AT63426B - Selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge aller Art. - Google Patents

Selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge aller Art.

Info

Publication number
AT63426B
AT63426B AT63426DA AT63426B AT 63426 B AT63426 B AT 63426B AT 63426D A AT63426D A AT 63426DA AT 63426 B AT63426 B AT 63426B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
coupling
jaws
punch
vehicles
head
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Benda
Cyrill Malik
Original Assignee
Franz Benda
Cyrill Malik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Benda, Cyrill Malik filed Critical Franz Benda
Application granted granted Critical
Publication of AT63426B publication Critical patent/AT63426B/de

Links

Landscapes

  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge aller Art 
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge aller Art. bei der ein mit einem Kopf versehener Stempel des einen Wagens zwischen selbsttätig sich schliessende Backen des anderen Wagens eintritt, die in ihrer Schliesslage durch beim Einkuppeln selbsttätig zur Wirkung kommende Organe gesichert werden. Erfindungsgemäss werden die zum Halten der Sicherungsorgane in ihrer unwirksamen Lage dienenden Sperrorgane mit ihren vom Kupplungsstempel zu betätigenden Anschlägen hinter den Kupplungsbacken und unabhängig von denselben angeordnet, wodurch einerseits die Einkupplung erleichtert und andererseits eine rasche Abnutzung der Kupplung vermieden wird.

   Zwischen den Kupplungsbacken wird   zweckmässig   ein federnder Gegenstempel angeordnet, der beim Lösen der Kupplung den Kupplungsstempel vor die Backen   herausstösst   und der in seiner Lage vor den Kupplungsbacken festgestellt und als Kupplungsstempel angewendet werden kann. 



   In der Zeichnung ist die Kupplung nach der Erfindung in einem zum Verbinden von Wagen bestimmten Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. l zeigt den einen Kupplungsteil in einer Seiten- 
 EMI1.1 
    nach der Fig. 1 dar. Fig. 7 zeigt   einen bei einem Eisenbahnwagen angewendeten, zum Verbinden mit einer üblichen Eisenbahnwagenkupplung bereitgestellten Kupplungsteil. 
 EMI1.2 
 feder 11 gegen diese Wand 7 gedrückt wird. In der Platte 9 sind diametral gegeneinander zwei Winkelhebel 12, 13 gelagert, die mit ihren nach auswärts gerichteten. kürzeren Armen 13 an die Wand 7 anliegen und mit ihren anderen, längeren Armen 12 nach vorne ragen.

   Die Enden der Hebelarme 12 sind als den Stempel 4 umgreifende, halbkreisförmige Backen 14 ausgebildet, die an   ihrer Stirnseite schräg   nach einwärts verlaufen, während sie an ihrer Innenseite der halbkugeligen Form des Stempelkopfes   : 2 angepasst sind. Durch   die Wirkung der Feder 11 werden 
 EMI1.3 
 auch radial geführte federnde Backen angewendet werden. 



   Vor den Backen   14   ist in einer an der Wand 7 befestigten, den ganzen Kupplungsteil umschliessenden Führung 15 ein Ring 16   angeordnet, der zwischen dem äusseren Führungsteil J'J   und seinem nach   einwärts und zurück bis   vor die Backen 14 umgebogenen Ende 17 geführt ist. 



  Die Stirnfläche 18 der   Führung   15,   17 verläuft   gegen das   zylindrisehe Fiihrungsende 17   trichter-   förmig.   Der innere Durchmesser des Ringes 16 ist um ein wenig grösser als der Durchmesser der 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gebracht, hinter die   Haken   greifen, welche in mit der Führung 15 verbundenen Hülsen 23 geführt und in diesen gegen ein Verdrehen gesichert werden. Am inneren Ende der Hakenbolzen, hinter den Kupplungsbacken 14, sind Platten   24   angeordnet, wobei zwischen diesen Platten und den Hülsen 23 Federn 25 eingeschaltet sind, die die Haken 22 gegen die Stangen 20 ziehen. Durch die Haken 22 wird der Ring 16 entgegen der Wirkung der Federn 19 in der Führung 15, 17 ausser dem Bereich der   Backen-M gehalten.

   Beim   Einkuppeln werden die Haken 22 durch den zwischen die   Platte 24   eintretenden Stempelkopf 3 von den Stangen 20 ausser dem Bereich der Bunde 21 gehoben, wodurch der Ring 16 freigegeben und durch die Federn 19 über die Backen   14   geschoben wird. Anstatt des Ringes 16 können zum Feststellen der Backen auch einzelne Schieber, Keile oder dgl. Organe angewendet werden. Ebenso können die Haken 22 beim Wegfallen des Kopfes 3 durch den Anschlag des Kopfes 2 gehoben werden. 



   Der Bund   10   des Führungsrohres 5 ist mit seitlichen Zapfen 26 versehen, an denen Zugorgane 27 angreifen, die die an beiden Stirnseiten des Wagens befindlichen Kupplungsteile verbinden. 
 EMI2.1 
 ragenden Stempels   4   (Fig. 1) auf und drückt diesen entgegen der Wirkung der Feder 6 gegen die Backen 14, die dadurch voneinander gedrängt werden und beide Stempelköpfe 2 und 3 durchlassen, wonach sie sich durch die Wirkung der Feder 11 wieder schliessen. Der Stempelkopf J stösst mit seiner Rückseite an die Platten 24 und bewirkt das Freigeben des Ringes 16 und die Sicherung der Kupplung. 



   Zum Lösen der Kupplung ist an der   Führungswand   7 oberhalb des Rohres 5 eine Welle 28 gelagert, auf der zwei Arme 29 befestigt sind, die an den Stangen 20 angreifen (Fig. 1, 2 und 6). 



  Zur Betätigung der Welle 28 dient eine auf dieser befestigte Kurbel 30. Bei der Verwendung der Kupplung als Eisenbahnwagenkupplung wird die Welle 28 bis zu einer Wagenseite geführt, so dass sie von der Wagenseite aus betätigt werden kann. Durch ein Verdrehen der Welle   28   mittels der Kurbel 30 wird der Ring 16 durch die Arme 29 entgegen der Wirkung der Federn 19 ausser dem Bereich der Backen 14 gestellt, wonach der durch die Feder 6 gedrückte Stempel   4   den   Kupplungsstempel 7   aus den Backen 14 und der Führung 17 herausstösst und vor den Backen   14   seine Ruhelage einnimmt.

   Gleichzeitig schliessen sich die dabei geöffneten Backen   14   hinter dem Kopfe 3 und die Haken 22 werden durch die Federn 25 gegen die Stangen 20 gezogen, so dass sie hinter die Bunde 21 greifen und den Ring 16 ausser dem Bereich der Backen feststellen (Fig. 1). 



   Bei Tramwaywagen oder dgl. können an beiden Stirnseiten gleiche   Kupplungsteile 4, 14   angeordnet werden. In dem Falle werden die Stempel   3,   4 derart angeordnet, dass sie vor die Führung 17 herausgezogen und in dieser Lage festgestellt werden können (Fig. 1, strichpunktierte Lage). Zum Einkuppeln wird der Stempel 4 des einen Kupplungsteiles herausgezogen und festgestellt und dient dann als Kupplungsbolzen 1, 2, der nach erfolgtem Einkuppeln durch die Backen 14 des anderer Kupplungsteiles festgehalten wird. Die   Feststellvomchtung   für den   Stempel3, 4   kann z.

   B. aus einer in diesen eingedrehten Nut 31   (Fig.   und 6) und einem durch einen Ausschnitt 32 des Rohres 5 gegen den Stempel 4 geführten, durch die Wirkung von Federn   3,)   ausser Eingriff mit der   Nut.'11 des Stempels gehaltenen Schieher 34   bestehen, der mittels eines auf der Welle 28 befestigten   Armes, 35   durch Verdrehen der Kurbel 30 betätigt wird. Die Kurbel 30 ist in drei Lagen in bekannter Weise an einem Segment 36 feststellbar. Bei der ersten Lage 37 der Kurbel 30 werden die Arme   29   vor die Stangen 20 gestellt, so dass sich der Ring 16 nach erfolgtem Einkuppeln über die Backen   14   frei schieben kann. Die zweite Lage 38 der Kurbel 30 sichert die Auslösung der Kupplung und verhindert ein unbeabsichtigtes Einlösen derselben. 



    1 n   die letzte Lage 39 wird die    Kurbel : 30   nach dem Herausziehen des Stempels 3, 4 in seine vorderste Stellung gebracht ; oei diesel Lge der   Kurbel 30   greift der Schieber   34 in   die Nut 31 des Stempels 4 und stellt diesen fest. 



   In dem Falle, als die Kupplung als Eisenbahnwagenkupplung angewendet wird, wird sie noch mit einem besonderen Hilfsstempel 40 ausgerüstet (Flg. 7), der an seinem einen Ende mit dem Kupplungskopf 2 versehen und an seinem anderen Ende als Haken 41 einer üblichen Eisenbahnwagenkupplung ausgestaltet ist und die üblichen   Zug- und Sicherungsorgane 42 trägt.   Dieser Hilfsstempel wird angewendet, falls die beschriebene Kupplung mit einer gewöhnlichen Eisenbahnwagenkupplung verbunden werden soll. 



   Die beschriebene Kupplung kann für Eisenbahnwagen, Tramwaywagen oder dgl. angewandt   \\erden.   Bei den Wagen einer elektrischen Tramway können in den Stempeln 1 und 4 isolierte elektrische Leitungskabel eingebaut und in den   Köpfen , Steckkontakte   angeordnet werden, die sich beim Anstossen der Köpfe 2, 3 aneinanderschliessen. Auf diese Weise wird beim Kuppeln zugleich auch der Anschluss der elektrischen Leitung, z. B. des Bremskabels, selbsttätig hergestellt. 



   Die Kupplung kann jedoch auch in anderen Gebieten der Technik angewendet werden, z. B. in allen Fällen, wo es sich um das Heben eines Gewichtes handelt, das sodann frei fallen gelassen werden soll, wie es bei Rammen, Fallhämmern oder dgl. der Fall ist. Bei derartigen
Einrichtungen wird auf dem Hebeorgan der   Raekenteil 4   der Kupplung und auf dem zu 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 bewirkt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge aller Art, bei der ein mit einem Kopf versehener Stempel des einen Wagens zwischen selbsttätig sich schliessende Backen des anderen Wagens eintritt, die in ihrer Schliesslage durch beim Einkuppeln selbsttätig zur Wirkung kommende Organe gesichert werden, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Halten der Sieherungsorgane   (16)   in ihrer unwirksamen Lage dienenden Sperrorgane (22) mit ihren vom Kupplungsstempel (1, 2) zu betätigenden   Anschlägen   (24) hinter den Kupplungsbacken (14) und unabhängig von ihnen angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Kupplung nach Anspruch 1 mit einem zwischen den Kupplungsbacken angeordneten, durch den eintretenden Kupplungsstempel entgegen einer Federwirkung verschiebbaren Gegenstempel, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Gegenstempel (4) bei gelöster Kupplung bis vor die Backen ragt.
    3. Kupplung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den Kupplungbacken (14) verschiebbar angeordnete, mit einem Kopf (3) versehene Gegenstempel (J) bei gelöster Kupplung vor die Backen (14) herausgezogen und in dieser Lage durch ein Sperrorgan (. 34) festgestellt werden kann, wonach er als ein mit den an dem anderen zu verbindenden Wagen angebrachten Kupplungsbacken zusammenwirkender Kupplungsstempel dient.
AT63426D 1912-05-04 1912-05-04 Selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge aller Art. AT63426B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT63426T 1912-05-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT63426B true AT63426B (de) 1914-02-10

Family

ID=3585340

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT63426D AT63426B (de) 1912-05-04 1912-05-04 Selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge aller Art.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT63426B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2146097C2 (de) Mehrfachkupplung
AT63426B (de) Selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge aller Art.
EP3193035A1 (de) Scheibenbremse für ein nutzfahrzeug
DE384829C (de) Anschlaege fuer die geloesten Bremskloetze, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
AT132436B (de) Kupplungseinrichtung für Eisenbahnfahrzeuge mit einer nichtselbsttätigen Schraubenkupplung und einer selbsttätigen Mittelpufferkupplung.
DE580862C (de) Scheibenbremse fuer Schienenfahrzeuge
DE484369C (de) Kabelkupplung in Verbindung mit mechanischer Fahrzeugkupplung
AT278899B (de) Selbsttaetige leitungskupplung fuer schienenfahrzeuge
DE433462C (de) Kupplung fuer Eisenbahn- und aehnliche Fahrzeuge
AT124795B (de) Lösevorrichtung für selbsttätige Mittelpufferkupplungen.
DE931778C (de) Einrichtung zum Verschieben von Eisenbahnwagen
DE597726C (de) Rangierkupplung fuer Verschiebelokomotiven
AT110310B (de) Druckluftbremse.
DE1438777B2 (de) Selbsttaetige elektrische kupplungsvorrichtung
DE344718C (de) Eisenbahnkupplung
DE553633C (de) Steuervorrichtung fuer eine Gleisbremse mit dahinter angeordnetem Hemmschuh
AT117152B (de) Preß- und Hebeeinrichtung mit großer Hubhöhe für Futtersilos u. dgl.
AT66674B (de) Viehentkupplungsvorrichtung.
DE609107C (de) Bremsvorrichtung mit zwei verschiedenen Bremsleistungen
DE464265C (de) Schlosssicherung fuer Bahnwagentueren
AT141923B (de) Federnde Zug- und Stoßvorrichtung für Fahrzeuge.
AT123015B (de) Bremse für Schienenfahrzeuge.
DE323425C (de) Selbsttaetige Eisenbahnwagenkupplung
DE174985C (de)
AT103072B (de) Zugvorrichtung für Straßen- und Kleinbahnwagen.