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Die Patentschrift Nr. 54058 zeigt das Bertreben, bei Invertgasglühlichtlampen für Waggonbeleuchtung die Einrichtung sowie die Bedienung solcher Lampen durch Verringerung der Zahl der Bestandteile möglichst zu vereinfachen und die Lampe so kompendiös als möglich zu gestalten. Vorliegende Erfindung bedeutet einen weiteren Schritt auf diesem Wege. diesem Zwecke wird das auf den Eleinstellhahn wirkende Hebelwerk, welches ebenso wie die gesamte Habnanordnung, der Gasanschluss, das Abzugrohr, l. clr Brenner, die Gltihkörperaufhängung und der Reflektor an einem und demselben Tragring (oder Tragscheibe) befestigt ist, in einer zur Ebene dieses Tragringes senkrechten Ebene angeordnet.
Dadurch wird es möglich, die Dimension der Lampe noch weiter herabzumindern, als dies bisher ohne Beeinträchtigung des Gebrauchszweckes möglich war.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Lampe in Fig. 1 in Ansicht von unten, in Fig. 2 im Schnitt nach A-B bei abgenommenem Mischrohr und Reflektor, in Fig. 3 in Seitenansicht und in Fig. 4 in Draufsicht. Fig. 5 zeigt zum Teil im Schnitt das Hebelwerk für den Kleinstellhahn.
Der Tragring 1 besitzt solche Breite, dass auf seiner Oberseite der Abstell-und der Kleinstellhahn 2,3 und auf seiner Unterseite der Zündbrenner 4 nebst der Zuleitung vom Kleinstellhaltn 9 sowie die beiden Widerlager 5, 6 für das Mischrohr 15, von welchem das eine 6 in bekannter Weise federnd zurückweichen kann und das andere 5 die Zu-
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durch die sternförmigen Arme 8 verbunden bzw. aus einem Stück gefertigt, ist das Abzugrohr 7. Der Tragring wird mit einem nicht dargestellten, an der Decke der Waggons befestigten Zylinder durch Schrauben verbunden, welche die Angüsse 19 an der oberen und inneren Seite des Tragringes durchsetzen. Die Hahneinrichtung bildet an sich nicht Gegenstand der Erfindung und ist daher nicht detailliert dargestellt.
Die Bohrungen des
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stellhahn 2 zum Kleinstellhahn 3 führende Leitung 17 mit dem Mischrohr des Hauptbrenners verbunden wird, während bei Klein- oder #Dunkel"-Stellung nur der Zandbrenner 4 gespeist wird. Die Einrichtung kann hiehei derart getroffen sein, dass der Zündbrenner während der" Hell "-Stellung eine verringerte Gaszufuhr erhält, demnach mit kleinerer Flamme brennt und beim Übergang von #Hell"- zur #Dunkel"-Stellung oder umgekehrt schon vor dem Verlöschen der Hauptflamme mit langer bzw. erst nach dem Entzünden der Hauptflamme mit kurzer Flamme brennt.
Dio Betätigung des Kleinstellhahnes 3 erfolgt mittels des doppelarmigen Hebels 9, welcher an dem senkrechten Flansch 14 des Ringes 1 bei 16 drehbar befestigt ist und mit seinem Zapfen 10 in das gegabelte Ende des auf dem Wirbel des Kleinstellbahnes 3 sitzenden Arme-11 greift.
Wie ersichtlich, ist das Hebelwerk 9, 10, 11 in einer zur Ebene des Ringes 1 senkrechten Ebene angeordnet, so dass zufolge der hiedurch ermöglichten Montierung des Hobelwerkes am Flansch 14 eine geringere Breite des Ringes 1. und des Lampendurchmessers erzielt wird.
Um das Stehenbleiben des Stellhebels 9 in einer Mittellage zu vermeiden, ist auf zwei vertikalen Augüssen 12 des Ringflansches 14 eine nach abwärts dnrchgebogene FI8Cb-
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feder 13 vorgesehen, welche auf einen zweiten, an der Innenseite des freien Endes des Stellhebels 9 befindlichen Zapfen 1. drückt
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Invertgasglühlichtlampe, insbesondere für Waggonbeleuchtung, bei welcher die gesamte Hahnanordnung, der Gasanschluss, das Abzugrohr, der Brenner, die Glühkörper- aufhängung und der Reflektor an einem und demselben Tragring (oder Scheibe) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass an diesem Tragring in einer zur Ebene desselben senkrechten Ebene auch das auf den Kleinstellhahn einwirkende Hebelwerk angeordnet ist.