AT63242B - Verfahren zur Gewinnung nutzbarer Erzeugnisse aus Eierschalen. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung nutzbarer Erzeugnisse aus Eierschalen.

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  Verfahren zur Gewinnung nutzbarer Erzeugnisse aus Eierschalen. 



   Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung eines für Nährzwecke geeigneten   eiweisshaltigen Erzeugniases   neben einem für kosmetische oder Wäschereizwecke verwendbaren Erzeugnisse aus Eierschalen. Es ist bekannt, durch Vermahlen von Eierschalen ein Zahnpulver herzustellen. Hiebei wurde aber darauf nicht Bedacht genommen, dass die Eierschale aus zwei ihrer Beschaffenheit nach wesentlich verschiedenen Schichten besteht. Diese Tatsache ermöglicht es, aus der Eierschale zwei verschiedene, nutzbare Erzeugnisse zu gewinnen. 



   Die   Ei rfindung   besteht darin, dass die aus Eier verarbeitenden Betrieben, z. B. Zuckerwarenerzeugungen, in grösseren Mengen beziehbaren   Eierschales, weiche   bekanntlich ausser der eigentlichen festen Schale noch ein an ihrer Innenseite haftendes zartes Häutchen (Eihaut oder Chorion) aufweisen, nach erfolgtem Reinigen mit kochendem Wasser getrocknet und zerkleinert bzw. vermahlen werden, wodurch die eigentliche feste Schale in ein mehr oder weniger feines Pulver übergeführt wird, während die ihr anhaftende Eihaut   blätterige   Teilchen bildet, die nachher von dem   pulverförmigen   Erzeugnisse auf mechanischem Wege, z. B. mittels Sieb-oder Sichtvorrichtungen in ähnlicher Weise, wie in der Müllerei die Kleie vom Mehl, getrennt werden können.

   Je nach der Feinheit, bis zn welcher das Vermahlen der Eierschalen getrieben worden ist, erscheint das erhaltene und von den Eihautteilchen getrennte pulverförmige Erzeugnis, welches vornehmlich aus kohlensaurem und phosphorsaurem Kalk besteht, zu verschiedenen kosmetischen oder zu Wäschereizwecken geeignet. So kann es bei erfolgtem Vermahlen bis zu allerfeinstem Mehle als Puder dienen, bei etwas gröberem Korn dagegen als Zahnpulver. Bei Belassung eines noch etwas gröberen Korns kann das   genannte Erzeugnis vorteilhaft als Wasehmittel,   d. h. als scheuernd wirkender Zusatz zur Seife beim Waschen von Wäsche Verwendung finden.

   Die nicht in Pulverform   übergeführte   Häutchen aber werden nochmals, und zwar so weit getrocknet, dass sie sich zu ganz feinem Mehls vermahlen lassen, das annähernd aus reinem Eiweiss besteht und daher ein wertvolles Nährmittel darstellt. 

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Claims (1)

  1. Behufs praktischer Durchführung des vorliegenden Verfahrens werden die zu verarbeitenden Eierschalen zunächst grob zerkleinert, dann durch Kochen mit Wasser in offenen Gefässen gereinigt, worauf man das Wasser ablässt, mehrmals nachwäecht, trocknet und die trockenen Schalen mehr oder weniger fein vermahlt.
    Das sich ergebende Mahlerzeugnis wird dann in angegebener Weise in den pulverförmigen und den blättchenförmigen Teil getrennt und dieser dann abermals getrocknet und zu Mehl vermahlen, PATENT-ANSPRUCH : Verfahren, um aus Eierschalen neben einem zu kosmetischen oder Wäscheroizwecken geeigneten ein eiweisshaltiges Erzeugnis zu gewinnen, dadurch gekennzeichnet, dass aus den vermahlenen Eierschalen durch Sieben oder dgl. der aus annähernd reinem Eiweiss bestehende blätterige Anteil abgeschieden und nach neuerlichem Trocknen zu einem feinen Pulver vermahlen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT63242D 1911-07-29 1911-07-29 Verfahren zur Gewinnung nutzbarer Erzeugnisse aus Eierschalen. AT63242B (de)

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