AT61388B - Verfahren zum Härten von Panzerplatten aus Nickelstahl. - Google Patents

Verfahren zum Härten von Panzerplatten aus Nickelstahl.

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  Verfahren zum Härten von Panzerplatten aus Nickelstahl. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Härten von Panzerplatten aus Nickelstahl, der einen Gehalt an Chrom, Vanadium, Molybdän, Tantal usw. aufweisen kann. Bei dem Verfahren werden die Platten bei verschiedenen Temperaturen vorgeglüht und abgeschreckt und erhalten durch das Gesamtverfahren und insonderheit durch die schliessliche Behandlung in zwei   Glühöfen   auf der Oberfläche und der Rückfläche eine Struktur von so hohem Widerstandsvermögen gegen den Aufschlag, dass namentlich auch Geschosse mit verstärkter Spitze (Kappenprojektile) die Platte nicht zu durchschlagen vermögen. 



   Nach dem Verfahren wird die Platte zunächst in bekannter Weise ausgewalzt und   abgekühlt,   dann auf der Vorderseite der Zementierung unterworfen und in bekannter Weise weiterbearbeitet, beispielsweise wechselweise auf bestimmte   Glühtemperaturen   gebracht und mit Öl, Luft und Wasser abgeschreckt und danach maschinell bearbeitet ;

   dann wird die ganze Platte in einem Ofen gleichmässig auf die Temperatur gebracht, die der Rückseite die höchste   Zähigkeit   oder Zugfestigkeit verleiht, und ist sie hier gehörig vorgeglüht, so wird sie schnell in einen zweiten Ofen übergeführt, der so befeuert ist, dass die Vorderfläche der Platte schnell auf eine Temperatur gelangt, die beim Abschrecken mit Wasser den zementierten Teil glashart werden lässt, während die   Rtckfäche   bei einer solchen Temperatur verbleibt, dass bei jenem'Abschrecken ihre Zähigkeit ihr fibröses Gefüge und ihre Streckbarkeit erhalten bleibt. 



   Im nachstehenden soll das neue Verfahren an einem besonderen Ausführungsbeispiele   dargestellt werden. werden.   
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 12 Tage bis 16 Tage) lang (je nachdem die Platten 15 bis 30 cm stark sind), einer Zementierung auf der Vorderfläche zu unterwerfen, um dann auf 790 bis 8500 C erhitzt und im glühenden Zustande in die gewünschte Form gebogen zu werden. Die Platte wird alsdann nochmals auf 790 bis 8500 C erhitzt und in Öl abgeschreckt, danach wird sie auf 620 bis   6800 C erhitzt und auf Trägern   in Öl oder in Kaltluft abgeschreckt, alsdann auf 590 bis 6800 C erhitzt und durch Besprengen mit Wasser abgeschreckt,   schliesslich   nochmals auf 565 bis   G200 C erhitzt   und wiederum durch Besprengen abgeschreckt.

   Die Platte wird nun,   ehe das eigentliche Härten   der Vorderfläche beginnt, maschinell bearbeitet und, wo erforderlich, gebohrt. 



   Zum Härten der Vorderfläche wird die ganze Platte in einem Ofen gebracht, gleichmässig auf 590 bis 6800 C erhitzt und heiss auf Trägern auf eine Bodenplatte gelegt. worauf der Rand mit Ziegeln umsäumt wird, um die Kanten gegen Überhitzung zu schützen. 



  Die Panzerplatte liegt nicht gegen die Bodenplatte an, sondern ein Zwischenraum muss zwischen der Rückseite der Panzerplatte und der Oberfläche der Bodenplatte verbleiben. 



  Auf letzterer wird die Panzerplatte einem zweiten Ofen zugeführt, indem sie auf 1010   his 11200 C,   je nach der   Plattenstärke,   erhitzt wird. Hat die Vorderfläche der Platte hier die erforderliche Temperaturhöhe erreicht, so wird die Platte aus dem Ofen entfernt und heiderseits mit Wasser besprengt. Dieses Besprengen der zementierten Fläche bei so hoher Glut ergibt die glasharte Struktur, und auf der anderen Fläche, die ihre Temperatur (aus dem ersten Ofen) im zweiten Ofen ohne wesentliche Erhöhung bewahrt hat, erzeugt das Besprengen eine zähe Struktur von hoher   Zugfestigkeit.     
PATENT-ANSPRÜCHE :
1.

   Verfahren zum Härten von Panzerplatten aus Nickelstahl, dadurch gekennzeichnet, dass die   Schlusserhitzung   in zwei Öfen durchgeführt wird, in deren erstem die ganze Platte auf eine solche Temperatur erhitzt wird, die der Platte höchste Zähigkeit verleiht, worauf die 
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AT61388D 1910-10-14 1911-09-05 Verfahren zum Härten von Panzerplatten aus Nickelstahl. AT61388B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945930C (de) * 1949-01-01 1956-07-19 Gewerkschaft Reuss Verfahren zur Herstellung verschleissfester Rohre fuer die hydraulische und pneumatische Foerderung von Schuettguetern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945930C (de) * 1949-01-01 1956-07-19 Gewerkschaft Reuss Verfahren zur Herstellung verschleissfester Rohre fuer die hydraulische und pneumatische Foerderung von Schuettguetern

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