AT63183B - Tragkonstruktion für den Wagenkasten von zweigeschossigen Eisenbahn- und Straßenbahnwagen. - Google Patents

Tragkonstruktion für den Wagenkasten von zweigeschossigen Eisenbahn- und Straßenbahnwagen.

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AT63183B
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Ludwig Spaengler
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Ludwig Spaengler
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  Tragkonstruktion für den Wagenkasten von zweigeschossigen Eisenbahn-und   Strassenbahnwagen.   



   Bei zweigeschossigen Wagen für Strassen- und Eisenbahnen mit Mitteleinstieg ist es erwünscht, die mittlere, für den Ein-und Ausstieg dienende Plattform recht tief gegen die Schienenoberkante   herabzuziehen,   um den Wagen niedrig und das Ein-und Aussteigen recht bequem zu machen, was den raschen Porsonenwechsel erleichtert.

   Es ist daher unter der Mittelplattform nur wenig Platz vorhanden für die Ausbildung einer Tragkonstruktion des Wagenkastens, der im übrigen zweckmässig zwischen Drehgestellen angeordnet wird.   man eine     Konstruktion wählen, weiche   es   ermöglicht,   die unterhalb des Wagenkastens durchgehenden Träger in irgendeiner Weise zu verstärken, beispielsweise dadurch, dass man oberhalb der Tür und der seitlichen Wagenfenster ebenfalls einen Träger durchgehen   lässt,   welcher mit dem unteren Träger durch vertikale Säulen verbunden ist, so stösst man auf die Schwierigkeit, dass zwischen dem oberen und unteren Träger keine Diagonalstreben angebracht werden können, einesteils wegen der Fenster, vor allem aber wegen der mittleren Türen, wo Diagonalstreben unmöglich sind,

   und man   muss   deshalb die horizontalen Träger und die vertikalen Säulen besonders kräftig bemessen. 



   Nach der Erfindung wird zur Unterbringung der Längsträger des Wagenkastens der Raum der Wagenseitenwand zwischen den unteren Türen und Fenstern und den Fenstern im   Obergeschoss   benutzt. Der zur Verfügung stehende Raum hat eine Höhe von rund 800 bis 1000 mm, gibt also anch einen sehr   hohen Träger, welcher   den Vorteil bietet, in bequemster Weise Diagenalverstrebungen anbringen zu können, weil auf die ganze Wagenlänge dieser Träger durch keinerlei Offnungen unterbrochen zu sein braucht. Das Unter-   geschoss   samt Fussboden wird dann an   diesem Träger aufgehängt   und braucht nur ganz schwach bemessen zu werden, was den grossen Vorteil bietet, den Wagenfussboden ausser-   ordentlich   tief nach abwärts reichen lassen zu können. 



   In der Zeichnung ist ein vierachsiger,   zweigeschossiger Wagen   mit mittlerer Einund Ausstiegplattform und zwei   Endplattformen für Stehplätze dargestellt und   die Ausführung des Trägers in starken Linien angegeben ; der   Hauptlängsträger   1 schliesst sich beiderseits an zwei vertikale Ständer 2.   2'an, welche mit der   auf den Drehgestell'n aufliegenden Tragkonstruktion verbunden sind.   D) e Längsträger beiderseits   des Wagens sind durch die Zwischendecke zwischen dem Unter- und Obergeschoss miteinander verbunden und gegeneinander   abgesteift.

   Der Fussboden des Untergeschosses,   der mit vertikalen Säulen an die oberen Träger angehängt ist, bildet nur eine   Nobenkonstruktion, ebenso auch das   Dach des Obergeschosses, das auch wieder auf vertikalen Säulen ruht
Die zwei vertikalen Ständer 2.   ?'sind   unten auch durch den Wagenfussboden miteinander verbunden und können in der Längsrichtung des Wagens so breit gehalten werden, als es aus Festigkeitsrücksichten notwendig ist. Die vor   der Stiege liegenden Endständer   kann man im Bedarfsfalle durchgehends mit Diagonalen ausrüsten, weil dort das seitliche Fenster ohnedies nicht recht am Platze ist.

   Wenn man noch ein zweites oder drittes Feld zur Verstärkung des Ständers heranziehen will. so sind dort mit Rücksicht auf die Fenster   entsprechend starke Verbindungen und vor allem auch entsprechend starke Knotenpunkte herzustellen. An die Ständer 2, 2' schliessen sich seitwärts die Träger für die End-   plattformen an, die in gewöhnlicher Weise ausgeführt werden können. Die eigentliche Trag- 
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   FuSbodenkonstruktion   des Untergeschosses eine gute Versteifung erfährt, die aber konstruktiv von   untergeordneter Hedeutung   ist.

   Man benötigt daher im   Untergeschoss     kone   starken Säulen und vor allem keine grossen Knotenpunkte, was insbesondere in   der Türöffnung   von grossem Werte ist. 

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Claims (1)

  1. PATEKT-ANSPRL'CH :- Tragkonstruktion für den Wagenkasten von zweigesch08sigen Eisenbahn- und Strassenbahnwagen mit tief nach abwärts gezogenem Untergeschossfussboden und in der Mitte zwischen den Drehgestellen gelegene Ein- und Ausstiegen, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Türöffnungen bzw.
    den Fenstern im Untergeschoss und den Fenstern im Obergeschoss EMI1.2 vertikale Ständer anschliessen, die mittels einer entsprechenden Zwischonkonstruktion am Drehgestell aufruhen, zu dem Zwecke, den Längsträger und teilweise auch den Vertikalständer mit Diagonalstreben ausrüsten zu können, die Tragkonstruktion des Untergoschoss- fussbodens als schwache, mit vertikalen Säulen an die hochliegenden Längsträger angehängte Nehenkonstruktion ausbilden zu können und die mittlere Plattform sehr nahe an die Schienenoberkantelegenzukönnen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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