DE636836C - Elektrischer Widerstandsofen mit zylindrischem Heizraum - Google Patents

Elektrischer Widerstandsofen mit zylindrischem Heizraum

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DE636836C
DE636836C DEK132801D DEK0132801D DE636836C DE 636836 C DE636836 C DE 636836C DE K132801 D DEK132801 D DE K132801D DE K0132801 D DEK0132801 D DE K0132801D DE 636836 C DE636836 C DE 636836C
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boiler room
carbon
resistance furnace
electric resistance
furnace
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ERNST JUSTUS KOHLMEYER DR ING
WILLIBALD LEITGEBEL DR ING
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ERNST JUSTUS KOHLMEYER DR ING
WILLIBALD LEITGEBEL DR ING
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/62Heating elements specially adapted for furnaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D11/00Arrangement of elements for electric heating in or on furnaces
    • F27D11/02Ohmic resistance heating
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/62Heating elements specially adapted for furnaces
    • H05B3/64Heating elements specially adapted for furnaces using ribbon, rod, or wire heater

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)

Description

  • Elektrischer Widerstandsofen mit zylindrischem Heizraum Elektrische Widerstandsöfen mit zylinderförmigem Heizraum werden in der Weise betrieben, daß dem Zylinder, der den Heizraum bildet, Strom zugeführt wird, wodurch sich dieser erhitzt und Wärme in den Innenraum ausstrahlt. Bei längerem Gebrauch solcher Öfen stellt sich eine Reihe von Nachteilen heraus, durch welche sich ihr Betrieb unwirtschaftlich gestaltet. Diese Nachteile bestehen in der ungleichmäßigen Abnutzung und der dadurch bedingten schnelleren Zerstörung der vielfach aus Kohle bestehenden Zylinder. Bei Anwendung immer höherer Temperaturen nehmen diese Nachteile in steigendem Maße zu. Diese Umstände führten dazu, einen Ofen zu entwickeln, dessen zylindrischer Heizraum nicht aus einem einzelnen Rohr, sondern aus aufeinandergeschichteten Kohlekörpern besteht, die eine ringförmige Querschnittsverminderung an der den Heizraum umgebenden Stelle aufweisen.
  • Erfindungsgemäß wird sämtlichen Kohlekörpern eines solchen Ofens der durch nur eine Elektrode zugeleitete Heizstrom über eine Kohlepulverschicht zugeführt und auf der gegenüberliegenden Seite durch eine gleiche Elektrode abgeleitet.
  • Es sind Ofen bekannt, die auch einen Kohlekörper mit ringförmiger Querschnittsverminderung an der den Heizraum umhebenden Stelle aufweisen, der vom Heizstrom senkrecht zu der Längsachse des zylindrischen Raumes durchflossen wird. Abgesehen davon, daß diese bekannten Ofen aus einem einzigen Kohlekörper bestehen, liegt ihnen auch ein anderer Gedanke zugrunde, da die den Strom zu- und abführenden Elektroden nebeneinander auf einer Seite liegen, wodurch eine ungleichmäßige Wärmeverteilung im ganzen Ofen herbeigeführt wird.
  • Auch sind elektrische Ofen bekannt, bei denen der zylindrische Heizraum aus einzelnen Kohlekörpern gebildet wird. Sie stellen nichts anderes dar als vergrößerte Rohröfen, da der Strom an dem einen Ende des Heizraumes zugeführt und am anderen Ende abgeführt wird. Sie haben den Nachteil eines starken Wärmegefälles von der Mitte des Heizraumes bis zu den beiden Enden desselben, ein Nachteil, der durch die Erfindung vermieden werden soll.
  • Bei weiteren bekannten Ofen, deren Heizraum in der Längsrichtung vom Strom durchflossen wird, könnte aus der Stromzuführung zu den ringförmigen Ansätzen des Hauptofenkörpers geschlossen werden, daß der Heizstrom senkrecht zu der Längsachse des Heizraumes flösse. Die ringförmigen Ansätze sind aber derart an den Stromkreis angeschlossen, daß trotz der Art der Zuführung der Strom selbst immer noch in der Längsrichtung des Heizraumes fließt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Abb. i und a dargestellt. Abb. i stellt einen Schnitt des Ofens nach der Linie A-B .der Abb. 2 dar. Kohlekörper i mit ringförmiger Querschnittsverminderung; werden derart auf- bzw. aneinandergeleK; daß sie einen zylindrischen Heizraum geben. Die Kohlekörper liegen lose auf z@@; Kohleplatten 7. An zwei gegenüberliegenden' Seiten werden . Elektroden 2 angeordnet, durch die über eine leitende Kohlepulverschicht 3 der Strom zu- und abgeführt wird. In der Abb. i sind drei aufeinandergelegte Formkörper dargestellt. Es können beliebig viele Formkörper aufeinandergestellt werden, um den Heizraum zu verlängern. Es können auch bei stark verlängertem Heizraum mehrere Stromzuführungen an jede Seite gelegt werden unter gegenseitiger Isolierung der zu einzelnen Gruppen zusammengezogenen Kohlekörper.
  • Der Raum 5 zwischen den Kohlekörpern und den keramischen Seitenplatten 6 wird mit Holzkohlep-ulver oder einem ähnlichen, schlechte Wärmeleitfähigkeit besitzenden, die Oxydation verhindernden Stoffe ausgefüllt, damit die Temperatur der Platte 6 unter derjenigen des rohrförmigen Teiles der Kohlekörper liegt. Bei Verwendung von Temperaturen über 2ooo° C ist der Abstand zwischen dem ringförmigen Teil der Körper i und den Platten 6 zu vergrößern.
  • Im Laufe des Betriebes eines Ofens gemäß der Erfindung stellte sich heraus, daß die oberen Kohlekörper weitgehender abgebrannt waren als die unteren, eine ganz natürliche Folge des leichteren Luftzutrittes am oberen Ende des Ofens. Bei einem bekannten Rohr-Ofen müßte in einem solchen Falle das ganze Kohlerohr durch ein neues ersetzt werden, während man hier nur den oberen Körper auszuwechseln braucht. Durch die Möglichkeit weitgehender bequemer Einkapselung der heizenden Teile des Ofens durch feuerfeste Materialien vollzieht sich der Abbrand der Kohlekörper langsamer als bei einem bekannten Kohlerohrofen.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die Stromzuführung nicht an die Köhlekörper selbst erfolgt, sondern an die feste Elektrode 2 von großem Querschnitt, welche in einer Entfernung von den heißen Zonen des Ofens liegt. Die sonst übliche Wasserkühlung der Stromzuführungsbacken fällt fort, auch das Nachpressen der Kon-'-..taktstellen und die Bildung von Lichtbögen '@rd vermieden.
  • Ä'@Jfen gemäß der Erfindung können von @hlikinsten bis zu größten Abmessungen her-'gestellt werden. Es können auch Tiegel in den durch die Kohlekörper gebildeten Raum eingestellt werden, deren Inhalt für irgendwelche Zwecke erhitzt werden soll. Es können aber auch ohne die Verwendung von Tiegeln Sinter-, Reduktions-, Verdampfungs-und andere Verfahren in derartigen Öfen durchgeführt werden. In solchen Fällen ist es zweckmäßig, den von den Kohlekörpern gebildeten zylindrischen Raum durch Anstriche, Schutzschichten oder keramische Körper zu schützen, um die Berührung zwischen dem zu erhitzenden Gut und den Kohlekörpern zu verhindern. Für derartige Zwecke kann der Ofen auch so gestellt werden, daß sein Innenraum als ein Schacht verwendet wird, welcher von oben die Zufuhr frischen Gutes erhält und nach unten zu entleert werden kann. Der Ofen gemäß Abb. i dient zum diskontinuierlichen Erhitzen des Gutes. Dem Ofen wird von unten ein Gas zugeführt zum Herstellen einer indifferenten oder reduzierenden Atmosphäre innerhalb des zylindrischen Raumes.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Widerstandsofen mit zylindrischem Heizraum, der von aufeinandergeschichteten Kohlekörpern gebildet wird, die eine ringförmige Querschnittsverminderung an der den Heizraum umgebenden Stelle aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß der durch nur eine Elektrode zugeleitete Heizstrom über eine Kohlepulverschicht sämtlichen Kohlekörpern zugeführt und auf der gegenüberliegenden Seite durch eine gleiche Elektrode abgeleitet wird.
  2. 2. Widerstandsofen nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß bei gegenseitiger Isolierung der zu einzelnen Gruppen zusammengezogenen Kohlekörper die einzelnen Gruppen gesonderte Stromzuführungen erhalten.
DEK132801D 1934-01-13 1934-01-13 Elektrischer Widerstandsofen mit zylindrischem Heizraum Expired DE636836C (de)

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DEK132801D DE636836C (de) 1934-01-13 1934-01-13 Elektrischer Widerstandsofen mit zylindrischem Heizraum

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DE636836C true DE636836C (de) 1936-10-16

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DE (1) DE636836C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2374812A1 (fr) * 1976-12-17 1978-07-13 Cselt Centro Studi Lab Telecom Four electrique avec element de resistance en graphite solide en atmosphere inerte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2374812A1 (fr) * 1976-12-17 1978-07-13 Cselt Centro Studi Lab Telecom Four electrique avec element de resistance en graphite solide en atmosphere inerte

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