AT62495B - Verfahren zur Herstellung eines salz- und zuckerarmen, als Kindernahrung bestimmten Milchpräparates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines salz- und zuckerarmen, als Kindernahrung bestimmten Milchpräparates.

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    Verfahren zur Herstellung eines salz-und zuckerarmen, als Kindernahrung bestimmten Milchpräparates.   



   Die bisher üblichen Verfahren zur Verbesserung der Kuhmilch zu dem Zwecke, sie als Kindernahrung besonders geeignet zu machen, bestehen im wesentlichen darin, dass man die Kuhmilch entweder durch Verdünnung mit Wasser verdauliche zu machen bestrebt war, oder auch durch Behandlung auf chemischem Wege eine Art Vorverdünnung zu bewirken suchte. Man ging dabei von der Voraussetzung aus, dass besonders das Kuhmilchkasein sich den kindlichen   Darmverhältnissen   sehr schwer anpasse. Diese Verfahren besitzen jedoch Nachteile. Entweder wird den Kindern das Eiweiss in zu verdünnter Form gereicht oder die mit fremden Stoffen behandelte Milch wirkt mehr als Medizin wie als Nährmittel. 



   Neuere wissenschaftliche Forschungen (namentlich die Untersuchungen von Professor Finkelstein) haben ergeben, dass das Kasein der Kuhmilch (vom Fett ist dies schon länger bekannt) von normalen Säuglingen gut vertragen und ausgenutzt wird, so dass die Störungen, welche durch reine Kuhmilchernährung trotzdem oft eintreten, auf die mineralischen Bestandteile (besonders Salze) und auf den Milchzucker der Kuhmilch zurückgeführt werden müssen. 



  Die Kuhmilch enthält Salze in weit grösserer Menge und in schwerer löslicher Form als die Frauenmilch und ausserdem ist auch der Gehalt der Kuhmilch an Milchzucker ein weit grösserer als der der Frauenmilch. 



   Das vorliegende Verfahren bezweckt, die Kuhmilch, unter Erhaltung des Gesamtfettund Kaseingehaltes, durch Entziehung des grösseren Teils der Salze und des Zuckers als Kindernahrung verdauliche und bekömmlicher zu machen, indem die aus einer bestimmten Menge Vollmilch ausgefällte und von der Molke (mithin von den Salzen und dem Milchzucker) getrennte Käsemasse in einem der angewendeten Vollmilcbmenge entsprechenden Menge eines Gemisches von vorteilhaft gleichen Teilen Buttermilch und Wasser fein verteilt wird. 



   Das vorliegende Verfahren wird in folgender Weise ausgeführt : Eine bestimmte Menge   Vollmilch wird   mit Lab versetzt, hierauf einige Zeit bei ungefähr   400   C stehen gelassen und dann die   ausgeschiedene Käsemasse (Kasein   und Fett) durch Filtrieren (gegebenenfalls unter Anwendung einer Saugvorrichtung oder einer entsprechenden Schleuder) von den Molken getrennt.

   Hierauf wird die so erhaltene, von Salzen und Zucker freie   Käsemasse   unter langsamem, aber innigem Umrühren unter Hinzugiessen von mit Wasser verdünnter   Buttfrmilch   in dieser äusserst fein verteilt, und zwar wird zu diesem Zweck eine der urspünglich verwendeten Menge Vollmilch entsprechende Menge eines vorteilhaft aus gleichen Teilen Buttermilch und Wasser hergesellten Gemisches angewendet. 
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   Buttermilcb.   das Fett aus 1 7Milch (der   ursprünglichen     Vollmilch)   und den Zucker sowie die Salze aus 1/2   I   Buttermilch : sie ist demgemäss reicher an leichtverdaulicher Käsemasse, dagegen armer an Salzen und an gärungserzeugendem Milchzucker als die gewöhnliche Kuhmilch. 



   Man verwendet deshalb vorteilhaft Buttermilch zur Verteilung der aus der Vollmilch erzeugten   Käsemasse,   weil Buttermilch mehr Fermente enthält als Magermilch, die gemäss diesem   Verfahren hergestellte Säuglingsmilch mithin   leichter verdaulich ist als sie es bei Anwendung vun Magermilch sein würde. 



   Im ganzen wird mit dem vorliegenden Verfahren eine den heutigen Forderungen der Wissenschaft   angepasste,   zur Dauerernährung der Kinder geeignete Milch erzielt und em weiterer Vorteil des Verfahrens besteht darin, dass die Verdaulichkeit der auf diese Weise gewonnenen, wie beschrieben zusammengesetzten   htilt h   durch Sterihsierung nicht so ungünstig beeinflusst wird, wie dies bei gewöhnlicher Kuhmilch der Fall ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines als Kindernahrung bestimmten, salz-und zuckerarmen Milchpräparates von der Kuhmilch nahezu gleichem Fettgehalt aber höherem Kaseingebalte, dadurch gekennzeichnet, dass aus Vollmilch ausgefällte und von der Molke getrennte Käsemasse in einer solchen Menge eines Gemisches aus vorteilhaft gleichen Teilen Buttermilch und Wasser fein verteilt wird, dass die Menge des Endproduktes gleich der angewendeten Vollmilchmenge ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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