AT61465B - Vorrichtung zum Trockenen des imprägnierten Glühkörperschlauches. - Google Patents

Vorrichtung zum Trockenen des imprägnierten Glühkörperschlauches.

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AT61465B
AT61465B AT61465DA AT61465B AT 61465 B AT61465 B AT 61465B AT 61465D A AT61465D A AT 61465DA AT 61465 B AT61465 B AT 61465B
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Samuel Cohn
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Samuel Cohn
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  Vorrichtung zum Trocknen des   imprägnierten Glühkörperschlauches.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Trocknen des zur Herstellung von Glüh-   set, rumpfes   dienenden imprägnierten Glühkörperschlauches in einem Trockenschrank mittels eines im Schlauch schwebend erhaltenen Spreizkörpers und betrifft die Ausstattung des   Spreiz-   körpers mit mehreren Ringnuten, in welche der Schlauch abwechselnd eingedrückt wird. wodurch er gleichmässig gestreckt und über den Spreizkörper hinweg bewegt wird. Zu diesem Zwecke ver- 
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 und sich von aussen gegen den Schlauch legen, um ihn in die Ringnuten des Spreizkörpers hineinzupressen. Die Schuborgane oder Schlitten können derart miteinander verbunden sein. dass die Bewegung eines der   Schütten   die gleichzeitige Bewegung aller   übrigen   Schlitten bewirkt.

   Die Ringnuten des Spreizkörpers ordnet man vorteilhaft zwischen Flanschen des Spreizkörpers an. der hiebei zwischen je zwei Flanschen einen kleineren Durchmesser besitzt. Zum Antrieb der Schlitten kann eine besondere umlaufende Welle angeordnet werden. die mittels besonderer Organe die Schlitten der einzelnen   Schlittengruppen abwechselnd ein-und auswärts bewegt.   Die Schhtten können auch als Schieber ausgebildet werden. die durch einen umlaufenden Ring an- 
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 getroffen werden, dass die Schieber durch Stifte des umlaufenden Ringes emwärtsbew egt und durch Federn wieder zurückgeschoben werden. 



   Es ist zwar bererts vorgeschlagen worden. in radraler Richtung auf den Strumpf einwirkende Organe, z B. Insblenden, in der Glühkörperfabnkation zu verwenden. Indessen handelt es sich dort nicht um das Fortbewegen und Strecken des Glühkörperschlauches. sondern um das Zusammenziehen des Schlauches zwecks Bildung der   Glühkörperköpfe.   



     Dif   Zeichnung veranschaulicht in beispielsweisen Ausführungsformen den Erfindungs-   'gpnstand. Es zeigt   Fig 1 die ganze   Vorrichtung im Aufriss.   Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch die   Vorrichtung   zum Trocknen der Schblauchware. Fig. 3 die im oberen Teile der Fig. 2 veranschauhchte Förderrolle in Einzelansicht, Fig. 4   einen Hor@zontalschnitt durch die Trocken-   form oder den Trockendorn und die Vorrichtungen zum Festhalten des Dornes sowie zum Weiterbefördern der Schlauchware dem Dorn entlang, Fig. 5 eine ahnliche Ansicht wie Fig.   t,   aber die 
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   der Fig @.

   Fig. 8 zeigt im Horizontalquerschnitt eine besondere Ausführungsform   der Vorrichtung   zu) n Hewpgen   der   Schlauchware über   den   Trockendom   und Fig. 9 dieselbe Ansicht im   Verttkalschnitt.   
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   Ausserhalb der Kammer 18 sind in einem Bügel 89 zwei Walzen 90, 91 gelagert, die so angeordnet sind, dass der Schlauch 4 zwischen ihnen hindurchgehen muss. wenn er die Kammer 18 durch das Rohr 36 verlässt. Diese Walzen 90, 91 dienen dazu, den Schlauch weiterzubefördern. 
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 passiert und durch diesen gestreckt wird, wird er infolge der Beheizung der Innenkanuner 31 schnell   getrocknet, so dass er die Trockenkammer in einem Zustande verlässt, in welchem er in kurze Strumpflängen geschnitten werden kann.   Der Schlauch wird zunächst durch die Vorrichtung      in die untere Nut   39   hineingepresst, 
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 was zur Folge hat, dass sich der Schlitten 61 zum Dorn 37 hin bewegt infolge der Anordnung des   Führersehlitzes     6   und des Stiftes 66.

   Die Kanten 63 des Schlittens 61 treten somit ebenfalls 
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 der Anordnung der Stifte 73 und Schlitze 71. Die Kante 60 des Schlittens 58 tritt demgemäss ebenfalls mit dem Schlauch in Berührung und presst ihn in die Nut. 39 hinein. Die vier genannten Schlitten bewegen sich annähernd gleichzeitig. Bewegt sich der Stift 79 von dem   Schlitten-j)   fort, so wird   letzterer durch die Federn 34 m die   in Fig. 4 veranschaulichte Lage zurückgebracht. Diese Rückwärtsbewegung des Schhttens 52 verursacht gleichzeitag eine   Ruckwärtsbewegung   der   Schlitten-5'. 61. 6.   Die Hin- und Herbewegung der vier Schlitten findet bei jeder Umdrehung der Welle 76 statt.

   Es sind also eine Anzahl Organe vorhanden, welche sich   periodisch   dem Dorn von verschiedenen Richtungen her nahem und sich wieder davon   entfemen. Sind die Schlitten   in ihrer Aussenstellung, 80   smd sie ausser Berührung mit dem Schlauch,   und befinden sie sich in ihrer   Innenstellung.   so pressen sie den Schlauch in die Nut 39. Alle Vorrichtungen 43 bis 46 wirken in gleicher Weise, jedoch abwechselnd infolge der verschiedenen Stellungen der Arme   78   
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 sich die Schlitten der Vorrichtung 44 auswärtsbewegen und umgekehrt. Während die untere Vorrichtung 43 sich einwärtsbewegt, zieht sie den Schlauch auf den Dom 37.

   Bewegt sich dann 
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 ständig von einer Vorrichtung auf die andere übertragen, ohne dass hiedurch eine wesentliche Bewegung des Domes bewirkt würde. Man kann also auf diese Weise den Dom andauernd stützen und die Weiterbewegung des Schlauches den Dorn entlang bewirken, indem man den Dom durch Organe stützt, die von   ausserhalb des Schlauches einwirken.   Da der Dorn vorteilhaft aus Glas hergestellt ist, wird auf den Schlauch sehr wenig Reibung ausgeübt und der Schlauch wird demgemäss stets gleichförmig gestreckt werden. 



   In den Fig. 8 und 9 ist eine andere Ausführungsform der Vorrichtung zum Befördern des Schlauches und zum Tragen des Dornes veranschaulicht. Es kommt hier eine Tragplatte 97 zur Verwendung, welche auf einem Bügel   47   sitzt und den Dorn und den   Srblauchumgibt.   Auf dieser Tragplatte 97 sind radiale Schlitten 98 verschiebbar angeordnet, deren innere Enden 99 gekrümmt sind. Die Schlitten 98 sind mit Schlitzen 100 versehen, durch welche Stifte 101 der Platte 97 hindurchtreten und mittels deren die Schlitten dem Dorn zugeführt oder entrückt werden können. 
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 und dem Kopfstück   1 (JJ   angeordnet sind, suchen die verschiedenen Schlitten von dem Dom zu entfernen. Auf der Tragplatte 97 sitzt ferner ein Ring   107,   welcher auf seiner Unterseite mit Zähnen 108 versehen ist.

   In diese Zähne greift ein Zahnrad 110 ein, welches auf einer Welle 109 sitzt, so dass bei der Umdrehung der Welle der Ring   107   in der Pfeilrichtung (Fig. 8) gedreht wird. Der Ring 107 besitzt so viele nach oben vorragende   Stifte 777,   als Schlitten 98 vorhanden sind. 



   Wenn sich der Ring 107 dreht, treten die Stifte 111 mit den Daumenkanten 103 der Kopf- 
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 Schlitten 52,   58,   61, 62 bei der erst beschriebenen Ausführungsform. Diese erste Ausfühnmgsform ist im übrigen vorteilhafter, weil die geraden   8chlittenkanten   das Schlauchmaterial nicht beschädigen können. 



   Aus der Trockenvorrichtung gelangt der Schlauch ohneweiters zur Schneidevorrichtung, wo er in Stücke zerschnitten wird. 



   PATENTANSPRüCHE : 
1. Vorrichtung zum Trocknen des imprägnierten Glühkörperschlausches in einem Trockenschrank mittels eines im Schlauch schwebend erhaltenen Spreizkörpers. dadurch gekennzeichnet. 
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Claims (1)

  1. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (39) zwischen Flanschen (40, 41) des Spreizkörpers (37) sich befinden. EMI5.4
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieber (98) durch Stifte (111) des Ringes (107) einwärtsbewegt und durch Federn (105) wieder zurückgezogen werden.
AT61465D 1912-03-18 1912-03-18 Vorrichtung zum Trockenen des imprägnierten Glühkörperschlauches. AT61465B (de)

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