AT60596B - Drehrost für Schachtgeneratoren. - Google Patents

Drehrost für Schachtgeneratoren.

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AT60596B
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Anton V Kerpely
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Anton V Kerpely
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  DrehrostfürSchachtgeneratoren. 



   Bei den bisher bekannten Drehrosten für   Schachtgeneratoren sind   die   Öffnungen   bzw. Schlitze für die Verbrennungsluft radial gestellt. Selbst bei   verhältnismässig   kleinen   Ofmngen   ergibt sich dabei der grosse Übelstand, dass durch die Drehung des Rostes, insbesondere bei feinkörniger Kohle, ein Eindringen des Brennmateriales in diese Schlitze stattfindet, indem von der in der Drehrichtung vorderen Kante aus durch die Drehung sowie durch den seitlichen Materialdruck   mèh   eine Art   Staunache   bildet.

   Diese Staufläche bringt aber eine ganze Reihe von Nachteilen mit sich, von denen die wichtigsten die folgenden sind : Die   Staunache   hat zu den in der Drehrichtung rückwärts liegenden radialen Schlitzwänden eine beträchtliche Neigung (etwa   S")   ; dadurch wird aber zunächst ein Hineinwandern des Brennmateriales in die Schlitze und somit in das Innere des Drehrostes sowie in die Windleitung stattfinden, was sehr nachteilige Wirkungen zur Folge hat. 



   Die Neigung der   Staufläche   gegen die vordere Kante bringt es wieder mit sich, dass zusammen mit der durch die hintere Wand bei der Drehung hervorgerufenen Pressung des Brennmateriales an der vorderen Kante eine besonders schwache Stelle sich herausbildet, durch die die Luft dann fast allein austritt.   Ba   wird dadurch zunächst die Schlitzbreite nur sehr mangelhaft ausgenutzt, und ausserdem bildet sich in unmittelbarer Nähe der vorderen Kante ein Kanal, durch welchen die Luft hauptsächlich entweicht, was zu einer ungünstigen Verteilung der Verbrennungsluft und unter Umständen zur Bildung von   WindlmnÅalen   in der   Brennstonsäule   Veranlassung gibt. 



  Diese ungünstige Verteilung der Verbrennungsluft sowie die Bildung von   Windkanälen   be- einflusst aber die Vergasung in   äusserst   ungünstiger Weise. 



   Ferner hat es   sich   als vorteilhaft erwiesen, eine verhältnismässig grosse Anzahl von Blas- öffnungen anzubringen ; dies geschieht nun in der Weise, dass man eine Anzahl derselben über- einander anordnet, wobei der Rost bei jedem Kranz von   Öffnungen   treppenartig   zurückspringt.   



   Durch die in den einzelnen Schlitzen bei der Drehung sich bildenden Anstauungen, welche mit dem ausserhalb der Schhtze lagernden Material in Zusammenhang bleiben sowie durch das Aufliegen dieses Materials auf dem vorspringenden meistens horizontalen Kranz, der die nächst niedere
Reihe von Öffnungen bedeckt, wird unmittelbar um den Rost herum eine schmale Schicht ge- schaffen, welche sich von dem übrigen Brennmaterial lostrennt und sich mit dem Rost mitdreht, 
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 Weise wird nun ein leichtes Abwandern des Materiales vom Rostmantel erzielt und das Anhaften einer bei der Drehung mitgenommenen Schicht sowie alle erwähnten Nachteile sind   vollständig   vermieden. 
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 mit c ist die äussere, bei der Drehung des Rostes mitgenommene Schicht bezeichnet. 



   Bei dem der Erfindung gemäss eingerichteten Drehrost a sind mit b ebenfalls die Schlitze bezeichnet, welche in diesem Falle, einerseits gegen die Umfangslinie, andererseits gegen die Achse des Rostes geneigt sind. Der Pfeil deutet die Drebrichtung an. 



     Gemäss   Fig. 3 sind die einzelnen Treppenstufen d mit doppelter Neigung versehen. Der eine Teil e der Stufe besitzt die gleiche Neigung wie der Schlitz b, der andere Teil. f ist stärker geneigt, so dass die einzelnen Stufen gegen ihren Rand hin stärker abfallen. Diese Abschrägungen f sind derart angeordnet, dass sie in ihrer gegenseitigen Verlängerung liegen und auf diese Weise den   eigentlichen Rostkegel   bilden, welcher für die   Brennmaterialwanderung massgebend ist.   während die weniger geneigten dazwischenliegenden Teile e das Brennmaterial nur in lockerem Zustand tragen.

   Es wird somit, wie oben dargelegt, die Bildung von   Staukörpern   und Stauflächen stark herabgedrückt und etwa sich bildende   Stauflächen   werden durch die in doppelter   Rlehtunp   geneigte Lage der Öffnungen unschädlich gemacht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Drehrost für Schachtgeneratoren, dadurch gekennzeichnet, dass die in demselben vor- 
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 grösserer Staukörper mit stark geneigten Stauflächen in den Öffnungen zu verhindern.

Claims (1)

  1. 2. Drehrost nach Anspruch l, bei welchem mehrere Reihen von Öffnungen untereinander in mehreren stufenförmigen Absätzen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass jede Stufe eine doppelt geneigte Fläche aufweist, deren einer Teil die Neigung der Windöffnung gegen die Horizontale besitzt, während der andere eine stärkere Neigung aufweist, welch letztere Teile in Ihrer gegenseitigen Verlängerung hegen, 80 dass trotz der stufenförmigen Absätze die Rost- umrtssaache eine einheitliche, nicht abgesetzte Auflagerfläche für das Brennmaterial bildet, zum Zwecke,
    durch den Zusammenhalt des im wesentlichen auf der mrissfläche lagernden Materiales den Druck vor den Windöffnungen zu vermmdern und die Neigung derselben von der der Rostkegelfläche unabhängig zu machen.
AT60596D 1911-12-28 1911-12-28 Drehrost für Schachtgeneratoren. AT60596B (de)

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