AT63319B - Elektromagnetische Umsteuerung für zweimotorige Fahrzeuge, insbesondere für Hängebahnen mit Hub- und Fahrmotor. - Google Patents

Elektromagnetische Umsteuerung für zweimotorige Fahrzeuge, insbesondere für Hängebahnen mit Hub- und Fahrmotor.

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AT63319B
AT63319B AT63319DA AT63319B AT 63319 B AT63319 B AT 63319B AT 63319D A AT63319D A AT 63319DA AT 63319 B AT63319 B AT 63319B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektromagnetische Umsteuerung für zweimotorige Fahrzeuge, insbesondere für Hängebahnen mit Hub-und Fahrmotor. 
 EMI1.1 
 zweite Motor durch einen mechanisch betätigen Schalter in einer   bestimmten   Lage des Triebwerkes oder durch einen elektromagnetischen Schalter in einer bestimmten Kontakstellung 
 EMI1.2 
 schalten des Fahrmotor benutzt. Hiebei ist die Schaltung in der Weise getroffen. dass die Vorwärtsfahrt nur in der hochsten Lage des Forderkübels - Stellung II des Hubendumaschalters o stattfinden kann. während die   Rückwärtsfahrt   nur in den tieferen Lagen des Förderkübels in Stellung I möglich ist.

   Letzteres genugt für den praktischen Betrieb, da man bei   Kreiaufbetrieb   einer Hängebahn selten und dann nur wenig rückwärts zu fahren braucht, wenn der Führer einmal 
 EMI1.3 
 ausser Tritt gesetzt werde. 



   Der Stromlauf ist beim Heben wie folgt : Von + über die   Aruasswiderstände   c und die Kontakte des Kontrollers       nach der Leitung p, von dort über den Stromabnehmer   ei,   nach dem obersten Kontakt des mechanischen Umschalters 0 und   in-Stellung 7 über dessen   zweiten Finger nach dem-von oben gerechnet-dritten Finger des magnetischen   Hubwendr * ,   der 

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 EMI2.1 
 von der mit + verbundenen Trolleyleitung p über den Stromabnehmer u, den ersten und   fünften-   Kontakt des Umschalters o und von dort durch den Anker l des Fahrmotors und dessen Hauptstromfeld   n   sowie über den Dauervorschaltwiderstand   In   nach-. Der Fahrmotor ist als 
 EMI2.2 
 



   Soll gesenkt werden, so wird der Kontroller a in die   Stellungen "Senken" gedreht   und die Leitung q an den Kontroller angeschlossen. Hiedurch wird zunächst der Magnet   d'des Hub-   wenders bl erregt, der mit dem Spulenanfang am Stromabnehmer v und mit dem Spulenende an-angeschlossen ist. Der Hubwender wird nun hiebei aus Stellung   111   in Stellung   IV   umgelegt und es fliesst dann der Hauptstrom vom Stromabnehmer v durch den spälter zu besprechenden Senksperrausschalter t, den Senkwiderstand s, den Anker des Hubmotors, und zwar in umgekehrter Richtung wie beim Heben, und dann durch das Feld f und die Spule des Bremslüfters   h   nach-. Der Widerstand g liegt beim Senken parallel zum Anker e und bewirkt dadurch eine Bremsung.

   Nach Ausschalten der Senkbewegung kehrt der Hubwender infolge Einwirkung eines Gewichtes oder einer Feder wieder in die Stellung   111   zurück. 



   Zum Rückwärtsfahren muss die Umschaltwalze al des Kontrollers a aus der Stellung 0 in die Stellung I für "Fahren rückwärts" gedreht werden. Es wird hiebei sowohl die Leitung p als die Leitung q an + angeschlossen, so dass sich der Hubwender bl infolge Erregung der Spule   d'aus     Stellung 777   in die Stellung IV bewegt. Falls nun gewünscht wird, dass hiebei kein Senken eintritt, obwohl das bei roheren Verladebetrieben mit Rücksicht auf die sehr kurze Zeit der Rückwärtsfahrt nichts schaden würde, ist ein elektromagnetischer Senksperrausschalter t angeordnet, dessen Spulenanfang mit dem zweitobersten Kontakt des mechanischen Umschalters o an die mit + verbundene Leitung t angeschlossen ist, während das Spulenende an-bzw. hinter dem Anker e des Hubmotors am untersten Finger des Hubwenders bl liegt.

   Die Erregung der Spule y hat ein Öffnen der Kontakte t und damit eine Unterbrechung des Senkstromkreises zur Folge. 



  Die Rückwärtsfahrt geht nun, sobald der Umschalter o in Stellung I steht, in der Weise von statten, dass der Strom von + über die Leitung p und Stromabnehmer u und von den obersten beiden Kontakten des Umschalters o zu dem dritten und untersten Kontakt des Hubwenders bl und zum dritten Kontakt des Umschalters o führt, von dort fliesst der Strom m dem Anker 1, jedoch in umgekehrter Richtung wie in Stellung 11 während er durch das   Hauptstromfeld n und das   Nebenschlussfeld r in der gleichen Richtung liegt. 



   Damit nur eine Bewegung nach der anderen ausgeführt werden kann, ist die Umschaltwalze al des Kontrollers in der Weise mit der   Hauptsätze (t vemegett,   dass das Einschalten von "Heben" und "Senken" nur in der Nullage der   Umschaltwalze   und das Einschalten von "Fahren   rückwärts'nur   in der Nullage der Hauptwalze möglich   imbu.   



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 wird der Fahrmotor/, welcher hier beispielsweise nur die Hauptstromwicklung   it   besitzt, vom Hubendumschalter o mittels eines von diesem gesteuerten besonderen Umschalters b2 umgesteuert. Dieser Fahrtwender b2 ist ähnlich wie der
Hubwender bl ausgebildet. Jeder der beiden Umschalter    und   wird bei unerregtem Magneten d' bzw. d2 durch Gewicht oder Feder in der Schaltstellung 111 bzw.

   V für die eine Drehrichtung 
 EMI2.3 
 lauf ist beim Heben wie folgt :
Von + über die Anlasswiderstände c und die Kontakte des Kontrollers a nach der Leitung p von dort über den Stromabnehmer u, die-von oben gerechnet-ersten beiden Kontakte desin der Stellung I befindlichen Hubendumschalters o, die beiden ersten Kontakte des in der Stellung   V   befindlichen Fahrtwenders   b2,   den dritten bis sechsten Kontaktfinger des in Stellung III befindlichen Hubwenders bl, in den Anker e und das Feld f des Hubmotors zur   Sehienenrück-   leitung nach-. Die Widerstände c werden mit fortschreitender Einschaltung der Hubstellungen allmählich kurzgeschlossen.

   In der höchsten Lage der   Förderkübels   wird wieder der   Rubend-   umschalter 0 von I nach II gedreht und damit die Hubbewegung unterbrochen und gleichzeitig der Fahrmotor nn'v orwärtsfahrt angeschlossen. Der Strom fliesst von der mit + verbundenen Trolleyleitung p über den Stromabnehmer u, den ersten und dritten Kontakt des Hubendumschalters o und den dritten bis sechsten Kontakt des Fahrtwenders b2 in den Anker l und das Feld n des Fahrmotors und schliesslich über den Dauervorschaltwiderstand m nach-. 



   Soll gesenkt werden, so wird der Kontroller a wieder in die   Stellungen "Senken" gedreht   und die Leitung q an den Kontroller angeschlossen. Hiedurch wird zuerst der Magnet   t des   Hub- 

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   Bremamagneten   h nach-. Der Widerstand   9   liegt beim Senken parallel zum Anker e und bewirkt dadurch eine Bremsung. Nach Ausschalten der Senkbewegung fährt der Hubwender   bl   infolge Einwirkung eines Gewichtes oder einer Feder in die Stellung III zurück. 



   Zum Rückwärtsfahren muss wieder die Umschaltwalze al des Kontrollers a, die mit der Hauptwalze in der gleichen Weise verriegelt sein mag, aus der Stellung 0 in die Stellung   I   für   "Fahren rückwärts" gedreht   werden und es wird hiebei wieder sowohl die Leitung p als die Leitung q an + angeschlossen. Die Spule d2 des Fahrtwenders b2 erhält in der Stellung   l   des Hubendumschalters o Verbindung mit dem an der   Trolleyleitung   q liegenden Stromabnehmer v und dreht den Fahrtwender aus der Stellung V in die Stellung VI. Hiedurch wird die Verbindung des Ankers 1 mit dem zweiten Kontakt des Hubendumschalters o und damit der Anschluss an die Trolleyleitung p hergestellt.

   Die Verbindung des Stromabnehmers u mit dem Hubwender   1J   wird aufgehoben, weil der oberste Finger des Fahrtwenders   b2 bei   der Stellung VI kontaktlos ist. 



  Auch die Spule y des Senksperrausschalters t erhält Strom und damit wird die Spule   d'des Hub-     anders M   abgeschaltet, welcher somit die Lage III einnimmt, in welcher der von q über den Stromabnehmer v kommende Strom am obersten Finger des Hubwenders unterbrochen ist. 
 EMI3.2 
 vorhanden, als der Senksperrausschalter nicht unmittelbar den Stromkreis des Hubmotors. sondern den Steuerstrom des Hubwenders unterbricht. Beim Ausschalten der Umschaltwalze   al   nach 0 gelangt der Fahrtwender b2 infolge seines Gewichtes oder seiner Feder wieder aus der Stellung VI in die Stellung V und die Fahrtbewegung wird stillgesetzt. 



   PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Elektromagnetische Umsteuerung für zweimotorige Fahrzeuge, insbesondere Hängebahnwagen, mit Hub-und Fahrmotor nach Patent Nr. 53926, dadurch gekennzeichnet, dass der mechanisch betätigte Schalter (z. B. Hubendumschalter o) unmittelbar (Fig. 1) oder mittels eines von ihm gesteuerten besonderen Fahrtwenders   ( &    in Fig. 2) die Fahrtrichtung des Fahrmotors umsteuert, derart. dass, je nachdem durch den Handsteuerapparat nach Belieben die eine oder beide Schleifleitungen eingeschaltet werden, das Fahren in der einen Richtung (z. B. Vorwärtsfahrt) nur m einer bestimmten Lage des Triebwerkes, z. B. in der höchsten   Kübellage   (Stellung II des Schalters o), das Fahren in der anderen Richtung in den übrigen Lagen   (Stellung Z   des Schalters o) stattfindet.

Claims (1)

  1. 2. Umsteuerung nach Anspruch l, gekennzeichnet durch einen Senksperrausschalter . welcher den Stromkreis des Hubmotors für Senkbewegung unmittelbar (Fig. 1) oder mittelbar (Fig. 2) unterbricht, wenn die zwei Schleifleitungen (p, q) gleichzeitig gespeist werden, zu dem Zwecke, bei der Rückwärtsfahrt das gleichzeitige Senken zu verhüten.
AT63319D 1910-04-30 1913-01-23 Elektromagnetische Umsteuerung für zweimotorige Fahrzeuge, insbesondere für Hängebahnen mit Hub- und Fahrmotor. AT63319B (de)

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DE63319X 1912-01-27

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AT63319D AT63319B (de) 1910-04-30 1913-01-23 Elektromagnetische Umsteuerung für zweimotorige Fahrzeuge, insbesondere für Hängebahnen mit Hub- und Fahrmotor.

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