AT62447B - Vorrichtung zum Anlassen eines Induktionsmotors. - Google Patents
Vorrichtung zum Anlassen eines Induktionsmotors.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zum Anlassen eines Induktionsmotors. Beim Anlassen von Induktionsmotoren mit kurzschliessbaren Schleifringen ist be- kanntlich die folgende Reihenfolge der Vorgänge einzuhalten: 1. Einschalten des Stators, 2. allmähliches Kurzschliessen der Rotoranlasserwiderstände, 3. Kurzschliessen der Schleifringe, 4. Abheben der Schleifbürsten. Beim Stillsetzen des Motors finden die Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge statt. Es ist bekannt, den Anlasser an das Motorgehäuse anzubauen und mit dem Schaltmechanismus des Anlassers zugleich die Kurzschlussvorrichtung der Schleifringe und die Al) hebevorrichtung für die Bürsten zu betätigen. Speziell hat man Mechanismen konstruiert, die vom Motor selbst angetrieben werden und ein automatisches Anlassen bezwecken. Die Art des Anlassens, ob automatisch oder von Hand, kommt jedoch für die vorliegende Erfindung nicht in Frage. Bei dieser handelt es sich um eine besondere Art der Verbindung des angebauten Anlassers mit der Kurzschluss- und Bürstenabhebevorrichtung, die sich durch Einfachheit und Betriebssicherheit auszeichnet und vor dem Bekannten die Vorteile der Zwangläufigkeit und Selbsthemmung sowie der Möglichkeit etnes staubdichten Abschlusses der Vorrichtung besitzt. Alle Konstruktionselemente können ohne erheblichen Materialaufwand hergestellt werden, so dass die Benutzung der Vorrichtung jedem Laien überlassen werden kann und besondere Bedienungsvorschriften überflüssig werden. Die Vorrichtung wird einfach durch Drehung des An ! asserhandrades oder-hebets betätigt, und eine falsche Handhabung ist völlig ausgeschlossen, ebenso wie eine selbsttätige Rückstellung während des Betriebes, etwa infolge von Erschütterungen. Für die Erfindung, welche an Hand der Figur beschrieben sei, kommt der erste der eingangs genannten vier Vorgänge nicht in Betracht. Vorgang 2 wird durch Drehung der Welle 3 des Anlassers 2 bewirkt, der mit dem Motorgehäuse 1 verschraubt ist. Die Vor- gänge 3 und 4 kommen in richtiger Reihenfolge durch Drehung des Ritzels 4 zustande. Die spezielle Lösung der anfangs skizzierten Aufgabe, die Vorgänge in der richtigen Ordn ung zwang1äufig erfolgen zu lassen, ist bei der vorliegenden Einrichtung durch die aus der Figur ersichtliche konstruktive Anordnung gegeben. Danach ist auf der Anlasserwelle 3 eine Scheibe 5 aufgekeilt, die mit einer Nase 6 versehen ist. In der Ausschaltstellung hat diese die Lage 7. und auf ihrem Weg a wird stufenweise der im Kasten 2 befindliche Anlasserwiderstand kurzgeschlossen, bis in der EMI1.1 Stellung III nimmt die Nase 6 durch Vermittlung de ? Anschlages 7 die Zahnstange mit, die in ihrem Gehäuse 9 geführt wird. Diese greift In das Ritzel 4 ein und betätigt somit zwangläufig das Kurzschliessen der Schleifringe und das Abheben der Bürsten. Die ganze Vorrichtung ist staubdicht in das Gehäuse 9 eingeschlossen, welches, wie aus der Zeichnung ersichtlich, als Geradführung dient und zugleich als Anschlag für die Zahn- EMI1.2 PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Anlassen eines Induktionsmotors mit Schleifringanker und seitlich EMI1.3 Ruhezustand in jeder Lage festhält und bei weiterer Verstellung der Aulasserwelle in ihrer Längsachse verschiebt, wobei die Zahnstange durch ein mit ihr in Eingriff stehendes, im Motorgehäuse gelagertes Ritzel (4) das Kurzschliessen der Schleifringe und das Abheben der Bürsten bewirkt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass EMI1.4 eingeschlossen sind, das zugleich als Geradführung und als Anschlag für die Zahnstange ausgebildetist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE62447X | 1912-01-11 |
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