AT61150B - Verfahren zum Mälzen von Getreide. - Google Patents

Verfahren zum Mälzen von Getreide.

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  Verfahren zum Mälzen von Getreide. 



   Das geweichte Getreide bedarf nach dem Weichen zur Erzielung einer gleichmässigen   kräftigen Keimentwicklung zunächst   einer ausgiebigen Belüftung bei bestimmter Temperatur der Luft unter gleichzeitiger rascher Entfernung der entstehenden Atmungsprodukte, während nach Eintritt der Lösung eine Belüftung möglichst vermieden werden muss, vielmehr eine Anreicherung der   Atmungskohlensäure   zur tunlichsten Beschränkung der Atmungsverluste (des sogenannten Mälzungsschwandes) wünschenswert ist.

   Die bisherigen Einrichtungen entsprechen diesen beiden Anforderungen nur wenig, denn sowohl Tennen-   wie Trommel-und Kastenmälzereieinrichtungen erfüllen beide   Bedingungen nur mangelhaft, weshalb man stets entweder einen grösseren Mälzungs-oder Zeitverlust oder aber eine   Qualitätsverringerung   in Kauf nehmen musste. 



   Diesen   Übelständen   soll das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren abhelfen. Er besteht darin, dass unter Verwendung mehrerer in verschiedenen Stadien der Keimung befindlicher Malzhaufen, die in den jüngsten Haufen entstehende Atmnngskohlensäure für die bereits im Lösungsstadium befindlichen älteren Haufen zur Anreicherung der dort befindlichen Luft mit Kohlensäure nutzbar gemacht wird. 



   Zum besseren Verständnis dieses Verfahrens ist in der Zeichnung eine Hastenmälzerei, die danach arbeitet, dargestellt, und zwar zeigt :
Fig. 1 den senkrechten Schnitt nach der   Linie u-y   der   Fig. 2,  
Fig. 2 den Grundriss der Anlage und
Fig. 3 den senkrechten Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 2. 



   Das geweichte Getreide wird bei a eingeschüttet und auf eine Horde b gebracht, die aus gelochten Blechen oder Drahtgeflecht besteht. Diese und die weiteren Horden c, d e bilden Mulden, deren eine Hälfte bl heruntergeklappt werden kann, um das keimende
Getreide auf allen Horden gleichmässig ausbreiten zu können. Die zuzuführende und ge- 
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 turm k und Kanal p hindurchgedrückt und tritt je nach Bedarf   bei./\,   oder f3 ein, wodurch die Belüftung der oberen Keimguthaufen ermöglicht wird.

   Beim Durchstreichen der   Keimgutbaufen   wird die gebildete   Atmungskohlensäure   mitgenommen und den auf Horde e und in Trichtern l liegenden Haufen zwecks Verhinderung des   Wmterwachsens   der   Keime zugeführt.   Die nach dem Absaugekanal h führenden verschliessbaren   Öffnungen , g2. g3   dienen dazu, die aus dem Keimgut durch die Horden heruntersinkende Kohlensäure direkt zu entfernen, wenn der Kohlensäuregehalt der unteren   Keimgutschichten   ausreichend hoch ist.

   Ebenso kann ein in den Hafen auf der Horde e und in den Trichtern l entstehender Überschuss an Kohlensäure durch Frischluftzuführung bei tn und die am tiefsten Punkt der Trichter einmündende Saugrohrleitung n1 die durch Kanal h mit dem Exhaustor   i in   Verbindung steht, beseitigt und die Kohlensäure weiterer Verwendung zugeführt werden. 



    P ATENT0ANSPRüCHE :     l.   Verfahren zum Mälzen von Getreide unter Verwendung mehrerer in verschiedenen Stadien der Keimung befindlicher Malzhaufen, dadurch gekennzeichnet, dass die Atmungskohlensäure aus dem im ersten Stadium der Keimung   befindlichen Malzhaufen dazu   verwendet wird, die Luft der anderen im Lösungsprozess befindlichen älteren Haufen mit   Kohlensäure   anzureichern. 

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Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Kohlensäure aus mehreren übereinanderliegenden keimenden Malzhaufen mehreren darunter befindlichen Grünmalzhaufen zugeführt wird und so die der Keimreife mehr und mehr entgegengehenden Keimguthaufen in immer kohlens urereichere Luft gebracht bzw. einem ständigen Strom kohlensäurereicher Luft ausgesetzt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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