AT278899B - Selbsttaetige leitungskupplung fuer schienenfahrzeuge - Google Patents

Selbsttaetige leitungskupplung fuer schienenfahrzeuge

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AT278899B
AT278899B AT162467A AT162467A AT278899B AT 278899 B AT278899 B AT 278899B AT 162467 A AT162467 A AT 162467A AT 162467 A AT162467 A AT 162467A AT 278899 B AT278899 B AT 278899B
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Linke Hofmann Busch
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätige Leitungskupplung für Schienenfahrzeuge 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die Luft aus der Hauptluftleitung in den pneumatischen Zylinder strömen lässt, der einerseits über eine Leitung die Kabelkupplungen in die Kuppelstellung drückt und anderseits das Absperrventil für die Kabelkupplungen öffnet und wobei weiters beim Entriegeln des Kuppelverschlusses der einen selbsttätigen Kupplung der Hebel durch manuelle Betätigung eines Druckstabes gegen die Kraft der Druckfeder und gleichzeitig durch den Stössel, der Stössel der Gegenkupplung und damit dessen Hebel ebenfalls in eine, der Schliessstellung des Steuerventils am andern Kupplungskopf entsprechende Lage verschwenkbar ist. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen :   Fig. l   das Steuerorgan bei einer kuppelbereiten Kupplungshälfte, Fig. 2 bei einer Kupplungshälfte in gekuppelter Stellung, Fig. 3 bei zwei anliegenden Kupplungshälften in der entkuppelten Stellung und Fig. 4 bei einer Kupplungshälfte nach ungewollter Trennung. 



   Das Steuerorgan befindet sich in einem lösbar im Kuppelkopf angeordneten   Gehäuse--l--und   besteht aus einem drehbaren, zweiarmigen   Hebel-2-mit   angelenkten   Stösseln-3   und 4-und einem unabhängig vom Hebel --2-- verschiebbaren Stempel --5--. In der kuppelbereiten Stellung gemäss Fig. 1 ragt der Stempel--5--, bedingt durch die ihm nachgeschaltete Druckfeder--6--, über die   Stirnfläche --7-- des   Kuppelkopfgehäuses hinaus. Der   Hebel-2--ist   in seiner Drehbewegung blockiert, indem er mit einer Nase --8-- über einen mit dem   Stempel--S--   verbundenen   Anschlag --9-- greift,   wodurch die mit dem Hebel --2-- verbundenen Stössel --3 und 4-mit ihren freien Enden in der Stirnfläche des Kuppelkopfgehäuses liegen.

   Der Stössel --4-weist in seiner Verlängerung eine   Stange --10-- auf,   deren freies Ende als   Federplatte-11--   ausgebildet ist, die in einem   Gehäuse-12-geführt   ist und gegen die eine   Druckfeder --13-- zur   Anlage kommt. 
 EMI2.1 
 im Bereich der Federplatte--11--liegt. Eine   Leitung --23-- führt   von dem Steuerventil--21-zu einem   Zylinder-24-,   dessen   Leitung --25-- zur   Betätigung der Kabelkupplung führt. Die unter Wirkung einer Druckfeder --25-- stehende Kolbenstange --27-- des Zylinders --24-- ist über ein   Hebelgestänge --28-- mit   dem in Schliessstellung befindlichyen Absperrventil --32-verbunden. 



   Beim Kuppeln zweier Kuppelköpfe werden, wie aus Fig. 2 ersichtlich, durch die Stirnfläche   --7-- des   einen Kuppelkopfes der   Stempel --5-- des andern   Kuppelkopfes gegen die Wirkung der   Feder--6--zurückgedrückt.   Hiedurch kommt die Nase--8--aus dem Bereich des Anschlages - heraus, so dass die   Druckfeder --13-- zur   Wirkung kommt, indem sie die Federplatte   --11--   aus dem Gehäuse --12-- herausdrückt, wodurch der über eine   Stange--10--mit   der Federplatte --11-- verbundene Stössel zurückgezogen wird und hiebei den Hebel-2verschwenkt.

   Gleichzeitig wird durch die Druckfeder--13--die Federplatte--11--gegen den Stössel --22-- des Steuerventils --21-- gedrückt, so dass die Luft aus der Hauptluftleitung - über die   Leitungen-17, 20 und 23-unter   gleichzeitiger Beaufschlagung des Kolbens 
 EMI2.2 
 bewegt, da keine manuelle Betätigung des Kuppelverschlusses der mechanischen Kupplung erfolgte. 



   Zum Entkuppeln wird, wie in Fig. 3 dargestellt, der Kuppelverschluss der mechanischen Kupplung in bekannter Weise manuell betätigt, wodurch der mit dem Kuppelverschluss verbundene Druckstab --30-- verschoben wird und über einen Ansatz--31--den Hebel--2--gegen die Kraft der 
 EMI2.3 
 schliesst sich und entlüftet den Zylinder --24--, so dass die   Druckfeder --26-- den   Kolben - 29-- nach vorn drückt und die Kolbenstange --27-- das Hebelgestänge --28-- verdreht, wodurch das Absperrventil --32-- geschlossen und die Luftkupplung drucklos wird. Gleichzeitig wird die Kabelkupplung entkuppelt.

   Fahren die beiden Kuppelköpfe auseinander, schnellt der Stempel 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 - unter der Wirkung der   Druckfeder --6-- nach vorn   und der   Anschlag --9-- legt   sich unter die   Nase-8--,   so dass die kuppelbereite Stellung des Steuerorgans entsprechend der   Fig. 1   wiederhergestellt ist. 



   Beim ungewollten Trennen zweier Fahrzeuge, beispielsweise infolge Bruches eines Kuppelgliedes, tritt unter Wirkung der   Druckfeder-6-der Stempel-5-aus   der   Stirnfläche-7-heraus,   wodurch der Anschlag-9-, wie in Fig. 4 dargestellt, über die   Nase --8-- greift   und den Hebel - festlegt. Der   Zylinder --24-- wird   weiterhin durch die   Federplatte --11-- in   der geöffneten Stellung gehalten, so dass die Luft aus der   Luftleitung --14-- entweichen   kann und in bekannter Weise eine Schnellbremsung erfolgt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Selbsttätige Leitungskupplung für Schienenfahrzeuge mit durch den Kuppel-bzw. 



  Entkuppelvorgang der selbsttätigen Kupplung gesteuerten Kabel-und Luftkupplungen, wobei die 
 EMI3.1 
 Kupplung entgegen der Kraft einer Feder (6) axial verschiebbaren Stempel (5), einen bekannten, im Gehäuse drehbar gelagerten zweiarmigen Hebel mit zwei angelenkten, wahlweise aus der Stirnfläche (7) des Kupplungsgehäuses herausragenden Stösseln (3, 4), eine am Hebel (2) angeordnete Nase (8) und ein durch den Stössel (4) im Öffnungssinne betätigbares Steuerventil (21) aufweist und dass der eine Stössel (4) unter der Wirkung einer den Stössel ins Gehäuse zurückziehenden Druckfeder (13) steht, wobei in dieser zurückgezogenen Stellung die mit dem Stössel (4) verbundene Stange (10) den Ventilstössel (22) des Steuerventils (21) betätigt und damit das Steuerventil (21) in die öffnungsstellung bringt, wobei der Hebel (2)

   bei auseinandergefahrenen Kupplungsköpfen durch Zusammenwirken eines an dem Stempel (5) befestigten, die Nase (8) hintergreifenden Anschlages (9) festgelegt ist, jedoch in Kuppelstellung der Stempel (5) durch die Stirnfläche (7) der Gegenkupplung zurückgedrückt ist und der Anschlag (9) die Nase (8) freigibt, so dass der Hebel (2) durch die Druckfeder (13) verschwenkt wird und das Steuerventil (21), durch die Stange (10) in seine Öffnungsstellung gebracht, die Luft aus der Hauptluftleitung (15) in den pneumatischen Zylinder (24) strömen lässt, der einerseits über eine Leitung (25) die Kabelkupplungen in die Kuppelstellung drückt und anderseits das Absperrventil (32) für die Kabelkupplungen (14) öffnet und wobei weiters beim Entriegeln des Kuppelverschlusses der einen selbsttätigen Kupplung der Hebel (2) durch manuelle Betätigung eines Druckstabes (30)

   gegen die Kraft der Druckfeder (13) und gleichzeitig durch den Stössel (4), der Stössel (3) der Gegenkupplung und damit dessen Hebel (2) ebenfalls in eine, der Schliessstellung des Steuerventils (21) am andern Kupplungskopf entsprechende Lage verschwenkbar ist. 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. über eine Leitung (20) mit einer Zweigleitung (16, 17) der Hauptluftleitung (15) verbunden ist, wobei in den Zweigleitungen (16, 17) je ein Rückschlagventil (18, 19) vorgesehen ist und das Absperrventil (32) zwischen den Einmündungen der Zweigleitungen (16, 17) in der Hauptluftleitung (15) liegt.
AT162467A 1967-02-20 1967-02-20 Selbsttaetige leitungskupplung fuer schienenfahrzeuge AT278899B (de)

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