AT63248B - Beschickungsvorrichtung für Glashüttenöfen. - Google Patents

Beschickungsvorrichtung für Glashüttenöfen.

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AT63248B
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 Schaufel durch Öffnen der Klappen d und e des Behälters   (J nut,   dem Beschickungsgut   gefüllt.   Hierauf wird der Motor   n   eingeschaltet, so dass der Wagen k nach vorne läuft und die Schaufel h durch die Öffnung u des Ofens hindurch in den letzteren   eingeführt   wird (Fig. 5). Nunmehr wird durch Einschalten des Motors r der die Schaufel tragende Block 1 so gedreht, dass diese Schaufel genau über den einen oder anderen Hafen   1.'bzw.

   VI zu   liegen kommt (Fig. 6), und durch Einschalten des Motors s endlich wird die Schaufel h gekippt, so dass deren Inhalt in den betreffenden Hafen   abwärtsfällt.   Nachdem die Vorrichtung wieder in die Anfangsstellung zurückgebracht worden ist, kann ohneweiters ein neuer Hafen beschickt werden. Auf diese Weise wird es ermöglicht, sämtliche Hafen des Ofens in kürzester Zeit nacheinander vollkommen mechanisch zu beschicken. 



   Bei der in Fig. 7 gezeichneten Ausführungsform ist der die horizontale Drehung der Einlegeschaufel bewirkende Motor r in Wegfall gebracht. Hier wird nämlich die horizontale Drehung der Schaufel durch die Vorwärtsbewegung des Wagens k bewirkt. Zu diesem Zweck ist an dem 
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 Stifte x, y eingreifen können. Diese Stifte können nach Belieben abwechselnd in den Block 1 hereingedrückt werden, so dass immer nur einer der Stifte aus dem Block herausragt. Wenn nun der Stift   x   vorsteht, so gleitet dieser bei der   Vorwärtsbewegung   des Wagens in die Führung   ii,   hinein, und der Block l mit der Einlegeschaufel dreht sich dementsprechend nach links.

   Steht jedoch der andere Stift y vor, so gleitet dieser in die Führung n3 hinein. so dass der   Blockzeit     der Einlegeschaufel   nach rechts gedreht wird. 



   Gegebenenfalls könnte man die   gabelförmige Führung   anstatt am Fahrgestell   a   am Block l befestigen, wobei die Stifte x. y alsdann am Fahrgestell angebracht sein müssen. Ferner könnte man, um den Motor in Wegfall zu bringen, am Block 1 eine Bufferstange befestigen, welche beim Anstossen an einen am Fahrgestell angebrachten schrägen Seitenpflock an diesem entlang gleitet und dadurch den Block entsprechend dreht. 



   In Fig. 8 ist eine   weitere Ausführungsform   gezeichnet, bei der ebenfalls der Motor r entbehrlich gemacht ist. Bei dieser Ausführung ist nämlich auf der Drehachse o des Blocks l em Rad 4 mit zwei Zahnbogen z,   z   aufgekeilt, während am Fahrgestell die   beiden ein-und ausrück-   baren Zahnstangen 2 und 3 angebracht sind. Je nachdem nun die eine oder andere Zahnstange eingerückt ist, kommt der eine oder andere Zahnbogen z bzw. x1 mit der Zahnstange   2   oder 3 in Eingriff. Dementsprechend wird beim Vorwärtsfahren des Wagens   k   das Rad 4 mit dem   Block l   und der Einlegeschaufel in der einen oder anderen Richtung in Teildrehung versetzt. 



   Wenn sich der Hafen oder die Wanne des Ofens gerade   gegenüber   der Einlegeöffnung befindet. so ist natürlich eine Drehbewegung der Schaufel in horizontaler Richtung nicht erforderlich. In diesem Falle werden   bei der Ausführung   nach Fig. 7   beide ifte x, y herunter-   gedrückt, während bei der Ausführungsform nach Fig. 8 beide   Zahnstangen   2 und 3 ausgerückt werden. 



   Bei der in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform wird das Kippen der Schaufel anstatt von einem besonderen Motor ebenfalls durch die Vorwärtsbewegung des Wagens k bewirkt. 



  Nahezu am Ende der Vorwärtsbewegung dieses Wagens kommt nämlich das auf dem letzteren gelagerte Zahnrad 5 mit der am Fahrgestell a angebrachten Zahnstange 6 in Eingriff. Hiedurch wird das Zahnrad 5 in Drehung versetzt und unter Vermittlung des Kegelradgetriebes 7 ebenfalls der Schaufelstiel t gedreht und dadurch die Schaufel gekippt. 



   Die Kippbewegung der Schaufel kann auch durch eine andere beliebige Einrichtung erreicht werden. So könnte beispielsweise zu beiden Seiten des Fahrgestelles je ein   herausziehbarer Vor-   sprung angebracht sein, während auf der Drehachse o des Blocks 1 ein Querarm befestigt ist. Dieser Querarm   stösst   bei der Vorwärtsbewegung des Wagens entweder gegen den einen oder anderen Vorsprung an und wird dadurch zusammen mit dem Block und der   Schac-I nach der   einen oder anderen Richtung in entsprechende Teildrehung versetzt. 



   Bei den vorher beschriebenen Ausführungsformen fährt der Einlegewagen A auf einem 
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   soweit, angehoben wird (punktierte Stellung in Fig. 10), dass das Oasgemenge über den Rand les Glashafena hinaus entsprechend angehäuft werden kann. 



  Bei dieser Ausfiihrungaform dreht sich ferner der Schaufelstiel i ungefähr in seiner Mitte   
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 geführt. 



   Das Kippen der Schaufel wird   4n   vorliegenden Falle durch die Horizontalbewegung des Schaufelstieles bewirkt. Der letztere trägt nämlich an seinem hinteren Ende ein Stück 16. an dem zwei Rollen 17   und     17'sitzen, Diese   Rollen laufen, wie in den Fig. 14 bis 17 in vergrössertem Massstabe dargestellt ist, in der etwa eingefrästen Kurvenbahn 18 eines kreisförmig gehogenen, zu den Schienen 15 konzentrischen Führungsstückes 79 Wird beispielsweise der Schaufelstiel in der in Fig. 11 und 12 eingezeichneten Pfeilrichtung, d.   h. in Fig.

   14   nach links gedreht, so läuft die linke Rolle 17 auf die   Kurvenfäche   20 auf, und da die   Schaufelstange     1-genau'in   ein und 
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 schritten hat, stösst sie gegen die Kurvenbahn 21 an und wird daher vorläufig an ihrer Vorwärtsbewegung gehindert. Bei der Weiterbewegung des Stieles i in horizontaler Richtung gleitet die Rolle 17'an der Kurvenbahn 22 entlang nach vorne, während die Rolle 17 nahezu stehen bleibt. 



  Endlich gleitet die jetzt hintenliegende Rolle 17 auf dem absteigenden Teil der Kurvenbahn 20 herunter, so dass das   Stiick 16, welches sich   jetzt vollständig umgekehrt hat, die in Fig. 17 gezeichnete Lage einnimmt. Wie ohneweiters ersichtlich, ist durch die Umkehrung des Stückes 16 die Schaufel gekippt worden. 



   Wenn der   Schaufelstiel t   wieder in seine Mittelstellung zurückgedrht wird, so wird er 
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 die Schaufel wieder zurückgekippt wird. Wird der Schaufelstiel anstatt nach links nach rechts gedreht, so tritt die rechte Hälfte der Führung 19 in Wirksamkeit. Auch m diesem Falle wird die Schaufel gekippt und beim Zurückdrehen des Schaufelstieles wieder zurückgekippt. 



   Im übrigen könnte die Horizontal-und Kippbewegung der Schaufel auch in jeder anderen Weise mit Hilfe beliebiger Bewegungsvorrichtungen erzielt werden, ohne dass sich hiedurch die Erfindung ändert. 



    PATENT AX SPRÜCHE :  
1. Beschickungsvorrichtung für   Glashuttenöfen.   bei welcher eine an einem Fahrgestell beweglich gelagerte Schaufel nach Füllung   selbsttätig in den   Ofen eingeschoben und entleert wird. dadurch gekennzeichnet, dass die zwecks Entleerung der Schaufel (h) erfolgende Kippbewegung der letzteren selbsttätig durch die Vorwärtsbewegung des die Schaufel tragenden Wagens   (k)   oder durch die horizontale Drehung dieser Schaufel (h) unter Vermittlung geeigneter Getriebe bewirkt wird.

Claims (1)

  1. 3. Eine Ausführungsform der Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Vorwärtsbewegung des die Schaufel tragenden Wagens (k) ein an dem letzteren angebrachtes Zahnrad (5) mit einer etwa am festen Fahrgestell (a) sitzenden Zahn- stange in Eingrin kommt und unter Vermittlung eines entsprechenden Übertragungs- mechanismus (Kegelräder 7) das Kippen der Schaufel (h) veranlasst.
    3. Eine Ausführungsform der Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der horizontalen Drehung der Schaufel (h) das hintere Ende des Schaufel- EMI3.4 Schaufelstiel (i) gleichzeitig um sich selbst gedreht und dadurch im geeigneten Moment die Schaufel gekippt wird.
    4, Eine Ausführungsform der Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch EMI3.5 bewegung des Wagens (k) unter Vermittlung geeigneter Getriebe bewirkt wird (Fig. 7 und 8).
    5. Eine Ausführungform der Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlegeschaufel (ii) von einem am Fahrgestell (a) senkrecht zum Ofen hin und her fahrbaren, von einem besonderen Motor (n) angetriebenen Wagen (k) getragen wird.
    6. Eine Ausführungsform der Besdückungsvorrichtung nach Anspruch l. dadurch gekenn- zeichnet, dass die auf dem Fahrgestell (a) beweglich gelagerte Schaufel (h) bei ihrer Vorwärts- bewegung so weit über den Glashafen angehoben wird, dass das Glasgemenge über den Rand dieses Hafens hinaus entsprechend angehäuft werden kann.
AT63248D 1912-08-28 1912-08-28 Beschickungsvorrichtung für Glashüttenöfen. AT63248B (de)

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AT63248B true AT63248B (de) 1914-01-26

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