AT62745B - Vorrichtung zur Herstellung von Haartressen und dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Haartressen und dgl.

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AT62745B
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gripper
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gripper arm
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Carl Both
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Carl Both
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 schoben, während 5 stehen bleibt. Der Greiferarm   11 geht   jetzt wieder zurück in die Stellung Fig. 1 und erzeugt dabei die Durchschlingung 31. Es sei hiebei bemerkt, dass das Festschlagen der Haare 29 innerhalb der Bindefäden durch die eigenartige Bogenführung der Greiferarme erfolgt. Sobald der Greifer wieder in der Stellung Fig. 1 angelangt ist, werden die Schützen 
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 durch den Greifer die Durchschlingung 32 erzeugt wird usw., bis auch die übrigen Durchschlingungen 33, 34 und   : M ausgeführt   sind. Vorstehend ist der Arbeitsgang zur Herstellung einer dreimal geschlagenen Tresse beschrieben, es kann aber auch jede beliebig andere Anzahl von Schlägen verwendet werden. 



   Nachdem alle Schläge zum Einbinden einer Strähne ausgeführt worden sind, wird der Block 22, welcher beim ersten Hochgang des Greifers zurückgezogen worden ist, wieder vorgeschoben, so dass der Stift 21 beim Erreichen der letzten Stellung des Greiferarmes auf den Block 22 trifft und den   Klemmbacken 17   hebt. Es springen jetzt die Enden der zuvor erfassten Strähne aus dem Greifer heraus, und zwar geschieht dies dadurch, dass der Greifer zwischen den Federn 16 gelagert ist. Der   sogenannte #Bart" der eingebundenen   Strähne wird infolge der mehrmaligen Durchschlingung kürzer und dieser Verkürzung entsprechend werden die Federn 16 gespannt ; sobald nun der Klemmbacken 17 gelöst wird, springt der Greifer in seine Mittelstellung zurück, hiedurch wird der Greifer die Haarenden freigeben.

   In diesem Augenblick wird der Haarzuführer 23 vorgeschoben, so dass der Greifer eine neue Strähne 29 erfassen kann, worauf sich der vorbeschriebene Vorgang wiederholt. 
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 die fertige Tresse zu Zöpfen zusammensetzt. 



   Der Haargreifer kann auch eine andere Form als die beschriebene besitzen. Ebenso kann die Schützenform und-zahl beliebig   abgeändert werden,   ohne dass der   Ernndungsgedanke   geändert wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Vorrichtung zur Herstellung von Haartressen und dgl., dadurch gekennzeichnet, dass   Bindefäden   durch Schützen gehalten werden, welche quer zur Bewegungsrichtung eines die Haarenden erfassenden und haltenden Greifers entsprechend der Bindung abwechselnd so bewegt werden, dass der Greifer vor oder hinter den Schützen vorbeigehen kann.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schützenführungen (2) in einem Gehäuse (1) gelagert sind, das mit'einem quer zu den Führungen sich erstreckenden Schlitz (10) versehen ist, in welchem ein die Haare erfassender und haltender Greiferarm (11) hin und her schwingt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch l und 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Schützen (3, 4. 5) EMI2.3 aus dem Gehäuse (1) geleitet werden.
    4. Vorrichtung nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass der Greiferarm (11) in dem Schlitz (10) des Gehäuses (1) in einem nach oben gerichteten Bogen mittels zweier Kurvennuten (12) geführt wird.
    ; J. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der an dem Greiferarm (11) vorgeschene Greifer aus einem Haken (14) besteht, gegen welchen sich ein die Haare (29) haltender, unter Federwirkung stehender Klemmbacken (17) legt, der seinerseits zum Öffnen des Greifers und Eigreifen der Haare durch einen Druckstift (21) gehoben werden kann. fi. Vorrichtung nach Anspruch l und 5. dadurch gekennzeichnet, dass Jer Greifer an dem greiferarm (11) pendelnd befestigt ist und durch zwei Federn (16) in seiner Mittellage gehalten wird, so dass der Greifer den aus den Durchschlingungen sieh ergebenden Verkürzungen ent- sprechend folgen kann.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haare (29) an den Greifer mittels eines Haarzuführers (23) gebracht werden, der einen Ausschnitt (24) für den Eintritt des Greifers besitzt.
AT62745D 1912-08-21 1912-08-21 Vorrichtung zur Herstellung von Haartressen und dgl. AT62745B (de)

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