AT61692B - Passiermaschine. - Google Patents

Passiermaschine.

Info

Publication number
AT61692B
AT61692B AT61692DA AT61692B AT 61692 B AT61692 B AT 61692B AT 61692D A AT61692D A AT 61692DA AT 61692 B AT61692 B AT 61692B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
vessel
rollers
bracket
ring
lever
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Eduard Rau
Original Assignee
Eduard Rau
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eduard Rau filed Critical Eduard Rau
Application granted granted Critical
Publication of AT61692B publication Critical patent/AT61692B/de

Links

Landscapes

  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Pa88iermaachine.   



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Passiermaschine, die mit einer Quetsch-und Abstreifvorrichtung versehen ist, bestehend in einer Stauplatte, an welche eine bis auf den Gefässboden reichende Klappe federnd angelenkt ist, die den umlaufenden Quetschflügeln in beiden Richtungen nachgiebig ausweicht. 



   Durch diese Anordnung soll sich ein sicheres und schnelles Passieren jeder passierbaren Masse erzielen lassen und ausserdem findet bei dem Durchtritt der Quetschflügel unter der nachgiebigen Klappe ein Abstreifen der an diesen Flügeln haftenden Masse sowohl seitlich als auch oben statt. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung an einer Passiermaschine, bei welcher das Getriebe auswechselbar ist, um deren Gefäss für die verschiedensten Zwecke, beispielsweise als Durchschlag, Bouillonsieb usw. verwenden und eine leichte Reinigung der einzelnen Teile vornehmen zu können, beispielsweise veranschaulicht. und zwar stellt Fig. 1 einen Längsschnitt und Fig. 2 eine Draufsicht der Maschine dar. Das zum Passieren dienende Getriebe besteht aus zwei Walzen a und b. die an seitlichen 
 EMI1.1 
 durch eine Fliigelschraube oder dgl. festgezogen werden kann. Der Bügel d greift mit seinen Enden an gegenüberliegenden Stellen um den oberen Rand des   Gefässes/'.

   Ein   an sich bekannter Hebel-   ver8ehluss g,   wie er beispielsweise für   Flaschenverschiüsse     üblich   ist, dient zum raschen Befestigen   des Bügels d   an dem   Gefässe/'.   Bringt man den   Hebelverschluss   g in die punktierte Lage, so kann man das Getriebe mitsamt dem   Bügel d   leicht von dem   Gefässe/entfernen.   
 EMI1.2 
 geeigneter Weise durchlochten Boden v des   Gefässes f um   und drücken dabei die zu behandelnde Masse durch den Boden. Mit einer solchen einfachen Vorrichtung lassen sich bekanntlich nur ganz leichte oder flüssige Massen, wie Suppen, Saucen und dgl., behandeln.

   Strenge Passiermassen, wie Gemüse, Obst, Kartoffeln usw. werden jedoch nur mangelhaft angegriffen und statt sofort durchgedrückt zu werden, von   dem Triebwerk lange   vor ihm hergeschoben. 
 EMI1.3 
   anschaulichte Passiermaschine   mit einer   Quetsch-und Abstreifvorrichtung   versehen, deren Beschaffenheit und Wirkung sich aus dem Nachstehenden ergibt. 



   Diese Vorrichtung besteht aus einem mit einer festen Wand h durch Scharnier verbundenen Abstreifer i, der durch eine mit dem oberen Ende an der Wand h und mit ihrem unteren Ende an dem Abstreifer befestigten Feder k in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise stets in eine senkrechte Lage gebracht wird, aber auch ungehindert die Arbeit der Durchtriebvorrichtung gestattet und gleichzeitig die Walzen von etwa daran haftender Masse befreit. 



   Die Wälzen a und b oder andere geeignete Durchtriebvorrichtungen treiben naturgemäss die nicht unter den Walzen befindlichen Massen vor sich her. Gelangt nun das Passiergut an den Abstreifer i, so findet es an demselben einen durch die Kraft der Feder k gegebenen Widerstand und kann von den Walzen erfasst und durch den Boden   v   durchgedrückt werden. Der Abstreifer i lässt hiebei durch die Kraft der Antriebskurbel beispielsweise die Walze a unter sich durchbewegen und kehrt sofort in seine senkrechte Lage zurück. Bei der zweiten Walze   b erfolgt   dann derselbe Vorgang. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Gröbere Massen werden   Mebei   gleichzeitig zerkleinert, so dass ein leichtes Fassen der Walzen oder dgl. erfolgen muss : wodurch die bekannte Schiebung der Masse zu Klumpen oder Ballen ausgeschlossen ist und jedes kleine oder grosse Quantum so rasch, als es die   Durehlochnng   des Bodens   v   gestattet, sicher passiert werden kann. 



   Der Abstreifer    kann zum leichteren Quetschen   der Masse mit Schlitzen oder Löchern versehen sein. Die Anordnung des Scharniers ist zweckmässig eine derartige, dass die Walzen a und b der Triebvorrichtung sowohl von rechts nach links als auch umgekehrt an und unter dem Abstreifer durchbewegt werden können. 



   Die den schwingenden Abstreifer i tragende Wand   h   kann mit dem   Gefasse f selbst   fest oder auswechselbar verbunden sein. Vorteilhaft bringt man sie an dem Bügel   d   an. Sie kann dann gleichzeitig durch Abnahme des Bügels d mit dem Getriebe entfernt werden. 



   Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist die   Quetsch- und Abstreifvorrichtnng   auswechselbar mit dem Bügel d verbunden. Zu diesem Zwecke ist die Wand hoben rechtwinkelig umgebogen. Diese Umbiegung besitzt eine Durchbrechung, durch die sie auf einen als Öse ausgebildeten Vorsprung m an dem Bügel d aufgesteckt werden kann, derart, dass der Vorsprung m durch die Durchbrechung hindurchgreift, ferner einen beweglichen Haken n, der in der Befestigung-   luge durch   die Öse des Vorsprunges m hindurchgreift. Hiedurch ist es ermöglicht, die Abstreifund Quetschvorrichtung ohne Herausnahme des Bügels d rasch zu entfernen, soferne man dies für die Behandlung von leichten Passiermassen wünscht. 



   Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind die Walzen a und b gewölbt, um bei Böden aus Draht oder anderen Geweben eine Anpassung an die Dehnung solcher Böden zu erhalten, und zwar derart, dass die Dehnung vom Rande nach der Mitte gleichmässig verteilt wird, und ferner das   Passiergut   nach der Mitte zu treiben. 



   Zweckmässig macht man den Boden   v   auswechselbar, um ihn je nach Wunsch durch Siebe oder durchlochte Böden von entsprechender Maschen oder Lochweite ersetzen zu können. Zu diesem Zwecke dient der Verschlussring p. Dieser Ring ist aus einem Stuck Draht gebildet, mit dessen beiden Enden q und q'ein Hebel r in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise verbunden ist. Die Enden q und q'des Ringes p sind senkrecht (Fig. 4) umgebogen und bilden so zwei Lager für den Hebel r. Beim Bewegen des Hebels r von links nach rechts zieht sich der Ring p zusammen, so dass er zum Befestigen des Bodens eingelegt werden kann. 



   Das   Gefäss f   besitzt einen Anschlag s, unter dem sich der   Boden e   befindet. Der Gefässfuss weist eine Ringnut t unterhalb des Bodens auf, in welche sich der Ring p einlegen kann. 



   Legt man nun den Ring p nach Bewegen des Hebels r von links nach rechts ein und lässt dann den   Hebel T los,   so dehnt sich der Ring p aus und legt sich durch Federkraft in die Nut t ein, wobei er den einzuspannenden Boden festklemmt. 



   PATENT ANSPRÜCHE :
1.   Pasaiermaschine,   dadurch gekennzeichnet, dass an die Stauplatte (h) eine bis auf den Gefässboden   reichende Klappe (i)   federnd angelenkt ist, die den umlaufenden   Quetschflügeln     (a, b)   in beiden Richtungen nachgiebig ausweicht.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (i) mit Schlitzen oder Löchern versehen ist.
    3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Stauplatte (h) mit dem Gefässe oder mit dem Lagerbalken (d) abnehmbar verbunden ist.
AT61692D 1910-10-17 1910-10-17 Passiermaschine. AT61692B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT61692T 1910-10-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT61692B true AT61692B (de) 1913-10-25

Family

ID=3583574

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT61692D AT61692B (de) 1910-10-17 1910-10-17 Passiermaschine.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT61692B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3617872A1 (de) Scharenanordnung
DE1144691B (de) Trommelsieb- oder Bandsiebmaschine
AT61692B (de) Passiermaschine.
DE2050503A1 (de) Filter fur Flüssigkeiten
DE2425083B2 (de) Filtervorrichtung mit einem oder mehreren Filtersäcken
DE2318729A1 (de) Waschvorrichtung fuer rueben od. dgl
DE737440C (de) Entkernungsvorrichtung fuer Steinobst
DE334196C (de) Reibgeraet
DE3835676C2 (de)
DE724267C (de) Vorrichtung zur Entfernung von Schwerefluessigkeit von Erzeugnissen der Schwimm- und Sinkaufbereitung
DE1940644U (de) Vorrichtung zum entsaften von citrusfruechten od. dgl.
DE964321C (de) Vorrichtung zum Seihen oder Filtrieren von Fluessigkeiten mit Schwingsieb
DE408491C (de) Vorrichtung zum Festhalten von Schuhoesen, Schuhhaken und aehnlichen kleinen Gegenstaenden mit rohrfoermigem Schaft beim Lackieren oder Faerben
DE577547C (de) Wringmaschine
CH660943A5 (de) Vorrichtung zum ausloesen von knochen.
DE656662C (de) Vorrichtung zum Reinigen von Maschinenteilen
DE110032C (de)
DE525724C (de) Vorrichtung zur ununterbrochenen Extraktion von OElen und Fetten
AT95707B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Extraktion von Öl aus mehlförmigen Vegetabilien.
DE808365C (de) Kuechengeraet zum Reiben von Nahrungsmitteln
AT55067B (de) Rübenputzvorrichtung.
DE160766C (de)
DE1804915C (de) Schwingwascher mit Förderrinne und sich über die Breite der Förderrinne erstreckendem Quenohr
DE599572C (de) Reinigungsvorrichtung fuer auf und ab schwingende Siebe
DE281354C (de)