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Vorrichtung zum Eintreiben von Kistenklammern.
Diese Erfindung hat eine tragbare Maschine zum Eintreiben von Kistenklammern zum Gegenstande, bei welcher zu einem Streifen vereinigte Klammern schrittweise unter ein Eintreibwerkzeug vorgeschoben werden, das bei seinem Niedergang die jeweils vorderste Klammer vom Streifen abtrennt und in die Wandung der zu schliessenden Kiste eintreibt.
Bei den bekannten tragbaren Maschinen dieser Art wird das Eintreibwerkzeug unmittelbar von einem Handhebel betätigt und der plötzliche Widerstand, welcher am Schlusse des Niederbewegens des Werkzeuges das Klammerband dem Durchschneiden entgegengesetzt verursacht, immer einen Rückstoss sowohl auf die den Hebel betätigende als auch auf die die Maschine auf die Kiste niederhaltende Hand. wodurch die Maschine zu einem Kippen veranlasst und die Befestigung nur unvollkommen erzielt wird ; überhaupt sind Geschwindigkeit und lebendige Kraft des Eintreibwerkzeuges besonders nach dem Durchschneiden des Klammerbandes nicht hinreichend gross, um auf die abgetrennte Klammer noch den genügenden Druck auszuüben und so das Abschneiden und das Eintreiben der Klammer auf einmal bewirken zu können.
Gemäss vorliegender Erfindung wirkt der Handhebel nicht unmittelbar auf das Eintreibwerkzeug. sondern das Niederbewegen des Hebels hat zunächst ein Anheben des Hammers oder Schlagwerkzeuges unter gleichzeitiger Spannung einer Feder zur Folge und am Ende seiner Bewegung lässt der Handhebel plötzlich den Hammer frei, so dass dieses unter dem Einflusse der gespannten Feder nun sich rasch niederbewegt, und die unter ihm befindliche Klammer mit grosser Kraft abtrennt und in das Holz eintreibt..
Die nach und nach erfolgende Spannung der Hammerfeder übt keinerlei Rückstoss auf die Hand oder das Maschinengestell aus und das Abtrennen und Eintreiben der Klammern erfolgt daher in viel besserer und sichererer Weise-
Als Beispiel ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes auf der Zeichnung in Ansicht mit teilweisem Schnitt durch einzelne Teile veranschaulicht.
Nach dieser Ausführungsform wird das Niederbewegen des Hammers 6 durch eine Feder 20 be, irkt, die durch den Kopf 21 des kolbenförmigen Hammers zusammengedrückt wird-Der letztere bewegt sich in einer auf dem Gestell 7 befestigten zylindrischen Büchse 22. Der Betätigungshebel 8 dient in diesem Falle zum Anheben des Hammers und schw ingt um emen Zapfen 23, der auf der dem Handgriff 2 des Gestelles gegenüberliegenden Seite m Ohren 29 des Gestelles gelagert ist.
Am Innenende des Hebels 8 ist ein Fmger 24 schwingbar, der mit einem Vorsprung 25 ausgestattet ist und durch die Wirkung einer Feder 26 dauernd an die zugewendete Aussenseite des Hammers gedruckt ird. der eine Einkerbung 27 zur Aufnahme des Ansatzes 2J besitzt.
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und damit auch der Hammer 6 angehoben, und zwar solange, bis ein am Finger 24 befindlicher Anschlag 28 gegen die schräge Unterseite 29a des einen der Lagerohren 29 stösst, welche den Finger verschwenkt und den Vorsprung 2-5 aus der Kerbe 27 des Hammers 6 aushebt, wie dies in punktierten Linien angegeben ist.
Der Hammer wird sodann plötzlich durch die gespannte Schlagfeder 20 nach abwÅarts gestossen und treibt die unter ihm befindliche Klammer, die während des Hochganges des Hammers durch @rgend eine auf der Zeichnung nicht dargestellte Vorschubvorrichtung unter den Hammer geschoben wurde, in die Kiste ein.
An Stelle der Feder 20 kann auch verdichtete Luft verwendet werden. um den Hammer niederzubewegen.
Die Einstellung der Lage der Maschine auf der Kiste wird mittels einer einfachen Stellschraube 19a bewirkt, deren zu einer Spitze geformtes Ende unmittelbar in die Kistenseitenwand eindringt und solcherart auch eine Verschiebung der Maschine verhindert.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Eintreiben von Kistenklammern, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagbewegung des Hammers auf die Klammern durch Entspannung einer Feder bewirkt wird, die vorher mit Hilfe eines Handhebels (8) gespannt wurde.
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