AT62350B - Verfahren zum dynamischen Massenausgleich von Kuppelstangendreiecken oder -vielecken. - Google Patents

Verfahren zum dynamischen Massenausgleich von Kuppelstangendreiecken oder -vielecken.

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AT62350B
AT62350B AT62350DA AT62350B AT 62350 B AT62350 B AT 62350B AT 62350D A AT62350D A AT 62350DA AT 62350 B AT62350 B AT 62350B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum dynamischen Massenausgleich von   Kuppelstangendreiecken     oder-vielecken.   



   Bei Lokomotiven mit hochgelagerten Antriebsmaschinen verwendet man zur Übertragung der   Triebkraft   auf die Radkurbeln zuweilen   sogenannte Kuppelstangendreiecke,   starre Gebilde, bei denen die mit ihnen durch Gelenke verbundenen   Tri bwerksteile   an mindestens drei in einer Ebene, aber nicht in einer Geraden liegenden Punkten angreifen. Während sich die Fliehkräfte von Kurbeln und Stangen praktisch vollkommen ausbalancieren lassen, ist der vollkommene Ausgleich der bei genannten Kuppelstangendreiecken auftretenden   Massenkräfte   nicht möglich. Ein   vollkommener   dynamischer Ausgleich der bewegten Massen erscheint aber im Interesse eines ruhigen 
 EMI1.1 
 hauptsächlich durch den mehr oder weniger ausreichenden dynamischen Massenausgleich bestimmt. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, einen möglichst vollkommenen Massenausgleich bei den obengenannten Kuppelstangendreiecken zu erzielen. Zur Erläuterung des Erfindungs. gegenstandes seien nun die in beiden Hauptstellungen des Dreiecks auftretenden Kraftwirkungen an Hand der Fig. 1 und 2 besprochen. 



   Das beispielsweise dargestellte Dreieck sei an den Ecken A und B von den   Motorkurbeln   
 EMI1.2 
 die Triebkraft auf die Radkurbeln überträgt, von denen eine gezeichnet ist : die übrigen denke man sich durch Kuppelstangen mit der letzteren verbunden. In der folgenden Betrachtung sind die Gewichte des Dreiecks sowie der Ausgleichskörper als statische Kräfte nicht   berücksichtigt   
 EMI1.3 
 des Dreieckes gezeichnet, in der es den tiefsten Punkt des Kubelkreises erreicht hat :

   hier wirkt die Fliehkraft F. die man sich im Schwerpunkt S des Dreiecks A-B-C angreifend denken kann. 
 EMI1.4 
   nunmehr     schräggerichtete   Fliehkraft in zwei zueinander senkrechte Komponenten zerlegen. deren vertikale gleich der totalen Kraft mal dem Cosinus, und deren horizontale gleich der totalen Kraft mal dem Sinus des Verdrehungswinkels ist. 



   Die zweite typische Stellung des Dreiecks tritt nach einer Drehung von   90  n. uf und   ist 
 EMI1.5 
   rechtsdrehendes Moment   zustande, das das dynamische Gleichgewicht erheblich stört und die   2 G x 9 hat. Uiti   dieses Moment auszugleichen, wäre ein gleich grosses linksdrehendes Moment hervorzurufen. was sich durch eine Ausgleichsmasse an der bei ('befindlichen Kurbelscheibeerzielenlässt. 
 EMI1.6 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der Fall liegt also wie folgt : Bringt man die Kraft   H   nicht an, so ist das Moment 2 G x g nicht ausbalanciert ; bringt man die Kraft H an, so bildet sie einen seitlichen Kraftüberschuss. 



  Ersteres hat ein transversales Schwingen der Längsachse der Lokomotive um den Punkt S zur 
 EMI2.1 
 
Durch die vorliegende Erfindung werden beide Fehler auf einen Bruchteil z. B. auf die Hälfte verringert, so dass die Geschwindigkeit der Lokomotive entsprechend den geringeren Erschütterungen erhöht werden kann. Es werden nämlich entweder die Kraft H oder die Kraft G bis zu dem Mass verkleinert, dass sowohl in der Stellung nach Fig. 1 als auch in derjenigen nach Fig.   2   Gleichgewichtsstörungen von der halben Grösse des oben genannten Fehlers auftreten. 



   Macht man das Ausgleichsgewicht so gross. dass seine Fliehkraft K = H/2 wird, so sind in der Stellung nach Fig. 1 wirksam : Kräfte nach unten F, nach oben 2 G = F ; Momente treten nicht auf. 



   In der Stellung nach Fig. 2 sind wirksam :
Kräfte nach links F, nach rechts 2 G   +   + = F   + H/2.   
 EMI2.2 
 



     Überschüsse   sind demnach nur in Stellung 2 vorhanden und betragen : eine Kraft H/2 und ein Moment G x g. 



   Man kann auch die überschüsse anderweitig verteilen und beispielsweise die Kraft H in voller Grösse belassen und die Kräfte G vermindern, indem man L =   G - H 14   an den beiden oberen Kurbelscheiben anbringt. Dann sind in Stellung 1 wirksam : Kräfte nach unten F, nach oben 2 L = 2   (g-H/4) = F-H12 ;   keine Momente. 



   In der Stellung 2 sind wirksam :
Kräfte nach links F, nach rechts   2 + + 2 ( 2 - 77/4)   + H   ==   F + H/2. 
 EMI2.3 
 



   Die   überschüsse   betragen in Stellung 1 eine Kraft H/2 nach unten. in Stellung 2 eine Kraft H/2 nach rechts und ein linksdrehendes Moment H/2 x g; letzteres ist sehr klein, da der 
 EMI2.4 
   schüsse   betragen dann in Stellung 1 eine Kraft   H/2   nach unten, in Stellung 2 ein rechtsdrehendes Moment   (G-H,/2) g.   



   In dieser Weise lassen sich noch weitere Anordnungen treffen, bei denen durch geeignete   Bemessung der Ausgleichskassen ein Mindestmass   an   Erschütterungen   der Lokomotive eintritt. 
 EMI2.5 
   oder Schmiedestück sein. Die Ausgleichsmassen können In beliebiger Weise ausgebildet werden und können auch den Ausgleich anderer Triebwerksteile mit übernehmen.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum dynamischen Massenausgleich von Kuppelstangendreiecken oder -vielecken. die zur mittelbaren oder unmittelbaren Cbertragung der Motorkraft auf die Triebachsen einer Lokomotive dienen dadurch gekennzeichnet, dass die zum vollständigen Massenausgleich der EMI2.6 überwiegenden Massenkräfte und ein Bruchteil der beim vollständigen Ausgleich der Horizontalkräfte in vertikaler Richtung überwiegenden Massenkräfte zur Wirkung gelangt und so die Grösse EMI2.7
AT62350D 1911-12-09 1912-12-07 Verfahren zum dynamischen Massenausgleich von Kuppelstangendreiecken oder -vielecken. AT62350B (de)

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