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Hackmesser.
Bei den zumeist verwendeten Hackmessern für Jätmaschinen und Auflockerer bildet das Messer während der Arbeit mit seiner Spitze und Vorderkante eine Erdwelle vor sich, welche schädlich auf die jungen Pflanzen wirkt, indem entweder bei verkrustete Boden grössere Erdkrusten emporgehoben werden, die bis zu den Pflanzen reichen, sie aus dem Boden heben und deren Wurzeln zerreissen, oder die Erdwelle fällt, wenn sie zerbröckelt ist, auch auf die Seite der Pflanzenreihe und verschüttet die Pflanzen.
Diesen Übe1ständen trachtete man bisher dadurch hintanzuhalten, dass der lotrechte Messerteil über den wagerechten Teil des Messers hinaus verlängert und vorne mit einem Sporn versehen wird, wodurch zwar das Hoben von grösseren Erdkrusten und Verschütten der Pflanzen verringert wird, jedoch der Nachteil entsteht, dass der Sporu bald deformiert und abgestumpft wird, so dass das Schar den Boden und die Pflanzen wurzeln vor sich drängt und sich nicht in dem Boden hält ; infolgedessen kann das Schar nicht mehr seine Arbeit ordentlich verrichten.
Gemäss vorliegender Erfindung werden diese Mängel dadurch beseitigt, dass die untere freie Kante des lotrechten verlängerten Messerteiles in der Ebene des anderen Messerteiles liegt.
Das Messer ist auf der Zeichnung in drei Ansichten dargestellt.
Der lotrechte Messerteil a ist über die übliche vordere Kante b um den Ansatz z erweitert, der mit seiner Spitze t über die Spitze c reicht. Die untere Kante t'dieser Spitze liegt, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, erfindungsgemäss in der Ebene des anderen Messerteiles d. Die vordere Kante r des Ansatzes x ist entweder lotrecht oder nach vorne oder rückwärts mässig schiefgestellt und mit einer Schneide versehen. Der Ansatz a : ist so hoch, dass dessen oberer Rand s bei dem tiefsten Jäten aus dem Boden emporragt.
Die Steile, wo die Schneide d mit der Wand a : zusammenfällt, ist abgerundet, wie die Fig. 3 zeigt, und zwar aus dem Grunde, damit das Auffangen von Unkraut an dieser
Stelle vermieden werde, was sonst eintreten würde, wenn dort ein stumpfer Winkel vorhanden wäre.
Durch die beschriebene Vorrichtung wird erzielt, dass eine Deformation der Spitze nicht erfolgen kann und demzufolge die Spitze den krustigen Boden immer verlässlich durchbricht und das Einschneiden des Messers in den Boden ermöglicht ; an der Stelle c können sich Pflanzenwurzeln nicht ansammeln. Durch die Einrichtung, dass dia Kante c in der Ebene der Messerssàche d liegt, wird erreicht, daL1 die Spitze des Messers auf eine solche
Stelle verlegt wird, dass die Vorarbeit der Spitze t für das Messer d sich am günstigsten zeigt.
Durch die eigentümliche Form des ganzen Messers und die Konstruktion der Spitze t wird keine Erdwelle von der Schneide r gebildet bzw. der Boden staut sich nicht vor der
Schneide r oder der Spitze t, sondern er wird von der festen, nicht vibrierenden Spitze bis zu einer mässigen, jedoch bestimmten Tiefe durchgeschnitten, so dass mit dem Messer die kleinsten Pflanzen weder mit Erde verschüttet, noch beschädigt bzw. deren Haar- wurzeln zerrissen werden, selbst dann nicht, wenn die Messer in unmittelbarer Nähe neben den kleinen Pflanzen sich bewegen.
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