschüttet wird, so dass die untersten Schichten regelmässig erneuert und immer neue Teile der Ofenauskleidung in die Zone der höchsten Temperatur gelangen.
Dabei muss dafür gesorgt werden, dass ein zu schnelles Drehen des Ofens nicht stattfindet, damit möglichst wenig Staub entsteht und nicht Beschickung in die Kondensatiolsvorrichtung gelangt. Der Ofen kann in einer oder abwechselnd in verschiedenerRichtunggedreht werden. Da die Elektroden den ganzen Ofenquerschnitt einnehmen und die ganze Beschickung zwischen sich haben, so bleibt diese mit ihnen ständig in gleichmässiger Berührung währenddesDrehens,wodurch ein ununterbrochener
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der Beschickung ausser dem Reduktionsmittel noch Zuschläge zugesetzt werden, die den Schwefel binden. Schliesslich ist das Verfahren auch für die Darstellung anderer Metalle, die ähnliche Eigenschaften haben wie das Zuik, anwendbar.
PATENT AXSPR ÜCHE : 1. Verfahren zur Darstellung von Zink und anderen ähnlich sich verhaltenden. \1etallen
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stelle einnehmen.
Claims (1)
- 3. Ausführungsform des Ofens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die eine EMI2.6 gesetzten Ende des Ofens eingeführt ist., 4. Ausführungsform des Ofens nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Anschlussstellen der Elektroden an die Stromleitung gegeneinander am Ofenumiange (zweckmässig um 1000) versetzt liegen.
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