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Die prismatische Trommel ist aus geraden Rohren zusammengesetzt, die sowohl die Seitenkanten als die Längskanten und auch die Querversteifungen 33 der Längskanten bilden. Auch die radialen Arme 34, die zur Verbindung der prismatischen Trommel mit ihren Naben auf der Drehachse 15 dienen, bestehen aus Röhren.
Nur auf der einen Stirnseite der Trommel ist eines der geraden Rohre, welches eine Seitenkante des Prismas bildet, durch das Bogenstück 16a ersetzt. Dieses Bogenstück enthält die noch zu beschreibende Verriegelung der Wendevorrichtung für die Pflugschare.
Die Wendepflugschare sind versetzt zueinander in der prismatischen Trommel gelagert.
Die Anordnung und Lagerung der Pflugschare ist aus der schematischen Abwicklung (Fig. 2) ersichtlich. Auf die Wendeachse jedes Wendepflugschares wirken an dem einen Ende zwei Federn (siehe auch Fig. 6) 35 und 36 in entgegengesetztem Sinne derart, dass sie gewöhnlich eine Mittelstellung des Schares sichern und das Schar entgegen der einen Feder in dem einen und entgegen der anderen Feder in dem anderen Sinne gedreht werden kann, so dass eine Feder immer die Drehung in dem einen und die andere Feder die Drehung in dem anderen Sinne unterstützt.
Die jeweilige Arbeitsstellung der Pflugschare wird durch die feststehenden Anschläge 37, 38 gesichert, gegen die einander diametral gegenüberliegende Vorsprünge 39 auf der Wendeachse 40 anschlagen (Fig. 6 und 7).
Das andere Ende der Wendeachse 40 jedes Wendepflugschares trägt ein Kegelrad 41, welches mit einem zweiten Kegelrade 42 in Eingriff steht, das auf einer innerhalb des betreffenden Trommelgestellrohres gelagerten Welle 43 sitzt. Diese trägt aussen das Stirnrad 44, mit welchem ein Zahnbogen 45 an einem der Werkzeugtrommel auf der Trommelachse 15 vorgelagerten Steuerringe 46 in Eingriff gebracht werden kann. Der Steuerring 46 muss sich während der Arbeit der Werkzeugtrommel mit dieser drehen, zum Wenden der Pflugschare aber gegen die Werkzeugtrommel verdrehen lassen.
Zu diesem Zwecke ist der Steuerring 46 durch eine Sperrvorrichtung mit der Werkzeugtrommel verbindbar. In dem bereits erwähnten gebogenen Rohrstück 16a auf der einen Stirnseite der Werkzeugtrommel sind zwei federnde Querriegel 47 (Fig. 4 und 5) gegen den Steuerring 46 verschiebbar. Je ein Riegel 47 tritt in einer der beiden Endstellungen des Steuerrines./6 in einen entsprechend angeordneten Rücksprung des Steuerringes ein. Vor der Verdrehung des Stcuerringes zur Werkzeugtrommel müssen die Riegel 47 ausgelöst werden. Das geschieht zweckmässig selbsttätig beim Umsteuern. Zu dem Zwecke ist auf der Trommelachse 15 ein Steuerhebel 48 drehbar, der einen radial an ihm verschiebbaren Schuh 49 (Fig. 1, 2, 4 und 5) trägt.
Die radiale Bewegung dieses Schuhes erfolgt durch einen am Umsteuerhebel vorgesehenen, zugleich mit dem Handgriff des Steuerhebels erfassbaren Hebel 50, der als ein Winkelhebel ausgebildet ist und dessen anderer Arm an der Schubstange 57 des Schuhes 49 angreift. In dem Bogenrohr 16a ist für jeden Riegel 47 ein Arm 5. 2 drehbar, der mit dem freien Ende den betreffenden Riegel 47 erfasst und einen aus dem Bogenrohr 16a am Umfange herausragenden Ansatz 53 besitzt. Gegen diesen Ansatz 53 wirkt ein seitlicher Ansatz 54 am Schuh 49 des Steuerhebels.
\\fnn der Schuh radial gegen das Trommelrohr 1 (Ja bewegt wird. Der Schuh 49 drängt den Ansatz JJ zurück und dadurch wird auch der Riegel 47 in die in Fig. 5 punktiert gezeichnete Lage zurückgezogen, so dass der Steuerring 46, an den der Schuh 49 gleichzeitig fest angedrückt, wird. für die Drehung zur Trommel frei wird.
Beim Drehen des Steuerringes mit Hilfe des Steuerhebels 48, durch Schub seines Schuhendes gegen die Zahnbögen, treten die Zahnbögen 45 am Steuerringe 46 mit den Steuerrädern 44 auf den Wendeachsen 43 der Pflugschare in Eingriff und erteilen diesen Achsen eine Drehung um 180 , so dass die Pflugschare gewendet werden.
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V'rkzeutrommel vorgesehene zweite Riegel 47 (Fig. 4 und 5) in den Rücksprung des Steuer- ringes, so dass dieser beim Erreichen seiner zweiten Stellung durch Einschnappen des zweiten Riegle wieder mit der Trommel fest verbunden wird. Der Steuerhebel ist zweckmässig in einem Fuhrunsbogen 55 geführt.
Die Pflugschare werden bei jedem Arbeitsgange von der an ihnen haftenden Erde unter gleichzeitigem vollständigen Wenden der Scholle befreit. Zu dem Zwecke ist gemäss der Erfindung nne Kippvorrichtung für die Wendeschare vorgesehen. Diese Kippeinrichtung besteht aus einem kurzen fest mit dem Rahmengestell verbundenen Zahnsegment 56, mit dem die Stirn- ruder 44 auf den Wendewellen 4. 3 der Pflugschare in Eingriff treten, sobald das betreffende Pflug- schar den Boden verlassen hat. Dadurch erhält das betreffende Pflugschar entgegen der Wirkung der betreffenden Feder 35 und 36 eine kurze Drehung, durch welche die abgescherte Scholle völlig ne\\ ender und abgeworfen wird.
Darauf dreht die betreffende Feder das Pflugschar wieder i in Nlittellage zuriiek. In der Zeichnung ist der kurze Zahnbogen 56 an einem Arm 57 befestigt, der am Fahrgestell fest angeordnet und durch eine Strebe 58 versteift ist.
Bei den bisher bekannten rotierenden Pflügen ist für ein völliges Wenden und Abwerfen
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Die Achse 15 der prismatischen Trommel 16 ist in Schiebeiagern 17 gelagert, die mittels Schraubenspindeln 18 oder in sonst geeigneter Weise in ihren auf den Fahrzeugrahmen. 1 an- geordneten Führungen 19 in der Höhe verstellbar und feststellbar sind. Durch die Einstellung der Schiebelager 17 in der Höhe wird der Tiefgang der Pflugschare oder sonstigen Bodenbearbeitungswerkzeuge geregelt und ausserdem ist die Stellungsmöglichkeit so gross, dass die Werkzeuge vollständig über die Oberfläche der Fahrbahn gehoben werden können.
Die Umfangsgeschwindigkeit der Treibräder 11 ist gleich oder verschieden, z. B. auch
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fahrzeuges kann ausserdem durch eine Reihe von auf und ab beweglichen Vorschneidern 20 vor den Pflugscharen beeinflusst werden. Die Vorschneider 20 sind mit Exzentern 23 auf einer Querwelle ; M verbunden, die ebenfalls Antrieb von Motor 9 erhält. Ausserdem sind die Vorschneider in Fuhrungen 22 an einem Querbalken 21 senkrecht geführt, der gleichzeitig ein Widerlager für sie bildet.
Vom Fahrersitze 27 aus ist die Zwischenwelle 14 ein-und ausrückbar. Zu dem Zwecke kann z. B. die Antriebscheibe 28 auf der Zwischenwelle 14 mit einer Klauenkupplung 29 verbunden sein, während eine zweite Klauenkupplung 30 achsial verschiebbar, aber umdrehbar auf der Welle 14 sitzt und durch einen Ausrückhebel 31 ein- und ausrückbar ist. Am oberen Ende des Ausrückhebels greift eine Schubstange 32 an, die bis zum Führersitz 27 herangerückt ist (Fig. 2).
Die Vorderradachse 5 des Fahrzeuges ist als lenkbar ausgebildet.
Die Treibräder 11 sind 80 ausgebildet, dass sie zum Fortbewegen des Fahrzeuges mit der Kraftmaschine auf der Landstrasse dienen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bodenbearbeitungsmaschine mit trommelartige Werkzeugträger. dadurch gekenn- zeichnet, dass die Werkxeugtrommel prismatische Form besitzt.